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Glossar - Betriebssysteme, Linux, Internet, Systemprogrammierung


[ - . - 7 - a - b - c - d - e - f - g - h - i - j - k - l - m - n - o - p - q - r - s - t - u - v - w - x - y - z ]

.:
.htaccess Standardname einer Konfigurationsdatei, die den Zugriff auf Webservern kontrolliert,
( siehe in Schutzmechanismen und Mehr zur .htaccess, in Apache Webserver )
7:
7z 7z ist ein Format zur komprimierten Archivierung von Dateien, das im Vergleich zu anderen Formaten eine sehr hohe Datenkompressionsrate aufweist. Daneben zeichnet sich 7z durch eine offene Architektur, die Unterstützung von sehr großen Datenmengen und die Unterstützung von Unicode sowie Verschlüsselung nach dem AES-256-Standard aus. Durch die zugrundeliegende Architektur kann das 7z-Format problemlos um weitere Datenkompressionsmethoden erweitert werden.
( siehe in )
a:
AAC Advanced Audio Coding, ist ein von der MPEG, "Moving Picture Experts Group" (Dolby, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, AT&T, Nokia, Sony), entwickeltes Audiokompressionsverfahren, das als Weiterentwicklung des MPEG-2-Standards spezifiziert wurde.
( siehe in Audioformate )
Access Point Ein Wireless Access Point ist ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle zwischen einem Funknetz (WLAN) und einem kabelgebundenen Rechnernetz fungiert. Endgeräte stellen per Wireless Adapter eine Funkverbindung zum Wireless Access Point her, der wiederum über ein Kabel mit einem fest installierten Kommunikationsnetz verbunden ist.
( siehe in Die Nutzung von HTWLAN )
Account Eine Account bezeichnet einen Zugang zu einem IT-System. Üblicherweise muss man sich vor dem Zugriff mit einem Loginkennzeichen und einem Passwort authentifizieren.
( siehe im Linux-Skript )
ACL Die Access Control List, deutsch Zugangskontrollliste, wird von Betriebssystemen und Anwendungen verwendet, um zu kontrollieren, welcher Benutzer auf welche Dienste und Dateien (Dateien, Netzwerkdienste) Zugriff hat. Im Unterschied zu den regulären Zugriffsrechten sind ACLs feiner einstellbar. So können z. B. für eine Datei für mehrere Benutzer und Gruppen unterschiedliche Rechte vergeben werden, während reguläre Zugriffsrechte nur die Definition von einem Benutzer und einer Gruppe zulassen.
( siehe in Zusammenstellung: Zugriffsberechtigung )
ACPI Das Advanced Configuration and Power Interface ist ein offener Industriestandard für Energieverwaltung in Desktop-Computern, Notebooks und Servern. Er wird federführend von den Firmen Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Phoenix und Toshiba entwickelt und stellt Schnittstellen zur Hardwareerkennung, Gerätekonfiguration und zum Energiemanagement zur Verfügung. Die Kontrolle über das Energiemanagement liegt dabei anders als beim älteren APM-Standard komplett beim Betriebssystem, das einen besseren Überblick über den momentanen Leistungsbedarf und die Sparmöglichkeiten in einem Rechner hat, als das hardwareorientierte BIOS. Mit ACPI ist das BIOS des Rechners nur noch für die Details der Kommunikation mit der Hardware verantwortlich, die Kontrolle liegt aber beim Betriebssystem. Gegenüber APM werden weiter gehende Möglichkeiten zum Energiesparen angeboten.
( siehe in SUSE Linux-Dokumentation/ACPI )
Ada Ada ist eine strukturierte Programmiersprache mit statischer Typenbindung. Sie wurde von Jean Ichbiah von der Firma Honeywell Bull in den 1970ern entworfen.
Ada wurde anfänglich stark vom US-Verteidigungsministerium gefördert und unterstützt. Es war die erste standardisierte Hochsprache.
( siehe in call by copy/restore )
Add-On Ein Add-On (deutsch etwa „Erweiterungspack“) ist ein optionales Modul, welches bestehende Hard- oder Software ergänzt oder erweitert. Ein Plugin wird dagegen in eine bestehende Software integriert und stellt ein eigenständiges Programm dar.
ADS Active Directory Service, der Verzeichnisdienst von Microsoft.
( siehe in LDAP )
AES Advanced Encryption Standard, ein symmetrisches Kryptosystem, Nachfolger von DES. Nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen wird er auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie dt. „Rheindahl“).
( siehe in Symmetrische Verfahren (AES))
AFS Andrew File System, ist ein verteiltes Dateisystem. Im Jahr 2000 hat IBM den Code als Open Source freigegeben.
Das AFS ist für eine sehr große Zahl von Workstations (mehr als 10.000) ausgelegt und ermöglicht einen transparenten Datenzugriff. Dabei soll es unerheblich sein, von welchem Rechner auf eine Datei zugegriffen wird. Der Dateizugriff ist dabei im Upload/Download-Verfahren über Sessions realisiert.
( siehe in AFS )
AIFF Das Audio Interchange File Format ist ein Dateiformat (Containerformat) zum Speichern von LPCM-Audiodaten. Es wurde von der Firma Apple entwickelt und wird als Standard-Audioformat auf dem Macintosh eingesetzt. AIFF basiert auf der Struktur des von Electronic Arts entwickelten universellen Formats IFF.
( siehe in Audioformate )
AIX Advanced Interactive eXecutive ist die proprietäre Version des UNIX-Betriebssystems der Firma IBM.
Die erste Version von AIX erschien im Jahre 1986. AIX wurde früher unter anderem für IBM PS/2, IBM RT, IBM RS/6000, IBM PC Power Series, Motorola PowerStack sowie Apple Network Server angeboten. Aktuelle AIX-Versionen unterstützen nur noch POWER- und PowerPC-basierte Hardware von IBM (PSeries bzw. RS/6000) und Bull (Escala).
( siehe Informationen zu AIX )
aktives
Warten
Aktives Warten oder Busy Waiting ist eine Programmiertechnik um einen Prozess (bzw. einen Thread) auf das Eintreten einer Bedingung warten zu lassen. Dabei läuft der Prozess so lange „im Kreis“, bis die Bedingung erfüllt ist.
Das hat den großen Nachteil, dass der Prozess die Rechenleistung des Systems damit beansprucht, immer wieder die Bedingung zu Prüfen, und damit andere Prozesse ausbremst. Das ist vor allem auch deshalb nachteilig, weil es gerade die anderen Prozesse sind, die dafür sorgen müssen, dass die Bedingung erfüllt wird.
( siehe Allgemeine Verfahren zur Synchronisation )
Alice und
Bob
Alice und Bob sind Synonyme für Sender und Empfänger einer Nachricht. Sie werden verwendet, um Erklärungen auf den Gebieten der Kryptographie und Physik zu vereinfachen. Sie stellen also eine metasyntaktische Variable dar und werden verwendet, da Beschreibungen mit „Person A möchte Person B eine Nachricht zukommen lassen“ schnell unübersichtlich werden.
Mallory (von engl. malicious) ist meist das Synonym für einen aktive Angreifer.
AltaVista Zum Ende des Jahres 1995 wurde vom Forschungslabor der Digital Equipment Corporation (DEC) eine der ersten Suchmaschinen vorgestellt, mit der man eine Volltextrecherche nach relevanten Seiten im Internet durchführen konnte. Aus diesem Forschungsthema entstand die Suchmaschine AltaVista.
Mit der Übernahme von DEC durch Compaq wurde aus AltaVista ein eigenständiges Unternehmen, das eine Zeit lang versuchte, AltaVista als Web-Portal zu profilieren. Inzwischen spezialisiert man sich dort wieder auf das Suchen. Der Umfang der erfassten Websites ist allerdings heute wesentlich geringer als der von Google.
( siehe Beispiele für Informationsdienste im Internet )
Amarok Amarok ist ein grafisches, freies Programm für Unix-ähnliche Betriebssysteme zum Abspielen von Audiodateien und um diese beliebig zu ordnen, sortieren und zu gruppieren. Auch Podcasts und Audiostreams wie Webradios können verwaltet und abgespielt werden.
( siehe in Audio-Player )
AMD64 AMDs AMD64-Mikroarchitektur für die K8-CPUs ist AMDs Einstieg in den 64-Bit-Mikroprozessor-Markt. Früher war sie auch bekannt als x86-64. Intel verwendet die neuen 64-Bit-Befehle dagegen unter dem Namen Intel 64 in seinen neueren x86-basierten Prozessoren.
Anders als die von Intel von Grund auf neuentwickelte 64-Bit-Architektur IA-64, die mit der heute in PCs meistverwendeten IA-32-Architektur nur wenig gemeinsam hat, wählte AMD einen weit weniger radikalen Ansatz: Der Chip ist ein vollwertiger 32-Bit-Prozessor, dessen Register im 64-Bit-Modus verbreitert werden. Er ist dadurch uneingeschränkt zu heutiger 32-Bit- und sogar alter 16-Bit-Software abwärtskompatibel.
( siehe 64 Bit Technologie, Studentischer Vortrag )
Android Android ist eine Plattform für mobile Geräte wie Smartphones und Mobiltelefone, die von der Open Handset Alliance entwickelt wird. Sie basiert auf dem Linux-Betriebssystem. Ein großer Teil der Software ist frei und Open Source.
( siehe Documentation )
Apache ein HTTP (Web) Server der Apache Software Foundation,
( siehe in Der Apache Webserver )
API Ein Application Programming Interface (Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) ist eine Schnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird (source code interface).
( siehe etwa in Sockets - Einführung )
APM Advanced Power Management ist ein Standard für Energiesparmethoden für PCs, entwickelt von Intel und Microsoft in den frühen 1990er Jahren. Heute unterstützt ihn praktisch jeder moderne PC (allen voran Notebooks, die besonders auf geringen Energieverbrauch angewiesen sind). Das neuere ACPI, welches ebenfalls Energiesparmethoden definiert, hat es aber fast schon verdrängt.
APM spezifiziert verschiedene Aktivitätsmodi. Je höher der Modus, desto mehr Bestandteile des PCs werden in einen Energiesparmodus geschaltet, wodurch mehr Energie gespart wird aber auch die sogenannte "Aufwachzeit" verlängert wird. Häufig werden weitere Energiesparstandards daran gekoppelt (z.B. DPMS für Bildschirme und ATA für Festplatten), dies ist jedoch nicht Teil des eigentlichen Standards.
( siehe in SUSE Linux-Dokumentation/APM )
Applet Der Begriff Applet bedeutet soviel wie „kleine Applikation“. Verstanden wird darunter meist ein Java-Applet, ein kleines Computerprogramm, das in einem Web-Browser läuft und in der Programmiersprache Java geschrieben ist.
Verwendung findet der Begriff auch im Bereich der grafischen Benutzeroberflächen, wie etwa unter GNOME oder KDE. Hier bezeichnet er dynamisch hinzufügbare und entfernbare Dienstprogramme für die Taskleiste.
( siehe in )
APT APT (Advanced Packaging Tool) ist ein Paketmanager, der im Bereich des Betriebssystems Debian entstanden ist. Mittels APT ist es sehr einfach, Programmpakete zu suchen, zu installieren oder auch das ganze System komplett auf den neuesten Stand zu bringen.
Obwohl ursprünglich für .deb-Programmpakete geschrieben, wurde APT später auch auf RPM-Systeme portiert.
( siehe in Softwareinstallation )
ARP Address Resolution Protocol, Zuordnung von Internetadressen zu Hardwareadressen (MAC-Adresse) (rfc826)
ASCII ASCII (American Standard Code for Information Interchange) wird in der Regel [æski] ausgesprochen und ist eine Zeichenkodierung. Die Zeichen umfassen das lateinische Alphabet in Groß- und Kleinschreibung, Ziffern, einige Satzzeichen und Steuerzeichen. Der Zeichensatz entspricht weitgehend der Tastatur einer Schreibmaschine für die englische Sprache.
In den Anfängen des Computerzeitalters entwickelte sich ASCII zum Standard-Code für Schriftzeichen ASCII-Tabelle). Zum heutigen Standard-Code entwickelt sich immer mehr UTF-8
( siehe in Zeichenkodierung )
ASF Die Apache Software Foundation ist eine ehrenamtlich arbeitende Organisation zur Förderung der Apache-Softwareprojekte, zu denen unter anderem auch der Apache-Webserver gehört. Die ASF entstand im Juni 1999 aus der Apache Group und wurde in Delaware (USA) gegründet.
( siehe in Der Apache Webserver )
ASP Active Server Pages ist eine von Microsoft entwickelte SSI-Nachfolgetechnologie, die mit Einsatz einer Skriptsprache wie VBScript, Perl oder JScript serverseitig Webseiten erzeugt. ASP wurde ursprünglich nur vom Webserver Internet Information Services (IIS) interpretiert. Mittlerweile gibt es auch verschiedene Portierungen für den Apache Webserver. ASP wurde im Jahr 1996 veröffentlicht.
ASP wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Die Nachfolgetechnologie ASP.NET hat ASP mit dem Erscheinen des .NET Framework im Jahr 2002 abgelöst.
Assembler Eine Assemblersprache (als Synonym auch kurz Assembler) ist eine spezielle Programmiersprache, welche die Maschinensprache einer spezifischen Prozessorarchitektur in einer für den Menschen lesbaren Form repräsentiert. Jede Computerarchitektur hat folglich ihre eigene Assemblersprache.
Ein Programm in Assemblersprache wird auch als Assemblercode bezeichnet. Es wird durch einen speziellen Compiler, ebenfalls Assembler genannt, in direkt ausführbare Maschinensprache (auch Maschinencode) umgewandelt.
( siehe in Einführung in Sprachen zur Systemverwaltung )
ATA ATA/ATAPI (Advanced Technology Attachment with Packet Interface) ist eine Schnittstelle zwischen Massenspeicher und Computer. ATA/ATAPI wird beispielsweise in Personalcomputern verwendet, um Festplatten sowie Laufwerke für CD-ROM und DVD anzuschließen.
Bestimmte Versionen von ATA/ATAPI werden oft auch Fast ATA, Ultra ATA, IDE (Integrated Disc Electronics oder Integrated Drive Electronics oder Integrated Device Electronics) und EIDE (Enhanced IDE) genannt. Neu werden auch die Bezeichnungen P-ATA (Parallel ATA) verwendet, um ATA/ATAPI deutlich vom als Nachfolger entwickelten Industriestandard Serial ATA (SATA) abzugrenzen.
( siehe in Update auf SuSE 9.1 )
Auszeichnungs
sprache
Eine Auszeichnungssprache (Markup Language) dient zur Beschreibung der Daten und teilweise des Verfahrens, das zur Bearbeitung dieser Daten nötig ist. Ursprünglich dienten die Auszeichnungen im Text als Anweisungen für die Setzer im Drucksatz.
Bei einer Auszeichnungssprache werden die Eigenschaften, Zugehörigkeiten und Verfahren von bestimmten Wörtern, Sätzen und Abschnitten (Elementen) eines Textes oder einer Datenmenge beschrieben bzw. zugeteilt, meist indem sie mit Tags markiert werden.
( ein Beispiel ist HTML )
Authentifizierung Die Authentifizierung (auch Authentifikation, engl. authentication) bezeichnet den Vorgang, die Identität einer Person oder eines Programms an Hand eines bestimmten Merkmals zu überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem Fingerabdruck, einem Passwort oder einem beliebigen anderen Berechtigungsnachweis geschehen.
Nah verwandt mit der Authentifizierung ist die Authentisierung. Die Authentisierung ist das Nachweisen einer Identität, die Authentifizierung deren Überprüfung.
Bei einer Identitätsüberprüfung gibt es daher immer einen Teilnehmer, der sich authentisiert und einen, der diesen authentifiziert.
Im Englischen wird zwischen den beiden Begriffen nicht unterschieden, das Wort authentication steht für beides.
( siehe in Zusammenstellung: Zugangskontrolle )
Autoconf Autoconf ist eine Software, die automatisch Shell-Skripte generiert, die Makefiles für ein Softwarepaket erstellen um das Übersetzen des Quellcodes für verschiedene UNIX-Systeme zu ermöglichen. Der Benutzer muss Autoconf nicht installieren, da die erzeugten Skripte unabhängig von Autoconf sind.
( siehe in Autoconf )
Autorisierung Die Autorisierung bezeichnet die Zuweisung und Überprüfung von Zugriffsrechten auf Daten und Diensten an Systemnutzer. Die Autorisierung erfolgt meist nach einer erfolgreichen Authentifizierung.
( siehe in Zusammenstellung: Zugriffsberechtigung )
Avahi Avahi ist eine freie Implementierung von Zeroconf, einer Technik zur Vernetzung von Geräten in einem lokalen Netzwerk (LAN), ohne dass diese manuell konfiguriert werden müssen. Avahi ist heutzutage in allen Linux-Distributionen Standard.
( siehe in )
AVI
-Dateien
Audio Video Interleaved (AVI) ist ein von Microsoft definiertes Video-Containerformat, das von dem für Windows 3.1 eingeführten RIFF (Resource Interchange File Format) abgeleitet ist. In einer AVI-Datei können mehrere Video-, Audio- und Text-Untertiteldatenströme vorhanden sein, die mit verschiedenen Verfahren kodiert sein können (daher auch Containerformat). Der Typ eines Videostreams wird über so genannte FourCCs (Four Character Code) gespeichert. Für Audiostreams kommen TwoCCs zum Einsatz. Zum Kodieren oder Dekodieren wird für jeden Stream ein entsprechender Codec benötigt.
awk Leistungsfähige Programmiersprache zur Analyse und Manipulation von Daten. Entwickler - A. V. Aho, P. J. Weinberger und B. K. Kernighan.
( siehe in awk )
b:
Base64 Base64 ist ein Verfahren zur Kodierung von 8-Bit-Binärdaten (z. B. ausführbare Programme, ZIP-Dateien), in eine Zeichenfolge, die nur aus wenigen Codepage-unabhängigen ASCII-Zeichen besteht. Im Zusammenhang mit OpenPGP wird noch eine Prüfsumme (CRC-24) angehängt und es als Radix-64 bezeichnet.
Zur Kodierung werden jeweils drei Byte des Bytestroms (=24 bit) in vier 6-bit-Blöcke aufgeteilt. Jeder dieser 6-bit-Blöcke bildet eine Zahl zwischen 0 und 63. Diese Zahlen werden an Hand einer Umsetzungstabelle in „druckbare ASCII-Zeichen“ umgewandelt und ausgegeben. Nach jeweils 76 ausgegebenen Zeichen wird spätestens ein Zeilenumbruch eingefügt, welcher jedoch ansonsten für die Kodierung nicht von Belang ist.
( siehe in Zertifikate )
Batch
(-betrieb)
Batchverarbeitung (Stapelverarbeitung) bezeichnet die sequentielle, nicht-interaktive Bearbeitung von Aufgaben.
Die Bezeichnung "Stapelverarbeitung" stammt aus der Anfangszeit der Datenverarbeitung, als interaktive Verarbeitung noch nicht möglich war. Programme und Datensätze wurden damals auf Lochkarten gestanzt, die Lochkarten wurden auf einen Kartenstapel (batch) gelegt und nacheinander abgearbeitet.
Heute wird der Begriff für nicht-interaktive Datenverarbeitung in zwei Bedeutungen verwendet.
Batch-Dateien, in Unix als Shellskript.
Batch-Jobs, in Unix Hintergrundprozesse oder Daemon.
( siehe in Einteilung von Betriebssystemen )
bdb Die Berkeley-Datenbank ist eine hochperformante, eingebettete Datenbank-Bibliothek mit Programmierschnittstellen zu C, C++, Java, Perl, Python, Tcl und vielen weiteren Programmiersprachen.
Die bdb fällt durch seine sehr einfache Struktur im Vergleich zu anderen Datenbanksystemen auf und ist das zugrunde liegende Datenspeicherungssystem von mehreren LDAP-Servern.
( siehe in LDAP )
Bell Labs Bell Telephone Laboratories bzw. Bell Labs war ursprünglich die Entwicklungsabteilung des Bell-Konzerns (gegründet 1876 von Alexander Graham Bell). Unter anderem wurden dort grundlegende Bauteile für Vermittlungsstellentechnik, spezielle Isolierungen für Telefonkabel und der Transistor erfunden.
Die Bell Labs waren der Ursprung des Unix-Betriebssystems und der Programmiersprache C, entwickelt von Brian Kernighan, Dennis Ritchie, und Ken Thompson in den frühen 1970ern, sowie dessen objektorientierter Erweiterung C++ von Bjarne Stroustrup in den 1980ern.
( siehe in Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
Berkeley Die University of California, Berkeley wurde 1868 gegründet und ist somit der älteste Campus der University of California, einem System staatlicher Universitäten verteilt auf zehn Standorte. Sie befindet sich im kalifornischen Berkeley am östlichen Ufer der San Francisco Bay.
Die Hochschule ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten und gehört dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities an.
Eine wichtige Entwicklung auf dem Gebiet der IT war die Berkeley Software Distribution (BSD). Bekannte Absolventen in diesen Umfeld sind etwa Ken Thompson, Bill Joy, Andrew S. Tanenbaum, und viele mehr.
Betriebsmittel Betriebsmittel oder Systemressourcen (oder einfach Ressourcen) sind Systemelemente, die von Prozessen zur korrekten Ausführung benötigt werden, wie z. B. Festplatte, Arbeitsspeicher oder Drucker.
( siehe in Einteilung von Betriebsmitteln )
BIND Berkeley Internet Name Domain, ist ein Open-Source-Softwarepaket, mit dem ein DNS-Server implementiert werden kann.
Aufgrund seiner weiten Verbreitung und der zeitnahen Umsetzung der aktuellen DNS-RFCs gilt BIND seit Jahren als DNS-Referenzsoftware.
( siehe in DNS )
BIOS Ein Basic Input Output System ist bei x86-PCs die Basis-Software, die der Computer direkt nach dem Einschalten lädt und ausführt. Sie wird dazu in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt und steht dem Steuerwerk der CPU so direkt zur Verfügung.
Im Gegensatz zu einem reinen Bootloader verbleibt es nach dem Booten im Speicher und stellt dem Betriebssystem Softwarefunktionen zur Ansteuerung der Hardware bzw. von deren Firmware zur Verfügung.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern )
Blog Ein Blog (auch Weblog) ist ein auf einer Webseite geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Es handelt sich damit zwar um eine Website, die aber im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst.
Der Herausgeber eines Blogs wird als Blogger und die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet. Die Begriffe Blog, Blogger und bloggen haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind im Duden eingetragen.
Blowfish Der Blowfishalgorithmus ist ein symmetrischer Blockverschlüsselungsalgorithmus. Er wurde als „public domain“ veröffentlicht und kann frei verwendet werden. Blowfish hat als Blockchiffre eine fixe Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge kann zwischen 32 Bit und 448 Bit betragen.
( siehe Blowfish in Symmetrische Verfahren )
BNF Die Backus-Naur-Form oder Backus-Normalform, ist eine kompakte formale Metasyntax (Metasprache), die benutzt wird, um kontextfreie Grammatiken ( = Typ-2-Grammatiken, vgl. Chomsky-Hierarchie) darzustellen. Hierzu zählt die Syntax gängiger höherer Programmiersprachen. Sie wird auch für die Notation von Befehlssätzen und Kommunikationsprotokollen verwendet.
( siehe Einführung: Reguläre Ausdrücke )
Booten Als Booten oder Hochfahren bezeichnet man das Laden des Betriebssystems eines Computers, wie es beispielsweise nach dem Einschalten erforderlich ist.
Beim Booten eines PCs beginnt der Prozessor an einer festgelegten Adresse mit der Abarbeitung des im ROM abgelegten BIOS; dieses führt einen Test der angeschlossenen Geräte durch (POST) und durchsucht diese in einer (heutzutage konfigurierbaren) Reihenfolge nach Bootsektoren (im Falle von Festplatten dem MBR). Der erste gefundene Bootsektor wird ausgeführt und lädt über einen meist mehrstufigen Boot-Loader das Betriebssystem.
( siehe Bootvorgang )
Bot Unter einem Bot (vom Begriff robot abgeleitet) versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend autonom ständig gleichen, sich wiederholenden Aufgaben nachgeht. Es handelt sich dabei meist um ein eher simples, aber effektives Programm (Skript), das auf einem Computer ohne sonderliche Interaktion mit einem menschlichen Benutzer läuft.
Beispiele für Bots sind die Webcrawler von Internet-Suchmaschinen, die selbsttätig Webseiten besuchen, wobei sie den vorhandenen Links folgen und dabei ggf. den Inhalt der Seiten auswerten. „Gutartige“ Bots halten sich dabei an die Robot Exclusion Standards, mit denen Serverbetreiber das Botverhalten kontrollieren können. „Bösartige“ Bots werden zum Sammeln von E-Mail-Adressen für Spamzwecke, für das massenhafte unautorisierte Kopieren von Webinhalten bis hin zum systematischen Ausspionieren von Softwarelücken von Servern mit dem Ziel des Hackens von Servern eingesetzt. Maßnahmen gegen das unerwünschte Spidern von Websites basieren häufig auf dem Einsatz von sog. Honeypots zur automatischen Erkennung und einer darauf folgenden IP-basierten Aussperrung.
Broadcast
Ein Rundruf bzw. Broadcast in einem Computernetzwerk stellt einen Rundruf dar, wobei Datenpakete von einem Punkt aus gleichzeitig an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung.
Broadcast-Netz Ein Broadcast-Netz hat einen einzigen Übertragungskanal, der von allen am Netz angeschlossenen Maschinen gemeinsam genutzt wird. Kurze Nachrichten werden von einer Maschine gesendet und von allen anderen empfangen. Ein im Paket befindliches Adreßfeld gibt den Empfänger an. Beim Empfang eines Paketes prüft eine Maschine das Adressfeld. Ist das Paket für sie bestimmt, verarbeitet sie es. Ist es für eine andere Mschine bestimmt, wird es einfach ignoriert.
Brute-Force
-Angriff
Die Brute-Force-Methode (Methode der rohen Gewalt) ist eine Lösungsmethode für Probleme aus den Bereichen Informatik, Kryptologie und Spieltheorie, die auf dem erschöpfenden Ausprobieren aller (oder zumindest vieler) möglichen Fälle beruht.
Ein wichtiger Anwendungsbereich findet sich in der Computersicherheit. Ein oft angeführtes Anwendungsbeispiel für die Brute-Force-Methode ist hier das „Knacken“ von Passwörtern.
Oft sind Passwörter als Hash-Funktionen verschlüsselt. Eine Berechnung des Passworts aus dem Hash-Wert ist nicht möglich. Ein„Cracker kann jedoch die Hash-Werte vieler Passwörter berechnen. Stimmt ein Wert mit dem Wert des hinterlegten Passwortes überein, hat er das (oder ein passendes) Passwort gefunden. Brute Force bedeutet hier also simples Ausprobieren von möglichen Passwörtern.
Aus dem oben genannten Zusammenhang zwischen Umfang des Problemes und benötigten Rechenoperationen lässt sich für das Beispiel des „Passwortknackens“ der Schluss ziehen, dass mit steigender Passwortlänge oder steigender Anzahl an möglicherweise im Passwort vorhandenen Zeichen (Alphabet ohne Zahlen, mit Zahlen, mit Sonderzeichen) die Aufwändigkeit des Brute-Forcens schnell ansteigt. Die Methode ist in der Praxis häufig erfolgreich, da die meisten Benutzer kurze und einfache, damit unsichere, Passwörter verwenden. Schon auf einem handelsüblichen Computer können mehrere hunderttausend Passwörter pro Sekunde ausprobiert werden.
Wird die Anzahl der auszuprobierenden Passwörter durch Reduktion der Möglichkeiten auf Einträge aus einem „Wörterbuch“ (bzw. Zusammensetzungen derer) eingeschränkt, spricht man auch von einem Wörterbuchangriff (engl. „dictionary attack“).
( siehe in Passwortschutz und -änderung im Linux-Skript )
BSD Die Berkeley Software Distribution, ist eine Version des Betriebssystems Unix, die an der Universität von Kalifornien in Berkeley ab 1977 entstanden ist.
Die ursprüngliche durch die Universität erstellte BSD-Distribution ist kaum noch gebräuchlich. Der Begriff BSD bezeichnet heute vielmehr eine ganze Klasse von Unix-Derivaten, die ihre Wurzel in der eigentlichen BSD haben.
Seit den 1990er Jahren sind aus BSD die freien Betriebssysteme FreeBSD (1993), NetBSD (1993), OpenBSD (1995) und DragonFly BSD (2003) entstanden.
( siehe in bsinfos )
BSI Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist eine in Bonn ansässige zivile obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern (BMI), die für Fragen der IT-Sicherheit zuständig ist. Im BSI sind mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt.
( siehe etwa in Firewall - Einführung )
Btrfs Das Btrfs (B-tree FS oder alternativ Butter FS) ist ein Journaling-Dateisystem, das von der Firma Oracle Corporation seit dem Jahr 2007 für das Betriebssystem Linux entwickelt wird.
Btrfs befindet sich immer noch in der Entwicklungsphase (Version 0.18 / Stand Januar 2009) und ist daher nicht für den Einsatz in Produktionsumgebungen gedacht, es existieren aber bereits Pakete für die Distributionen Gentoo, Debian und Ubuntu für den experimentellen Betrieb des Dateisystems.
Am 9. Januar 2009 wurde Btrfs in den Kernel 2.6.29 aufgenommen.
( siehe auch in Dateisysteme )
bzip2 bzip2 ist ein frei verfügbares Komprimierungsprogramm zur verlustfreien Kompression von Dateien. Es ist frei von jeglichen patentierten Algorithmen und wird unter einer BSD-ähnlichen Lizenz vertrieben.
Die Kompression mit bzip2 ist oft (aber nicht immer) effizienter, aber meist erheblich langsamer als die Kompression mit gzip. Mit bzip2 komprimierte Dateien werden durch die Dateiendung .bz2 gekennzeichnet. TAR-Dateien, die mit bzip2 komprimiert wurden, haben üblicherweise die Erweiterung .tar.bz2 oder auch .tbz.
( siehe in Komprimieren von Daten )
c:
C Die Programmiersprache C wurde von Ken Thompson und Dennis Ritchie in den frühen 70er Jahren für das damals neu entwickelte Betriebssystem Unix entworfen.
Die wesentlich neuere Sprache C++ stellt eine annähernd aufwärtskompatible Weiterentwicklung von C dar und wurde gegenüber C unter anderem um Möglichkeiten zur objektorientierten und generischen Programmierung erweitert.
Ein wichtiger Compiler ist der GNU C Compiler (gcc), heute in der GNU Compiler Collection enthalten.
( C Programmierung in der UNIX/Linux Umgebung )
CA Certification Authority, Zertifizierungsstelle ist eine Organisation, die digitale Zertifikate herausgibt. Ein digitales Zertifikat ist gewissermaßen das Cyberspaceäquivalent eines Personalausweises und dient dazu, einen bestimmten öffentlichen Schlüssel einer Person oder Organisation zuzuordnen. Diese Zuordnung wird von der Zertifizierungsstelle beglaubigt, indem sie sie mit ihrer eigenen digitalen Unterschrift versieht.
( siehe Zertifikate, Mozilla.help )
Cache Cache bezeichnet in der EDV einen schnellen Puffer-Speicher, der in unterschiedlichen Geräten wie z. B. CPUs oder Festplatten zum Einsatz kommt. Ein Cache enthält Kopien von Inhalten eines anderen (Hintergrund-)Speichers und beschleunigt somit den Zugriff darauf. Um den Nutzen des meist mehrere Größenordnungen kleineren Caches im Vergleich zum Hintergrundspeicher zu maximieren, werden bei der Funktionsweise und Organisation eines Caches die Lokalitätseigenschaften der Zugriffsmuster ausgenutzt.
( siehe Assoziativer Tabellencache in HS-Verwaltung, Caching in Verteilte Dateisysteme)
Caesar-
Verschlüsselung
Die Caesar-Verschlüsselung (Verschiebechiffre) ist ein besonders einfacher Sonderfall einer einfachen monoalphabetischen Substitution. Zum Zwecke der Verschlüsselung wird dabei jeder Buchstabe des lateinischen Standardalphabets um eine bestimmte Anzahl von Positionen zyklisch verschoben (rotiert). Die Anzahl bestimmt den Schlüssel, der für die gesamte Verschlüsselung unverändert bleibt. Es ist eine der einfachsten (und unsichersten) Formen einer Geheimschrift.
( siehe in Symmetrische Verfahren)
CAPTCHA CAPTCHA ist ein Akronym für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart. Wörtlich übersetzt bedeutet das „Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden“. CAPTCHAs werden verwendet, um zu entscheiden, ob das Gegenüber ein Mensch oder eine Maschine ist.
CAPTCHAs sollen im Internet sicherstellen, dass nur Menschen und keine programmierten Bots bestimmte Dienste nutzen können.
CDATA CDATA (Akronym für Character Data, Zeichendaten) ist ein Begriff aus der Welt der Standard Generalized Markup Language (SGML) und ihrer Untermenge XML. Man verwendet die beiden Begriffe CDATA-Abschnitt und CDATA-Datentyp. Der CDATA-Abschnitt hat folgende Form: <![CDATA[Inhalt]]>.
( siehe in Forrest )
CDE Das Common Desktop Environment ist eine proprietäre Desktop-Oberfläche für Unix-Systeme und verwendet Motif als zugrundeliegendes Toolkit zum Erstellen der graphischen Elemente.
Entwickelt wurde CDE von der Open Group, der Firmen wie HP, IBM und Sun Microsystems angehören. Es war bis 2000 der Standard-Desktop bei vielen kommerziellen Unix-Systemen.
( siehe CDE )
CERN Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eine Großforschungseinrichtung mit zwei Speicherringen (Synchrotronen) sowie verschiedenen Teilchenbeschleunigern in Meyrin in der Nähe von Genf in der Schweiz.
Am CERN wurde auch die Idee des World Wide Web von Tim Berners-Lee auf den Weg gebracht.
Derzeit ist man am CERN u. a. intensiv an der Entwicklung des World Wide Grid beschäftigt, einem System für verteiltes Rechnen. Dieses wird benötigt, um die ungeheuren Datenmengen, die ab 2007 anfallen, wenn der neue Ringbeschleuniger seine Messungen aufnimmt, zu bewältigen.
( siehe HTTP - Entwicklung )
CERT CERT steht für Computer Emergency Response Team. Hierbei handelt es sich um Organisationen, die sich mit Computersicherheit befassen, Warnungen vor Sicherheitslücken herausgeben und Lösungsansätze bieten. Der Informationsfluss erfolgt dabei meistens über Mailinglisten. Dort werden sicherheitskritische Themen erörtert und aktuelle Warnungen ausgegeben.
Für die Hochschulen in Deutschland spielt insbesondere das CERT des Deutschen Fortschungsnetzes (DFN) eine wichtige Rolle.
Das BSI bietet darüberhinaus mit dem "Bürger-CERT" auch einen entsprechenden Dienst für Privatpersonen an.
CGI Common Gateway Interface, ist eine Kommandoschnittstelle um externe Programme (Gateways) unter Steuerung eines Informationsservers (Webservers) ablaufen zu lassen.
( siehe Common Gateway Interface )
Chipkarte Chipkarten, oft auch als Smartcard oder Integrated Circuit Card (ICC) bezeichnet, sind spezielle Plastikkarten mit eingebautem Chip, der eine Hardware-Logik, Speicher oder auch einen Mikroprozessor enthält.
CIFS Common Internet File System (kurz CIFS) wurde 1996 von Microsoft eingeführt und beschreibt eine erweiterte Version von SMB.
( siehe Samba )
CISC Complex Instruction Set Computing, zu deutsch Rechnen mit komplexem Befehlssatz, ist eine bestimmte Designphilosophie für Prozessoren, ein CISC Prozessor ist ein Prozessor mit komplexem Befehlssatz.
Die Bezeichnung CISC wurde in den 70er Jahren von IBM gewählt, um klassische Befehlssätze von einer neuartigen Form des Befehlssatzes abzugrenzen, dem Reduced Instruction Set Computing (RISC). Im Vergleich zum RISC-Befehlssatz zeichnet sich ein CISC-Befehlssatz durch verhältnismäßig leistungsfähige Einzelbefehle aus, wohingegen RISC zugunsten einer hohen Ausführungsgeschwindigkeit und eines niedrigeren Decodierungsaufwands auf Seiten der CPU versucht, auf komplexe Befehle konsequent zu verzichten.
( siehe )
Cisco Die Firma Cisco Systems, Inc. ist der größte Netzwerkausrüster weltweit.
Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Router und Switches, die einen großen Teil des Internet-Backbones versorgen.
( siehe etwa in VPN an der HTW Dresden )
Citrix Citrix Systems ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das 1989 von Ed Iacobucci gegründet wurde und jetzt in Fort Lauderdale in Florida ansässig ist.
Bekannt geworden ist Citrix in erster Linie mit Applikations- und Terminalserver-Anwendungen. Das hat zur Folge, dass mittlerweile oftmals die Firma „Citrix“ als Synonym für eine solche Anwendung verwendet wird.
Mittlerweile umfasst das Citrix Produktportfolio auch die Virtualisierungstechnologie Xen.
( siehe Historie Terminalserver und Virtualisierung mit Xen)
Client Verbraucher einer Dienstleistung ( siehe Client/Server Modell )
Cluster Ein Computercluster ist eine Ansammlung von lose gekoppelten Computern, die so eng zusammenarbeiten, dass sie als ganzheitliche Ressource betrachtet werden können. Für den Nutzer ist nicht ersichtlich, ob die genutzte Applikation auf einem oder mehreren Servern läuft beziehungweise auf welchen Server diese lüuft.
( siehe Diplomarbeit zu Untersuchungen zur Gestaltung und Implementierung von Clustersystemen auf der Basis des Betriebsystems Linux )
CMOS Der CMOS (Complementary Metal Oxyde Semiconductor) - RAM ist der Speicher (64 KB), in dem die Daten des BIOS mit Hilfe einer Batterie gehalten werden. Dieser Speicher ist passiv. Sie können seine Daten lesen, und Sie können auch Daten in ihm speichern. Aber dieser Speicher muss von einer Batterie angetrieben werden, um den Verlust von Daten zu vermeiden, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Da Sie die CMOS-Batterie austauschen müssen, wenn Sie leer ist, verlieren Sie alle CMOS-Daten. Deshalb ist empfehlenswert, alle Parameter Ihrer Hardware aufzuschreiben.
Dies Bezeichnung steht heute bei PC-Mainboards nur noch als synonym für NVRAM.
( siehe in BIOS Kompendium )
CMS Ein Content-Management-System ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Digitale Informationen werden heute oft als Content (Inhalt) bezeichnet; sie können als Datei vorliegen, die einzeln verarbeitet wird – oder auch als zusammenhängender Komplex verteilter Anteile, wie z. B. für Webseiten die Formatierung via CSS und der Content auf einer „normalen“ HTML-Seite.
( siehe Evaluierung und Testinstallation von Content Management Systemen Bericht Projektseminar WS06/07)
CMU Die Carnegie Mellon University (CMU) ist eine private Forschungsuniversität in Pittsburgh, Pennsylvania. Sie entstand 1967 durch die Vereinigung des Carnegie Institute of Technology (gegründet im Jahre 1900 von Andrew Carnegie) und dem Mellon Institute of Industrial Research (gegründet 1917 von Richard Beatty Mellon). Sie hat etwa 7500 Studenten und 3000 Angestellte. Carnegie Mellon ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.
Am Information Technology Center ist das Clusterdateisystem AFS (Andrew Filesystem, nach dem Gründer der Universität benannt) entstanden.
Cocoon
(Apache)
Als Cocoon wird das XML-Publishing-System der Apache Software Foundation bezeichnet. Dieses "Publishing Framework Servlet"‘wurde geschaffen, um Daten in XML-Form zu speichern und mittels XSL formatiert auszugeben. Als Ausgabeprodukte von XML-Daten können XHTML, PDF, RTF und viele weitere stehen.
( siehe in XML - Extensible Markup Language )
Coda Coda ist ein in einem Netzwerk verteiltes Dateisystem für stationäre und mobile Rechner. Mehrere Rechner können gleichzeitig mit dem Dateisystem arbeiten, wobei die Inhalte in der Regel auch auf mehrere Server verteilt werden, um die Verfügbarkeit des Systems zu erhöhen. Die Server gleichen die Inhalte automatisch untereinander ab.
Jeder Client besitzt auf seiner lokalen Festplatte einen Cache mit häufig benutzten Dateien. Bei einer Verbindungsunterbrechung benutzt er die Daten aus seinem Cache. Sobald wieder eine Verbindung zu einem Server aufgebaut werden kann, werden die Daten automatisch abgeglichen. Nur bei Konflikten muss manuell eingegriffen werden.
( siehe in Wie funktioniert CODA ?, Arbeiten im Projektseminar )
Codec Als Codec bezeichnet man ein Verfahren bzw. Programm, das Daten oder Signale digital kodiert und dekodiert. Beim direkten Umwandeln von einem Format in ein anderes (bspw. MPEG-2 zu MPEG-4 oder MP3 zu WMA) spricht man auch von Transkodierung.
Compiler Ein Compiler ist ein Computerprogramm, das ein in einer Quellsprache geschriebenes Programm - genannt Quellprogramm - in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache (Zielprogramm) umwandelt. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes in Assemblersprache, Bytecode oder Maschinensprache. Das Übersetzen eines Quellprogramms in ein Zielprogramm durch einen Compiler wird als Kompilierung oder auch als Übersetzung bezeichnet.
Verwandt mit einem Compiler ist ein Interpreter, der ein Programm nicht in die Zielsprache übersetzt, sondern Schritt für Schritt direkt ausführt.
( als Beispiel C in einer UNIX Umgebung )
Container
-format
In der Computertechnik bezeichnet man als Container (englisch für Behälter) ein Dateiformat, dessen Inhalt mehrere andere Dateiformate erlaubt. Typischerweise definiert ein Containerformat nur die Art und Struktur, wie der Inhalt aufzubewahren ist. Container ermöglichen so zum Beispiel das synchrone Wiedergeben von Audio- und Videospuren.
( Siehe Containerformate )
Cookie Ein Cookie ist ein kurzer Eintrag in einer meist kleinen Datenbank auf einem Computer und dient dem Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen oder der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen. Ein Cookie besteht aus mindestens zwei Bestandteilen, seinem Namen und dem Inhalt oder Wert des Cookie, zusätzlich können Angaben über den zweckmäßigen Gebrauch vorhanden sein.
Webbrowser stellen eine Cookie-Datenbank zur Verfügung, die Cookie Cache genannt wird; dort kann der Webserver einer besuchten Webseite Informationen in Form von HTTP-Cookies hinterlegen und bei einem Wiederbesuch der Seite auslesen.
CORBA Die Common Object Request Broker Architecture kurz CORBA ist eine objektorientierte Middleware, ein sog. Objekt-Broker, die plattformübergreifende Protokolle und Dienste definiert und von der Object Management Group (OMG) entwickelt wird. CORBA vereinfacht das Erstellen verteilter Anwendungen in heterogenen Umgebungen.
( siehe Die Common Object Request Broker Architecture, Studentischer Vortrag i02 )
COSE Common Operating System Environment, a common look and feel for Unix systems. CDE is the first effort of COSE.
COW Das Copy-On-Write-Verfahren ist in der Informatik eine Optimierungsmethode zur Vermeidung überflüssiger Kopien von Daten, beispielsweise zwischen Prozessen unter Unix-artigen Systemen, insbesondere bei oder nach einem fork-Systemaufruf.
( siehe in Erzeugen eines Prozesses )
CPU Hauptprozessor (Central Processing Unit), auch nur Prozessor oder (alter Sprachgebrauch) Zentraleinheit (ZE).
( siehe Was ist ein Computer? )
CRC Die zyklische Redundanzprüfung (cyclic redundancy check) ist ein Verfahren (bzw. eine bestimmte Klasse von Verfahren) aus der Informationstechnik zur Bestimmung eines Prüfwerts für Daten (z. B. Datenübertragung in Rechnernetzen oder eine Datei), um Fehler bei der Übertragung oder Duplizierung von Daten erkennen zu können.
CRC-Werte können jedoch nicht die Integrität der Daten bestätigen. Das heißt, es ist verhältnismäßig leicht, durch beabsichtigte Modifikation einen Datenstrom zu erzeugen, der den gleichen CRC-Wert wie eine gegebene Nachricht hat. Wenn eine solche Sicherheit gefordert ist, müssen kryptografische Hash-Funktionen wie z. B. MD5 zum Einsatz kommen.
( siehe Kryptographische Prüfsummen )
cron Der Cron-Daemon ist eine Jobsteuerung von Unix bzw. Unix-artigen Betriebssystemen wie Linux, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) zu einer bestimmten Zeit ausführen kann. Die auszuführenden Befehle werden in einer benutzereigenen Tabelle, der sogenannten crontab, gespeichert.
( siehe cron in "Zeitgesteuert Prozesse starten" )
CSS Cascading Style Sheets ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML eingesetzt. CSS soll dabei festlegen, wie ein besonders ausgezeichneter Inhalt dargestellt werden soll. Dazu ist eswichtig, das HTML oder XML so zu gestalten, dass die Abschnitte, deren Aussehen gleich sein soll, auch als Gruppe erkannt werden können. Man zeichnet im Dokument also die Bedeutung einzelner Abschnitte aus, während das Aussehen dieser ausgezeichneten Abschnitte im CSS festgelegt wird.
( siehe Cascading Style Sheets )
CUPS Common Unix Printing System ist ein Drucksystem, ein Daemon, der das Drucken unter den verschiedenen UNIX-artigen Betriebssystemen ermöglicht.
CUPS wurde vom Unternehmen Easy Software Products entwickelt und kann sowohl unter der GPL als auch unter proprietären Lizenzen verwendet werden. Es wurde als Nachfolger von älteren Drucksystemen, wie beispielsweise LPD, entworfen.
( siehe Installation von Druckern in SuSE Linux )
(n)curses (n)curses ist eine C-Bibliothek für die Steuerung von Textterminals. Neben der Zielstellung von termcap & terminfo - Terminalunabhängigkeit und Nutzerunterstützung, werden noch zwei weitere Ziele verfolgt: Unterstützung von multiplen Windows und Optimierung der Ausgaben für diese Fenster.
ncurses ist die GNU-Version von curses.
( siehe curses )
CVS Concurrent Versions System ist ein Software-System zur Versionsverwaltung von Dateien. Die Entwicklung begann im Jahr 1989. Hauptsächlich wird CVS im Zusammenhang mit Software-Quelltext verwendet.
Das erste System zur Versionsverwaltung in Unix, war das Source Code Control System (SCCS).
CVS erfreut sich besonders in der Open-Source-Gemeinde großer Beliebtheit. So kommt es bei den meisten großen Open-Source-Projekten zum Einsatz. Das Softwaresystem wird unter anderem auch auf den Servern von SourceForge.net verwendet. Allmählich wird CVS durch andere Entwicklungen wie Subversion ersetzt.
( siehe )
Cyrus Der E-Mail-Server Cyrus ist ein Open-Source-Projekt der Carnegie Mellon University. Ursprünglich wurde die Server-Software für das Campus-Mail-System der Universität entwickelt, mittlerweile ist es jedoch ein anerkannter und auch im professionellen Bereich eingesetzter Mail Delivery Agent. Er unterstützt zurzeit die Protokolle IMAP und POP3 und arbeitet mit diversen SMTP-Servern unter Linux/Unix zusammen.
( siehe Komponenten des Webmailsystems )
d:
Daemon Ein Hintergrundprozess, der bestimmte Dienste zur Verfügung stellt. Benutzerinteraktionen finden hierbei nur auf indirektem Weg statt, zum Beispiel über Signale oder Pipes.
Daemons werden nicht vom Computerbenutzer interaktiv bedient, sondern warten im Hintergrund, bis sie durch eine Netzwerkanfrage oder ein anderes Programm aktiviert werden.
( siehe Daemons, Systemprozesse )
DAS Direct Attached Storage bezeichnet den direkt (ohne Speichernetzwerk) an einen Server angeschlossenen Massenspeicher. Dies können einzelne interne oder externe Festplatten sein oder aber ein aus mehreren Festplatten bestehendes externes Disk Array.
( siehe in Speichersysteme und Speichernetze )
Data ONTAP Das Betriebssystem Data ONTAP ist ein hoch optimiertes, skalierbares und flexibles Betriebssystem für Storagesysteme. Es ist das zugrundeliegenden Betriebssystem der Speicherlösungen der Firma NetApp.
Links: ar-hannover, unixville.
( siehe etwa in Zentrales Backup-System und Snapshots )
Datei Eine Datei (File) ist ein strukturierter Bestand inhaltlich zusammengehöriger Daten, welche auf einem beliebigen Datenträger oder Speichermedium abgelegt bzw. gespeichert werden kann. Diese Daten existieren über die Laufzeit eines Programms hinaus und werden als „nicht flüchtig“ oder „persistent“ (engl. persistance = Erhaltung) bezeichnet. Das Wort Datei ist eine Verkürzung von Daten-Kartei.
( siehe Definition )
Datei-
erweiterungen
Die Dateierweiterung (exakter Dateinamenserweiterung engl. file extension) ist der letzte Teil eines Dateinamens und wird gewöhnlich mit einem Punkt abgetrennt. Die Dateiendung wird oft eingesetzt, um das Format einer Datei erkennbar zu machen, ohne die Datei vorher einlesen zu müssen.
( siehe Dateierweiterungen )
Datei-
manager
Ein Dateimanager ist ein Computerprogramm, mit dem man den Inhalt von Datenträgern auf einem Computer ansehen und manipulieren kann. Grundfunktionen sind das Auflisten aller Dateien in einem Verzeichnis sowie die Darstellung der Verzeichnisstruktur. Man kann Dateien und Verzeichnisse verschieben, kopieren, umbenennen, löschen, ihre Attribute ändern und neue Verzeichnisse anlegen. Ferner kann man Dateien mit den ihnen zugeordneten Programmen öffnen.
Beisiele: ( siehe im Linuxskript Dateimanager )
Dateisystem In einem 'realen' Dateisystem (Filesystem) werden Informationen in Form von Dateien auf einem E/A Gerät (oder selbständigen Teilen, Partitionen) gespeichert. Die Beschreibung des Dateisystems befindet sich, ebenso wie seine Struktur in Form von Verzeichnissen (Katalogen), auf diesem Gerät. Ein 'reales' Dateisystem ist also immer auf einem Gerät/Datenträger gespeichert.
Ein 'virtuelles' Dateisystem nutzt zur Bereitstellung und Organisation von Informationen analoge Strukturen. Die Speicherung der Informationen ist aber nicht an ein E/A Gerät gebunden (z.B. das proc-Filesystem).
( siehe Grundlagen des E/A Systems )
Daten-
kompression
Datenkompression oder Datenkomprimierung bezeichnet man die Anwendung von Verfahren zur Reduktion des Speicherbedarfs von Daten, ohne die Information, die in dieser Datei enthalten ist, zu verändern.
( siehe Komprimieren von Daten )
DCE Distributed Computing Environment, ist ein Industriestandard für verteilte Anwendungen.
Als die Vernetzung von heterogenen Computersystemen zu Beginn der 1990er Jahre zunahm, stellte die Open Software Foundation ein Konzept für die Architektur verteilter Systeme vor. DCE bietet eine Reihe an Diensten und Werkzeugen wie Sicherheitsdienste oder Verzeichnisdienst.
( siehe DCE )
Deadlock Siehe Verklemmung
DEC Die Firma Digital Equipment Corporation, auch als DEC oder Digital bezeichnet, ist ein Pionier in der Computerindustrie. Firmensitz war in Maynard, Massachusetts, in einer alten Baumwollspinnerei („The Mill“). Digital wurde 1998 von Compaq übernommen und gehört seit 2002, mitsamt Compaq, zu Hewlett-Packard.
Die bekanntesten Entwicklungen war die PDP-11 und die VAX mit dem Betriebssystem VMS.
( siehe etwa in Schedulingstrategien - VAX/VMS )
DER Die Abstract Syntax Notation One (ASN.1) ist eine Beschreibungssprache zur Definition von Datenstrukturen sowie Festlegungen zur Umsetzung von Datenstrukturen und Elementen in ein netzeinheitliches Format. Sie ist gemeinsamer Standard der ITU-T (International Telecommunication Union – Telecommunication Standardization Sector) und der ISO (International Organization for Standardization).
Eine der definierten Regeln ist DER (Distinguished Encoding Rules).
( siehe )
DES Data Encryption Standard, ist ein weit verbreiteter symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus.
Der DES-Algorithmus wurde als offizieller Standard für die US-Regierung im Jahr 1976 bestätigt und wird seither international vielfach eingesetzt. Heute wird DES aufgrund der verwendeten Schlüssellänge von nur 56 Bits für viele Anwendungen als nicht ausreichend sicher erachtet. Nachfolger sind Triple-DES (Mehrfachanwendung des DES) und AES.
( siehe DES )
devfs devfs ist ein spezielles Dateisystem für viele Unix-artigen Betriebssysteme. Da die Implementierung von devfs im Linux-Kernel einige Unzulänglichkeiten hat und nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, wurde udev entwickelt. Seit Ende Juni 2006 ist devfs nicht mehr Bestandteil des Linux-Kernels und wurde vollständig durch udev ersetzt (2.18.).
( siehe Gerätedateien im Linux )
DFN Deutsche Forschungsnetz (DFN) ist ein Hochleistungsnetz für Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Es verbindet Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Internet miteinander. Die technische Basis für das Deutsche Forschungsnetz ist das Wissenschaftsnetz X-WiN, der Nachfolger des G-WiN.
Die Hochleistungsnetze für Lehre und Forschung in Deutschland werden als Kommunikationsinfrastruktur von der Wissenschaftsgemeinschaft (organisiert im DFN e. V.) selbst verwaltet. Der Verein wurde 1984 von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsnahen Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel gegründet, die rechnergestützte Kommunikation in Deutschland zu fördern.
Zentrale Webseite des DFN.
( siehe etwa in Zertifikate )
DFS Der Distributed File Service ist ein weltweites verteiltes Filesystem, welches DCE Nutzern den direkten Zugriff auf Daten in einer entfernten DCE Celle erlaubt. Es ist eine Entwicklung der OSF auf der Basis von AFS.
( siehe in Distributed File System -DFS )
DHCP Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht mit Hilfe eines entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computer in einem Netzwerk (z. B. Internet oder LAN).
Durch DHCP ist die vollautomatische Einbindung eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne weitere Konfiguration möglich. Am Client muss im Normalfall lediglich der automatische Bezug der IP-Adresse eingestellt sein.
( siehe DHCP, Studentischer Vortrag)
DHTML Dynamic HTML ist ein beim Webdesign verwendeter Begriff.
Damit ist es möglich, Webseiten zu schreiben, deren Inhalte sich während der Darstellung im Browser „dynamisch“ ändern, insbesondere in Reaktion auf Benutzereingaben. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ein Menü aufklappt, Texte hervorgehoben oder eingeblendet werden, Objekte sich per Drag & Drop bewegen lassen oder ein Formular automatisch Berechnungen durchführt.
( siehe JavaScript )
Diffie-Hellman
Schlüssel
-austausch
Der Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch ist ein Protokoll aus dem Bereich der Kryptografie. Mit ihm erzeugen zwei Kommunikationspartner einen geheimen Schlüssel, den nur diese beiden kennen. Dieser Schlüssel wird üblicherweise verwendet, um verschlüsselte Nachrichten mittels eines symmetrischen Kryptosystems zu übertragen.
( siehe in Asymmetrische Verfahren )
Digitale Signatur Eine digitale Signatur ist ein kryptografisches Verfahren, bei dem zu einer "Nachricht" (d. h. zu beliebigen Daten) eine Zahl (die "digitale Signatur") berechnet wird, deren Urheberschaft und Zugehörigkeit zur Nachricht durch jeden geprüft werden kann. Digitale Signaturen basieren auf asymmetrischen Kryptosystemen und verwenden folglich ein Schlüsselpaar, das aus einem privaten (d.h. geheimen) und einem öffentlichen (d. h. nicht geheimen) Schlüssel besteht.
( siehe in Digitale Signatur )
Dijkstra Ein Pionier der Entwicklung der Informatik (1930-2002). Unter seinen Beiträgen zur Informatik finden sich Dijkstras Algorithmus zur Berechnung des kürzesten Weges in einem Graphen, die erstmalige Einführung von Semaphoren zur Synchronisation zwischen Threads sowie eine Abhandlung über den Goto-Befehl und warum er nicht benutzt werden sollte. Er führte den Begriff der strukturierten Programmierung in die Informatik ein.
( siehe Synchronisationsanforderungen von Dijkstra (1965) )
Disk-Array Ein Disk Array ist ein Gerät, welches mehrere Festplatten beinhaltet und diese Servern zur Verfügung stellt. Funktionalitäten wie RAID, Storage-Virtualisierung, Kopien oder Spiegelungen innerhalb des selben oder auch zwischen Disk-Arrays werden direkt auf diesen ohne Beteiligung der Server ausgeführt.
( siehe in )
DMA Der Begriff Speicherdirektzugriff oder englisch Direct Memory Access bezeichnet in der Computertechnik eine Zugriffsart, die über ein Bussystem direkt auf den Speicher zugreift.
Die DMA-Technik erlaubt angeschlossenen Peripheriegeräten, wie Netzwerkkarte oder Soundkarte, ohne Umweg über die CPU direkt mit dem Arbeitsspeicher zu kommunizieren. Der Vorteil der DMA-Technik ist die schnellere Datenübertragung bei gleichzeitiger Entlastung des Prozessors.
( siehe Geräteverwaltung )
DNS Domain Name Service, ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Hauptaufgabe ist die Auflösung von Namen, d. h. auf Namensanfragen mit der zugehörigen IP-Adresse zu antworten.
Das DNS ist eine weltweit auf tausende von Servern verteilte hierarchische Datenbank, die den Namensraum des Internets verwaltet.
( siehe DNS )
DOM Das Document Object Model ist eine Programmierschnittstelle (API) für den Zugriff auf HTML- oder XML-Dokumente. Sie wird vom World Wide Web Consortium definiert.
Im Sinne der objektorientierten Programmierung besteht das DOM aus einem Satz von Klassen zusammen mit deren Methoden und Attributen. Es erlaubt Computerprogrammen dynamisch den Inhalt, die Struktur und das Layout eines Dokuments zu verändern.
Die ersten DOM-Standards des W3C stellen den Versuch dar, die verschiedenen proprietären JavaScript- und DHTML-Techniken, die während der Zeit der Browserkriege entstanden, zusammenzuführen, zu standardisieren und letztlich abzulösen. Dies ist gelungen, so dass DOM heutzutage eine zentrale Bedeutung bei der JavaScript-Programmierung einnimmt.
( siehe JavaScript )
Domain Der Begriff Domain wird auf dieser Website für DNS und NIS genutzt. Hier wird der Begriff nur für DNS eingeführt.
Eine Domain im Internet ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr Fully Qualified Domain Name (FQDN). Die Notation eines FQDN und damit auch einer Domain erfolgt durch die Aneinanderreihung der Labels aller Knoten.
Als Subdomain bezeichnet man dabei eine Domain, welche in der Hierarchie unterhalb einer anderen liegt. Domains, die direkt unterhalb der Top-Level-Domain (TLD) liegen, bezeichnet man für gewöhnlich nicht als Subdomains, sondern als Second-Level-Domain oder nur Domain. Jede Domain umfasst, ausgehend von ihrem Domainnamen, immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur.
( siehe Einführung: Domain Name System - DNS )
DOS Als Disk Operating System (DOS) werden kleine und einfache Betriebssysteme bezeichnet.
Diese Zuordnung resultiert vermutlich aus der Bezeichnung der Betriebssysteme für die IBM - Mainframe Serie 360. IBM entwickelte in den 1960er-Jahren ein Betriebssystem mit dem Namen "OS". Dieses BS konnte aber, wegen vieler Fehler, nicht mit der Hardware ausgeliefert werden. Deshalb wurde kurzfristig ein kleineres System mit den Namen "DOS" entwickelt und freigegeben.
Diese Bezeichnung wurde dann für kleine Systeme auch in anderen Hardwareumgebungen genutzt.
Ein typischer Vertreter ist MS-DOS von Microsoft.
( siehe in Einteilung von Betriebssystemen )
DoS Denial of Service, (Denial of Service attack, etwa: „Dienstverweigerungsangriff“) ist ein Angriff auf einen Server oder sonstigen Rechner in einem Datennetz mit dem Ziel, einen oder mehrere seiner Dienste arbeitsunfähig zu machen. In der Regel geschieht dies durch Überlastung.
Normalerweise werden solche Angriffe nicht per Hand, sondern mit Backdoor-Programmen oder Ähnlichem durchgeführt, welche sich von alleine auf anderen Rechnern im Netzwerk verbreiten und dadurch dem Angreifer weitere Wirte zum Ausführen seiner Angriffe bringen.
Doxygen Doxygen ist das bekannteste Open-Source Software-Dokumentationswerkzeug. Es steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung.
Durch spezielle Kommentare im Quelltext können Software-Entwickler Erläuterungen zu Programmelementen definieren, aus denen Doxygen eine übersichtliche Dokumentation erstellt. Außerdem ist es möglich, einen zusammenfassenden Überblick über den Aufbau und die Elemente eines bereits existierenden Programms (verwendete Dateien, Funktionen, Variablen, sowie deren Rolle im Programmablauf) zu erzeugen.
( siehe aktuelles Manual )
DPMS Display Power Management Signaling (DPMS) ist eine durch die Video Electronics Standards Association (VESA) spezifizierte Methode, mit der eine Grafikkarte eines Computers dem daran angeschlossenen Monitor mitteilen kann, wann er in einen Engergiesparzustand ("Stand by", "Suspend" oder "Power Off") umschalten soll. Dazu müssen sowohl die Grafikkarte, als auch der Monitor DPMS unterstützen.
DRBD DRBD steht für Distributed Replicated Block Device. Es dient dazu, ein Blockgerät auf einem produktiven (primary) Server in Echtzeit auf einen anderen (secondary) Server zu spiegeln. Dieses Verfahren wird verwendet, um Hochverfügbarkeit im UNIX/Linux Umfeld zu realisieren und somit eine gute Verfügbarkeit verschiedener Dienste zu erreichen.
DSA Der Digital Signature Algorithm ist ein Standard der US-Regierung für Digitale Signaturen. Der DSA ist im Unterschied zu RSA nicht zugleich auch als Verschlüsselungsverfahren konzipiert. Entworfen wurde er von der NSA im Rahmen des Versuchs der US-Regierung, hochsichere Verschlüsselung unter Kontrolle zu bringen.
Der DSA basiert auf dem diskreten Logarithmus in endlichen Körpern.
DSL Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmer-Anschluss) können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s). In der Regel wird mittels DSL ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt.
( siehe Konfiguration eines T-DSL Anschlusses )
DTD Die Dokument-Typ-Definition ist eine Deklaration in SGML- und XML-Dokumenten, die die Struktur eines solchen Dokuments festlegt.
Eine DTD hat den Zweck, ein bestimmtes Auszeichnungsproblem zu lösen und bestimmt damit die Struktur: HTML bzw. XHTML für Webseiten, und noch viele weitere.
( siehe Dokumenttyp-Definition - DTD )
DVB Digital Video Broadcasting steht für Digitaler Videorundfunk.
DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (Fernsehen, Radio, ...) durch digitale Technik. Durch Datenkompression (MPEG-2 und für HDTV vor allem H.264) können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro Sendekanal (Frequenz) übertragen werden.
DVD Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern.
In der Alltagssprache wird der Ausdruck „DVD“ im Zusammenhang mit Filmen häufig im Sinne des logischen Formats DVD-Video verwendet.
DVD-Formate: "Nur" lesbar - DVD-Video, DVD-Audio, DVD-ROM und Hybrid-DVD;
    beschreibbar - DVD-RAM, DVD−R, DVD+R, DVD−RW, DVD+RW, DVD−R DL, DVD+R DL.
Bei DVDs wird üblicherweise MPEG-2 als Kompressionsformat eingesetzt, bei Video-CDs MPEG-1.
DVD-Video Die DVD-Video ist eine technische Spezifikation zur Speicherung von Videos auf einem DVD-Datenträger. Dieser Standard wurde vorrangig vom DVD-Forum geschaffen, um das Medium unter der Kontrolle der Filmindustrie zu halten – so können DVDs laut Standard nur auf autorisierten Geräten abgespielt werden.
Dies nutzen insbesondere Hersteller von proprietärer Software, wie Microsoft und "Open-DVD" (ROXIO).
e:
EAP Das Extensible Authentication Protocol ist ein Authentifizierungs-Protokoll, das oft mit PPP eingesetzt wird und verschiedene Authentifizierungsmechanismen unterstützt. Es wird oft für die Zugriffskontrolle auf Netzwerke genutzt.
(siehe Die Nutzung von HTWLAN)
EBNF Die Erweiterte Backus-Naur-Form, ist eine Erweiterung der Backus-Naur-Form (BNF), die ursprünglich von Niklaus Wirth zur Darstellung der Syntax der Programmiersprache Pascal eingeführt wurde. Sie ist eine formale Metasprache, die benutzt wird, um kontextfreie Grammatiken darzustellen.
(siehe in Syntax eines XML-Dokuments)
Echtzeit
 -system
Von Echtzeitsystemen spricht man, wenn ein System ein Ergebnis innerhalb eines vorher fest definierten Zeitintervalles garantiert berechnet, also bevor eine bestimmte Zeitschranke erreicht ist. Die Größe des Zeitintervalles spielt dabei keine Rolle.
(siehe Einteilung von Betriebssystemen)
ed ed ist ein auf allen Unix- und Unix ähnlichen Systemen (gleichgültig wie alt oder wie neu) verfügbarer Texteditor, der interaktiv oder innerhalb von Shell-Skripten für Bearbeitungen von Textdateien verwendet werden kann.
Wie die Editoren ex und vi(m) arbeitet ed zeilenorientiert: Die Textbearbeitung bezieht sich immer auf eine Zeile oder eine Auswahl von Zeilen. Im Unterschied zum vi stellt ed beim interaktiven Gebrauch auch nur eine Zeile zur Bearbeitung zur Verfügung, d. h. es ist nicht möglich, sich vertikal durch den Text zu bewegen.
(siehe ed, in Kommandoliste)
Editor Ein Texteditor ist ein Computerprogramm zum Bearbeiten von Texten. Der Editor lädt die zu bearbeitende Textdatei und zeigt ihren Inhalt auf dem Bildschirm an. Durch diverse Aktionen können die Daten dann bearbeitet werden. Zu diesen Aktionen kann das Einfügen, Löschen und Kopieren gehören.
Hier angesprochene Editoren: vim, ed, sed und Emacs.
Einwegfunktion Eine Einwegfunktion ist eine mathematische Funktion, die im Sinne der Komplexitätstheorie schwer“ umzukehren ist.
Es ist nicht bekannt, ob es Funktionen gibt, die die Einweg-Bedingungen erfüllen.
In der Praxis gibt es Funktionen, die die Anforderungen an eine Einwegfunktion bislang ausreichend erfüllen.
Ein Beispiel für eine solche Funktion ist die Multiplikation von zwei großen Primzahlen, da man annimmt, dass eine Primfaktorzerlegung ein „schwieriges“ Problem darstellt. Ein weiteres Beispiel ist die modulare Exponentiation mit ihrer Inversen, dem diskreten Logarithmus.
Einwegfunktionen werden in asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren verwendet, wie zum Beispiel RSA.
Nutzt man eine Einwegfunktion zur Verschlüsselung spricht man auch von einer Einwegverschlüsselung, d.h. der verschlüsselte Text kann kaum mehr entschlüsselt werden, z.B. Passwort.
Einweg-Hash-Funktionen sind Einwegfunktionen, die einen beliebig langen Klartext auf einen Hash-Wert fester Länge abbilden.
(siehe in Asymmetrische Verfahren)
EISA Die Extended Industry Standard Architecture ist ein Standardbus der den ISA-Bus auf 32 Bit erweitert. Außerdem fügt er die Möglichkeit hinzu, den Bus zwischen mehreren CPUs zu teilen.
(siehe USB-Grundlagen)
ELF Das "Executable and Linking Format" beschreibt das Standard-Binärformat ausführbarer Programme unter vielen auf UNIX basierenden Betriebssystemen wie beispielsweise Linux.
Besonderheiten dieses Formats sind unter anderem das dynamische Linken und Laden, die problemlose Kontrolle von bereits laufenden Programmen und die einfache Möglichkeit dynamische Bibliotheken zu erzeugen. Dabei ist die Repräsentation der Kontrolldaten im Gegensatz zu anderen proprietären Formaten in einer ELF-Datei stets plattformunabhängig.
(siehe C Unix/Linux: Vorbemerkungen)
Emacs Emacs ist ein ursprünglich von Richard Stallman entwickelter Texteditor, welcher durch seine Programmierschnittstelle in der Programmiersprache LISP mit beliebigen Erweiterungen ausgestattet werden kann.
Emacs ist als Freie Software unter der GNU General Public License (GPL) erhältlich und läuft auf den meisten heute üblichen Betriebssystemen.
(siehe )
Enigma Die ENIGMA Maschine ist eine Rotor-Schlüsselmaschine, die im Zweiten Weltkrieg im Nachrichtenverkehr des deutschen Militärs verwendet wurde. Das Wort „Enigma“kommt aus dem Griechischen und bedeutet Rätsel.
(siehe Symmetrische Verfahren)
Ethernet
ist eine rahmenbasierte Computer-Vernetzungstechnologie für lokale Netze. Sie definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht (physische Schicht) sowie Paketformate und Protokolle für die Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC).
Exokernel Ein Exokernel, auch als vertikal strukturiertes Betriebssystem bezeichnet, ist eine Art von Kernel und damit der zentrale Bestandteil eines Betriebssystems. Seine Hauptfunktion besteht darin, Ressourcenkonflikte zu verhindern und Zugriffsrechte zu prüfen.
Das Konzept eines Exokernels existiert seit 1994, wurde allerdings (bis 2005) nur vom MIT für mehrere Systeme eingesetzt, darunter ExOs.
(siehe im Tanenbaum)
ext2 Das ext2 oder auch second extended filesytem war viele Jahre lang das Standarddateisystem des Linux-Betriebssystems und ist immer noch weit verbreitet. Es wurde ursprünglich 1993 von Rémy Card entwickelt.
ext2 teilt viele seiner Eigenschaften mit traditionellen Unix-Filesystemen, z. B. das Konzept der Blöcke, Inodes und Verzeichnisse, enthält aber auch eine Reihe von Verbesserungen.
(siehe Dateisysteme)
ext3 Das ext3 (third extended filesystem) ist ein Journalingdateisystem, das für Linux entwickelt wurde. Bei vielen Linux-Distributionen ist es das Standard-Dateisystem.
Die Kombination von ext2 mit der Journal-Erweiterung wird als ext3 bezeichnet. Dabei ändert sich das Datenformat des Datenträgers bei der Verwendung eines Journals nicht. Die Daten können deshalb auch mit einem ext2-Dateisystemtreiber gelesen werden. Das Journal ist eine reguläre Datei, in die die Metadaten (optional auch die Nutzdaten) geschrieben werden, bevor sie auf das tatsächliche Dateisystem geschrieben werden. Aus einem ext2- kann man daher ein ext3-Dateisystem machen, ohne irgendwelche Daten konvertieren zu müssen.
(siehe Dateisysteme)
ext4 Das ext4 (fourth extended filesystem) ist ein Journaling-Dateisystem, das für den Linux-Kernel entwickelt wird. Mit dem Erscheinen von Linux 2.6.28 am 24. Dezember 2008 verließ ext4 das Hauptentwicklungsstadium.
(siehe Dateisysteme)
f:
Fabric Als Fabric (engl. „Gewebe“) bezeichnet man in Computernetzwerken im Gegensatz zu einer einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindung ein Netzwerk von Leitungen, Routern und Switches, das eine gewisse Redundanz und Quervernetzung besitzt und darauf ausgelegt ist input und output mit hohem Durchsatz, hoher Bandbreite und hoher Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
( siehe etwa in Fibre Channel )
FAT File Allocation Table, wurde von Seattle Computer Products als Dateisystem für dessen Betriebssystem QDOS, dem direkten Vorgänger von MS-DOS, entwickelt.
Die FAT ist eine verkettete Liste in einem Speicherbereich einer Partition, in dem Informationen zu jedem Cluster (Zuordnungseinheit) der Partition stehen.
( siehe Dateisysteme )
FDDI Das Fiber Distributed Data Interface (FDDI) ist eine Ende der 80er Jahre entwickelte 100 MBit/s standardisierte Netzwerkarchitektur für lokale Netzwerke (ANSI Standard X3T9.5). Als Medium werden Glasfaserkabel verwendet, ein doppelter, gegenläufiger Ring mit Token-Zugriffsmechanismus. 1994 wurde der FDDI-Standard erweitert und die Übertragung auch über geschirmte (STP) und ungeschirmte (UTP Typ 5) verdrillte Kupferleitungen standardisiert (CDDI, C für Copper).
FHS Der Filesystem Hierarchy Standard ist eine von der Filesystem Hierarchy Standard Group veröffentlichte Richtlinie, die Regeln über die Verzeichnisstruktur unter UNIX-ähnlichen Betriebssystemen festlegt. Durch den Standard, der momentan in der Version 2.3 vorliegt, können sowohl Anwendungsprogramme als auch Benutzer leichter vorhandene Dateien und Verzeichnisse lokalisieren.
( siehe in Das Dateisystem )
Fibre Channel Fibre Channel ist ein Standardprotokoll aus dem Bereich der Speichernetzwerke. Fibrechannel ist für serielle, kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen konzipiert worden. Viele Storage Area Networks (SAN) basieren heute auf der Implementierung des Fibre-Channel-Standards. Die erreichten Bandbreiten liegen heute bei 4 Gb/s (4GFC), was im Vollduplex-Betrieb für Datentransferraten von 800 MB/s ausreicht.
( siehe Fibre Channel )
FIFO First In-First Out bezeichnet jegliche Verfahren der Speicherung, bei denen diejenigen Elemente, die zuerst gespeichert wurden, auch zuerst wieder aus dem Speicher entnommen werden. Das gegenteilige Prinzip wird als LIFO bezeichnet.
In UNIX/Linux bezeichnet FIFO einen gepufferten unidirektionalen Datenstrom zwischen zwei unabhängigen Prozessen. Dem Puffer (im Kernel) wird bei open (im Unterschied zur Pipe) der Name einer Datei (special File) zugeordnet.
(siehe FIFO )
Firefox Mozilla Firefox ist ein auf Mozilla basierender freier Webbrowser,
( siehe Firefox )
Firewall Sicherheitsgateway für Netzwerkübergänge.
Besteht aus Software- und Hardwarekomponenten, die den Zugriff zwischen verschiedenen Rechnernetzen beschränken, um ein Sicherheitskonzept umzusetzen.
Hardwarekomponenten einer Firewall sind Rechner mit Netzwerkschnittstellen wie Router oder Hosts; Softwarekomponenten sind beispielsweise Paketfilter oder Proxyserver. Ein häufiger Einsatzzweck einer Firewall besteht darin, den Datenverkehr zwischen einem zu schützenden lokalen Netzwerk (LAN) und dem Internet zu kontrollieren.
( siehe Firewall )
FLAC Free Lossless Audio Codec, zu Deutsch Freier verlustfreier Audio-Kodierer-Dekodierer, ist ein verlustfreier Audio-Codec, der im Rahmen der Xiph.Org Foundation entwickelt wird. Er ist frei verfügbar und in seiner Nutzung nicht durch Softwarepatente beschränkt.
( siehe in Audioformate )
Flynnsche
_Klassifikation
Die Flynnsche Klassifikation (auch Flynnsche Taxonomy genannt) ist eine Unterteilung von Rechnerarchitekturen, welche 1966 von Michael J. Flynn vorgeschlagen wurde. Die Architekturen werden unterteilt nach der Anzahl der parallelen Befehlsströme (Instruction Streams) und der Datenströme (Data Streams).
( siehe in Hardwarekonzepte )
Forrest
(Apache)
Apache Forrest ist ein Web-Publishing Framework basierend auf Apache Cocoon.
Basierend auf Standards wie XML und HTML, kann mit Forrest aus verschiedenen Quelldokumenten (z.B. XML, OpenOffice) eine einheitliche Ausgabe (z.B. in HTML und PDF) erzeugt werden.
(siehe Forrest)
FQDN Ein Fully Qualified Domain-Name (FQDN) dient der eindeutigen Bestimmung eines Knotens im Namensraum des hierarchisch aufgebauten DNS.
(siehe Domain Name System - DNS)
Framework Wörtlich übersetzt bedeutet Framework (Programm-)Gerüst, Rahmen oder Skelett. Darin wird ausgedrückt, dass ein Framework in der Regel eine Anwendungsarchitektur vorgibt. Dabei findet eine Umkehrung der Kontrolle statt: Der Programmierer registriert konkrete Implementierungen, die dann durch das Framework gesteuert und benutzt werden, statt – wie bei einer Klassenbibliothek – lediglich Klassen und Funktionen zu benutzen. Wird das Registrieren der konkreten Klassen nicht fest im Programmcode verankert, sondern wird „von außen“ konfiguriert, so spricht man auch von Dependency Injection.
( siehe in )
FreeBSD FreeBSD ist ein Open-Source-Betriebssystem aus der BSD-Familie und gehört damit zu den Unix-Derivaten.
( siehe in bsinfos )
FSF Free Software Foundation, Organisation zur Förderung freier Software
( siehe Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
fstab Unter unixartigen Betriebssystemen existiert eine Datei /etc/fstab, die eine Liste aller zu mountenden Dateisysteme enthält. Die verwendbaren Optionen unterscheiden sich oft je nach Plattform, Dateisystem und Alter des Betriebssystems.
( siehe in Aufbau und Nutzung der /etc/fstab )
FTP File Transfer Protocol, da unverschlüsselt sehr unsicher, meist nicht mehr bereitgestellt, Ablösung durch sftp oder einfach durch scp.
Verbesserte FTP-Server sind WU-FTPD der Washington University, ProFTPD als Nachfolger und vsftpd der Very Secure FTP Daemon.
(siehe FTP )
g:
Gateway Ein Gateway (deutsch auch Protokollumsetzer) erlaubt es Netzwerken, die auf völlig unterschiedlichen Protokollen basieren, miteinander zu kommunizieren.
Zu diesem Zweck nimmt ein Gateway eine Protokollumsetzung vor. Dem Gateway ist dabei alles erlaubt, was zur Konvertierung der Daten notwendig ist, auch das Weglassen von Informationen, wenn diese im Zielnetz nicht transportiert werden können.
( siehe etwa in Verständigungsprobleme )
Geodaten Geodaten sind digitale Informationen, welchen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räumliche Lage zugewiesen werden kann (Geoinformationen, Geobezug).
Ein wichtiges Datenformat zur Speicherung von Geodaten (GPS-Daten) ist GPX.
gif GIF für Graphics Interchange Format ist ein Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Einzelbild).
Ablösung durch png.
(siehe Grafikformate )
GIMP GNU Image Manipulation Program, st ein Bildbearbeitungsprogramm, das als Freie Software unter der GNU General Public Licence (GPL) veröffentlicht wird.
Der Schwerpunkt der Software liegt insgesamt eher bei der intensiven Bearbeitung einzelner Bilder, wofür vielfältige Effekte zur Verfügung stehen. GIMP ist neben Linux, OpenOffice und Firefox eines der bekanntesten Open-Source-Programme.
(siehe Bildbearbeitung mit GIMP )
Git Git ist ein freies verteiltes Versionskontrollsystem. Es wurde ursprünglich für die Verwaltung des Linux-Kernels entwickelt.
Git läuft auf fast allen modernen UNIX-artigen Systemen, wie Linux, Solaris, Mac OS X, FreeBSD, DragonFlyBSD, NetBSD, OpenBSD, AIX und IRIX, aber auch in Googles Android.
(siehe in Studentische Vorträge )
glibc glibc, die GNU C-Bibliothek, ist eine freie Implementierung der Standard C Library, die vom GNU-Projekt zusammen mit der GNU Compiler Collection entwickelt wird.
Zusätzlich zu den von den C-Standards geforderten Funktionen bietet sie auch eine Reihe von (nicht standardisierten) Erweiterungen und Performance-Verbesserungen.
Eines der Designziele der glibc ist Portabilität, daher ist sie auch für eine Reihe von Betriebssystemen verfügbar. Einige Betriebssysteme, darunter GNU und GNU/Linux, benutzen die glibc als ihre offizielle Standard-C-Bibliothek.
(siehe Arbeiten mit dynamischen Bibliotheken )
GML Geography Markup Language ist eine Auszeichnungssprache zum Austausch raumbezogener Objekte ("Features"). GML ist eine Anwendung von XML und durch Schemabeschreibungen (XML-Schemadateien *.xsd) festgelegt. GML erlaubt die Übermittlung von Objekten mit Attributen, Relationen und Geometrien im Bereich der Geodaten unter Einbeziehung von nicht-konventionellen Daten, wie Sensordaten.
GML wird vom Open Geospatial Consortium (OGC) festgelegt.
GNOME GNOME (ein Akronym für GNU Network Object Model Environment) ist eine Desktop-Umgebung für Unix- und Unix-ähnliche Systeme, die unter den freien Lizenzen GPL und LGPL veröffentlicht wird. GNOME ist Teil des GNU-Projekts.
GNOME ist die GNU-Alternative zu KDE und steht auf allen Linux-Systemen zur Verfügung.
(siehe Vorstellung GNOME und KDE, Studentischer Vortrag ai95 )
GNU
 gettext
GNU gettext ist die GNU-Internationalisierungsbibliothek. Normalerweise wird sie zur Entwicklung von mehrsprachigen Programmen genutzt.
(siehe Studentischer Vortrag )
GNU
 _Hurd
Bedeutung von Hurd: Herde Unix ersetzender Dienste. Es ist das Betriebssystem des GNU-Projektes. Es baut auf einen Microkernel auf, ist POSIX-kompatibel und ein Multiserverbetriebssystem.
GNU Hurd wurde entworfen, um dem Benutzer weitestgehende Freiheit zu gewähren, ohne die Sicherheit des Gesamtsystems oder anderer Benutzer zu gefährden. Dies wird erreicht, indem Gerätetreiber, Dateisysteme, Netzwerkprotokolle und Ähnliches aus dem privilegierten Adressraum des Kernels herausgenommen werden und als normale Benutzerprozesse laufen, sodass sie (theoretisch) keinen Schaden am Gesamtsystem anrichten können.
Eine analoges Ziel hat auch Tanenbaums Minix.
( siehe Vorträge Betriebssystem GNU/Hurd und Hurd - Ideen und Konzepte eines mikrokernelbasierten Multi-Server-Betriebssystems )
GNU
  - Projekt
GNU is not Unix, ursprüngliches Ziel ein freies Betriebssystem, dafür Gründung der Free Software Foundation und Entwicklung der GNU General Public License (GPL), einer Lizenz für freie Software. Das ursprüngliches Ziel wurde von Linux überholt. Das Projekt liefert aber das gesamte Systemumfeld von Linux.
( siehe Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
GnuTLS GnuTLS (GNU Transport Layer Security Library) ist eine OpenSource-Implementation von SSL- und TLS-Protokollen zum Aufbau von verschlüsselten Netzwerkverbindungen.
GnuTLS bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie OpenSSL, ist aber unter GPL bzw. LGPL lizenziert und kann damit im Gegensatz zu OpenSSL auch auf Systemen, bei denen OpenSSL nicht zum normalen Distributionsumfang gehört, ohne weiteres in GPL-lizenzierte Software wie GNOME, Exim, Lynx u.ä. eingebunden werden.
( siehe in Kurze Einführung in TLS (SSL, OpenSSL, GnuTLS) )
Google Google ist die Internet-Suchmaschine der Firma Google Inc. mit Sitz in Mountain View (USA). Die Firma wurde am 7. September 1998 gegründet.
Google bietet eine Vielzahl von größtenteils werbefinanzierten kostenlosen Dienstleistungen im WWW an.
( siehe in Beispiele für Informationsdienste im Internet) )
Google_Earth Google Earth ist eine in der Grundform unentgeltliche Software der Google Inc. und stellt einen virtuellen Globus dar. Sie kann Satelliten- und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung mit Geodaten überlagern und auf einem digitalen Höhenmodell der Erde zeigen.
Google_Maps Google Maps bezeichnet einen am 8. Februar 2005 gestarteten Dienst von Google Inc., der es ermöglicht, Orte, Hotels und andere Objekte zu suchen, um deren Position dann auf einer Karte oder auf einem Bild von der Erdoberfläche (Satelliten- und Luftbilder) anzuzeigen.
GPL GNU General Public License, Lizenz für die Lizenzierung freier Software.
(Eine besondere Form ist die LGPL - GNU Lesser General Public License.)
( siehe Deutsche Übersetzung )
GPS Ein Global Positioning System, (GPS) ist jedes weltweite, satellitengestützte Navigationssystem. Der Begriff GPS wird aber im allgemeinen Sprachgebrauch speziell für das NAVSTAR-GPS des US-Verteidigungsministeriums verwendet, das Ende der 1980er-Jahre zur weltweiten Positionsbestimmung und Zeitmessung entwickelt wurde.
GPS war ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation im militärischen Bereich (in Waffensystemen, Kriegsschiffen, Flugzeugen) usw. vorgesehen. Heute wird es jedoch vermehrt auch im zivilen Bereich genutzt: in der Seefahrt, Luftfahrt, durch Navigationssysteme im Auto, zur Orientierung im Outdoor-Bereich, im Vermessungswesen etc.
( siehe in Arbeiten mit GPS-Geräten und Geodaten in Linux )
GPSBabel gpsbabel ist eine Freie Software zur Konvertierung unterschiedlicher GPS-Datenformate.
Wie der Name bereits andeutet (Babylonische Sprachverwirrung), dient GPSBabel der möglichst verlustfreien Konvertierung von einem GPS-Format in ein anderes. Dabei unterstützt GPSBabel mittlerweile mehrere Dutzend Klartext- und Binärformate sowie Protokolle zum direkten Lesen und Schreiben eines angeschlossenen GPS-Geräts.
( siehe in Arbeiten mit GPS-Geräten und Geodaten in Linux )
gpx Das GPS Exchange Format (kurz GPX) ist ein Datenformat zur Speicherung von Geodaten (GPS-Daten), das von der Firma TopoGrafix entwickelt wurde. Es basiert auf dem allgemeinen XML-Standard. Ein XML-Schema beschreibt die Elemente und den Aufbau des GPS Exchange Formats. Als Dateiendung wird die Abkürzung .gpx verwendet.
Neben einer genauen Aufzeichnung des Weges in Form von Track Logs, kann die Datei weitere Informationen, wie Wegpunkte und Routen enthalten.
( siehe in Dateierweiterungen und in Arbeiten mit einer gpx-Datei )
grep grep ist ein wichtiges Programm unter Unix und verwandten Derivaten und dient der Textsuche und Filterung in Dateien von Computern. Der Begriff steht für get regular expression also hole regulären Ausdruck bzw. General Regular Expression Processor also Allgemeiner Prozessor für reguläre Ausdrücke.
( siehe grep und reguläre Ausdrücke )
Greylisting Der Begriff Graue Liste bzw. Greylisting bezeichnet eine Form der Spam-Bekämpfung bei E-Mails, bei dem die erste E-Mail von unbekannten Absendern temporär abgewiesen und erst nach einem zweiten Zustellversuch angenommen wird.
Durch die verzögerte Zustellung greifen auch Verfahren zur Spamerkennung, die auf Netzwerkprüfungen basieren, effektiver (wie z.B. RBLs), da zwischen erstem und zweitem Zustellungsversuch die Spamwelle evtl. bereits erkannt und auf den entsprechenden Blacklisten eingetragen wurde.
( siehe Postfix: Externe Message Transfer Restrictions )
GRUB ein Akronym für GRand Unified Bootloader, ist ein freier Bootloader, der oft auf Rechnern eingesetzt wird, auf denen das Betriebssystem Unix oder ein Unix-Derivat läuft.
GRUB wurde innerhalb des GNU-Hurd-Projektes als Bootloader entwickelt und wird unter der GPL vertrieben. Aufgrund seiner höheren Flexibilität verdrängte GRUB in vielen Linux-Distributionen den traditionellen Bootloader LILO (Linux-Loader).
Derzeit wird GRUB komplett überarbeitet, die neue Version wird GRUB 2 heißen, die alten Versionen 0.9x GRUB Legacy.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern LILO und GRUB )
GUI Graphical User Interface, eine grafische Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente, die einem Computerbenutzer die Interaktion mit der Maschine über grafische, metapherhafte Elemente (Arbeitsplatz, Symbole, Papierkorb, Menü) unter Verwendung eines Zeigegerätes (wie einer Maus) erlaubt.
( siehe Graphische Bedienoberflächen in UNIX - Systemen )
gzip gzip ist allgemein die Kurzform für GNU zip. gzip ist ein Kompressionsprogramm, das praktisch für alle Computerbetriebssysteme verfügbar ist. Es bietet einen guten Kompressionsgrad und ist frei von patentierten Algorithmen. Es ist außerdem unter den Bedingungen der GPL auch im Quelltext erhältlich.
( siehe Komprimieren von Daten )
h:
HAL Eine Hardwareabstraktionsschicht (Hardware Abstraction Layer) ist eine architektonische Ebene größerer Computerprogramme oder Systeme solcher Programme, die dafür sorgt, dass andere Software-Komponenten nicht auf die Spezifikationen der Hardware Rücksicht nehmen müssen, auf der das Programm läuft.
Die HAL ist damit für einen großen Teil der Anwendungsprogramme und viele Systemprozesse nützlich, nur wenige Bestandteile des Kernels und die Gerätetreiber kommunizieren direkt mit der Hardware, ohne die HAL zu nutzen.
Happened
 -Before
Die Happened-Before-Relation ist wichtig um die Kausalordnung von Ereignissen in asynchronen verteilten Systemen zu bestimmen. Sie wurde von Leslie Lamport formuliert. Die Happened-Before-Relation wird im Allgemeinen durch eine logische Uhr implementiert. Umgekehrt definiert die Happened-Before-Relation die Uhrenbedingung für diese logische Uhr.
( siehe in Uhrensynchronisation )
Hardware
 -Uhr
Eine Hardware-Uhr ist ein Chip, der im wesentlichen wie eine Quarzuhr einen Zähler und einen Taktgeber enthält. Der Zähler wird bei jedem Takt des Frequenzgebers erhöht. Damit die Uhr nicht stehen bleibt, wenn das Gerät ausgeschaltet wird, ist im Gerät ein Energiespeicher untergebracht. Bei PCs ist dies meist eine Lithiumzelle (3 V) auf der Hauptplatine (main board).
Häufig steht der Begriff auch für Echtzeituhr - Real Time Clock ( RTC ).
Im Unterschied zur Hardware-Uhr wird bei der Software-Uhr der Zähler im Betriebssystem geführt.
( siehe in Zeit - Einführung )
Harvard
 -Architektur
Die Harvard-Architektur bezeichnet in der Informatik ein Schaltungskonzept zur Realisierung besonders schneller CPUs und Signalprozessoren. Der Befehlsspeicher ist physisch vom Datenspeicher getrennt. Der Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass Befehle und die zugehörigen Daten in einem einzigen Taktzyklus in das entsprechende Rechenwerk geladen werden können. Bei einer klassischen Von-Neumann-Architektur sind hierzu mindestens zwei aufeinander folgende Taktzyklen notwendig.
( siehe Kontext eines C-Programmes )
Hash
  - Funktion
Eine Hash-Funktion bzw. Streuwertfunktion ist eine Funktion, die zu einer Eingabe aus einer (üblicherweise) großen Quellmenge eine Ausgabe aus einer (im Allgemeinen) kleineren Zielmenge (die Hashwerte, meist eine Teilmenge der natürlichen Zahlen) erzeugt.
Der Name „Hash-Funktion“ stammt vom englischen Wort „to hash“, das sich als „zerhacken“ übersetzen lässt. Speziell in der Informatik verwendet man auch die Bezeichnung Hash-Algorithmus, da die Berechnung von Funktionen mittels Algorithmen durchgeführt wird.
( siehe Kryptografische Hashfunktionen )
Hash
  - Tabelle
In der Informatik bezeichnet man als Hashtabelle eine spezielle Indexstruktur. Hashtabellen eignen sich also vor allem dazu, Datenelemente in einer großen Datenmenge aufzufinden. Hashtabellen stehen dabei in Konkurrenz zu Baumstrukturen die ebenfalls als Indexstruktur dienen können. Beim Einsatz einer Hashtabelle zur Suche in Datenmengen spricht man auch vom Hashverfahren.
( siehe Hash-Tabellen in der bash )
Hauptspeicher Der Hauptspeicher oder Arbeitsspeicher ist in der Informationstechnik der Speicher eines Computers, in dem Datenobjekte, also Programme und die von diesen in Mikroprozessoren zu verarbeitenden Nutzdaten, abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt (unverändert) abgerufen werden können.
Der Hauptspeicher des Computers ist ein durch Adressen (in Tabellenform) strukturierter Bereich, welcher Binärwörter fester Größe aufnehmen kann. Der Hauptspeicher moderner Computer ist flüchtig, d. h. dass alle Daten nach dem Abschalten der Energieversorgung verloren gehen.
( siehe HS-Verwaltung )
Heartbeat Unter Heartbeat versteht man eine dedizierte Netzwerkverbindung zwischen 2 (oder mehr) Clusternodes. Über diese Verbindung benachrichtigen sich die beiden Clusternodes gegenseitig, ob ihr jeweiliges Gegenstück noch betriebsbereit ist und seine Aufgaben noch erfüllen kann, also "am Leben" ist. Daher der Begriff "Heartbeat" (Herzschlag).
Wenn der "Heartbeat" fehlt, geht der "überlebende" Clusternode davon aus, dass sein Pendant nicht mehr verfügbar ist und übernimmt dessen Aufgaben.
( siehe in Virtualisierung und Hochverfügbarkeit I, Projektgruppe )
Hochverfügbar
-keit
Der Begriff Hochverfügbarkeit wird im Umfeld hochverfügbarer Computersysteme verwendet. Er bezeichnet ein hohes Maß an Verfügbarkeit eines Computersystems.
Ein System wird als verfügbar bezeichnet, wenn es in der Lage ist, die Aufgaben zu erfüllen, für die es vorgesehen ist. Als Verfügbarkeit wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein System innerhalb eines spezifizierten Zeitraums funktionstüchtig (verfügbar) ist, bezeichnet.
( siehe in Virtualisierung und Hochverfügbarkeit I, Projektgruppe )
Honeypot Als Honeypot (Honigtopf) wird in der Computersicherheit ein Computerprogramm oder ein Server bezeichnet, das Netzwerkdienste eines Computers oder eines ganzen Rechnernetzes simuliert. Honeypots werden eingesetzt, um Informationen über Angriffsmuster und Angreiferverhalten zu erhalten. Erfolgt ein Zugriff auf einen derartigen virtuellen Dienst, werden alle damit verbundenen Aktionen protokolliert und gegebenenfalls ein Alarm ausgelöst.
( siehe in Honeypots, Studentischer Vortrag )
Horde Horde ist ein in PHP geschriebenes Framework. Neben den eigenen Bibliotheken werden auch verschiedene PEAR Bibliotheken verwendet. Zur Seitendarstellung liefert Horde eine eigene Version der bTemplate Engine mit, die um die Unterstützung von GNU gettext erweitert wurde.
Das Horde Projekt hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine möglichst breite Unterstützung für diverse Backends zu liefern. So kann Horde mit diversen SQL Dialekten genauso umgehen wie mit LDAP und Kolab. Leider hat dies dazu geführt, dass die Installation von Horde mitunter sehr komplex werden kann; ein gewisses Verständnis der zugrundeliegenden Technologien ist daher meist erforderlich. Dieser Umstand mag dazu beitragen, dass Neueinsteiger sich leicht abschrecken lassen und auf andere, leichter zu installierende, Softwarelösungen ausweichen. So ist der Webmailer SquirrelMail beispielsweise weitaus leichter zu installieren als eine Kombination aus Horde und IMP (Internet Messaging Program, MUA von Horde).
( siehe Horde )
Hot-Plug Hot-Plug bezeichnet im Allgemeinen die Änderung von Hardware (Geräten bzw. Baukomponenten) im laufenden Betrieb von prozessorgesteuerten Systemen. Der Weiterbetrieb eines Gesamtsystems bei Erweiterung oder Austausch einzelner Komponenten ist insbesondere für vernetzte Systeme von Bedeutung.
Ähnliche/analoge Eigenschaften werden auch als Plug and Play und als Universal Plug and Play bezeichnet.
Bekannteste Beispiele für Hot-Plug-fähige Technologien sind PC-Schnittstellen wie USB, Firewire oder PCMCIA. Auch Festplattenstandards wie z. B. SCSI, SATA oder SAS unterstützen diese Technologie.
( siehe USB )
ht://dig system for indexing (information technology) and searching a finite set of sites or an intranet and is licensed under the GNU General Public License. It is intended to be installed on individual machines for private purposes. ht://Dig works differently from most search engines. Most engines use a two-step process, building an index and searching it. ht://Dig indexes pages in full, then processes the pages into a searchable form later. ht://Dig also stores fuzzy match information instead of using a dynamic algorithm.
( siehe Suchen in Webstrukturen mit ht://dig )
HTML Die Hypertext Markup Language dient der Darstellung von meist statischen Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in einem Webbrowser. HTML wird auch als Hypertext bezeichnet. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML auch Metainformationen, die die Intention oder Bedeutung des Textes zusammenfassen aber auch Informationen über z. B. die Sprache geben. HTML beschreibt Informationen im Sinn einer Auszeichnungssprache. HTML wurde vom World Wide Web Consortium (W3C) bis Version 4.01 weiterentwickelt, darauf folgende Versionen heißen XHTML - Extensible Hypertext Markup Language.
( siehe HTML )
HTTP Das Hypertext Transfer Protocol, ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
Im Kern ist HTTP ein zustandsloses Protokoll. Das bedeutet auch, dass nach erfolgreicher Datenübertragung die Verbindung zwischen den beiden Kommunikationspartnern nicht aufrecht erhalten werden muss. Sollen dann weitere Daten übertragen werden, muss zunächst eine weitere Verbindung aufgebaut werden. Auch ein zuverlässiges Mitführen von Sitzungsdaten kann erst auf der Anwendungsschicht, z. B. durch Cookies, implementiert werden.
( siehe HTTP )
HTTPS Verschlüsselung und zur Authentifizierung der Kommunikation zwischen Webserver und Browser im World Wide Web.
Ohne Verschlüsselung sind alle Web-Daten für jeden, der Zugang zu einem Netz hat, durch das die IP-Pakete laufen, im Klartext lesbar. Mit der zunehmenden Verbreitung von Funkverbindungen, die etwa an WLAN-Hotspots häufig unverschlüsselt ablaufen, nimmt die Bedeutung von HTTPS zu, da hiermit die Inhalte unabhängig vom Netz verschlüsselt werden. Es stellt dabei das einzige Verschlüsselungsverfahren dar, das ohne gesonderte Softwareinstallation auf allen Internet-fähigen Computern unterstützt wird.
Die Authentifizierung dient dazu, dass sich jede Seite der Identität des Verbindungspartners vergewissern kann ein Problem, das durch Phishing-Angriffe zunehmend Bedeutung bekommt.
( siehe Verschlüsselte Übertragung mit https )
Hub Der Hub bezeichnet in der Telekommunikation Geräte, die Netzwerk-Knoten (physisch) sternförmig verbinden. Normalerweise wird die Bezeichnung Hub für Multiport-Repeater gebraucht. Sie werden verwendet, um Netz-Knoten oder auch weitere Hubs, z. B. durch ein Ethernet, miteinander zu verbinden.
( siehe etwa in Aufbau eines kleinen LAN )
Hypertext Hypertext ist eine nicht-lineare Organisation von Objekten, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen (so genannte Hyperlinks) zwischen Wissenseinheiten (Knoten, z. B. Texten oder Textteilen) hergestellt wird. Hypertext ist eine Anwendung des Verweis-Knoten-Konzepts.
Die assoziative Struktur eines Hypertextes entspricht eher der Funktionsweise des menschlichen Denkens als lineare Texte. Dies hat seine Ursache in der Annahme, dass unser vernetztes Denken ähnlich abläuft wie die hypertextbasierten Strukturen eines Hypertextes.
( siehe Onlinehilfen )
Hypervisor Hypervisor ist ein Synonym für den Begriff Virtual Machine Monitor (VMM). Es werden zwei Arten von VMM unterschieden.
Ein Typ-1-VMM (native oder bare-metal) läuft direkt auf der Hardware.
Ein Typ-2-VMM (hosted) setzt auf ein laufendes Betriebssystem auf.
Der Begriff Hypervisor wird uneinheitlich verwendet, da er in einigen Quellen auf Typ 1 oder auf Typ 2 mit Paravirtualisierung beschränkt wird. Quellen von IBM verwenden den Begriff Hypervisor allgemein, also für Typ 1 und Typ 2.
( siehe in Was ist Virtualisierung? )
i:
IANA Die Internet Assigned Numbers Authority ist eine Organisation, die die Vergabe von IP-Adressen, Top Level Domains und IP-Protokollnummern, sowie die Zuordnung der WELL KNOWN PORT NUMBERS - Ports 0 bis 1023 regelt. Der Vorläufer der IANA bestand ursprünglich aus nur einem einzigen Mitarbeiter, Jon Postel.
( siehe etw in Request for Comments - RFC )
IBM Die International Business Machines Corporation (IBM) ist eines der ältesten US-amerikanischen IT-Unternehmen mit Firmensitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York, das mittlerweile eines der weltweit führenden Unternehmen für Hardware, Software und sonstige Dienstleistungen im IT-Bereich ist.
Bedeutende Entwicklungen waren das OS/360 und das System/370.
( siehe Informationen zu AIX )
ICMP
Internet Control Message Protocol, nutzt IP. ICMP-Pakete enthalten Diagnose-Informationen vom Router. (RFC 792)
Icon
Der englische Ausdruck Icon bezeichnet im Computerbereich ein Piktogramm, das oft eine Datei oder ähnliches repräsentiert.
In Dateimanagern, zum Beispiel dem Windows Explorer (Microsoft Windows) oder dem Konqueror (KDE) repräsentiert ein Icon beispielsweise oft eine Datei auf der Festplatte oder einen Link. In anderen Programmen sind Icons oft auf Schaltflächen dargestellt, so dass ein Klick darauf eine bestimmte Funktion auslöst.
I-D Internet-Drafts sind Arbeitspapiere und Entwurfsdokumente insbesondere der Internet Engineering Task Force ( IETF )
( siehe in RFC )
IDEA Der International Data Encryption Algorithm ist ein symmetrischer Algorithmus und gehört zu den Blockchiffren. Der Algorithmus benutzt einen 128-Bit langen Schlüssel (DES nur 64 Bit, davon sind 8 Bits für den Paritäts-Check vorgesehen, so dass die eigentliche Schlüssellänge nur 56 Bits beträgt).
Bei der Verschlüsselung wird der Klartext in 64 Bit große Blöcke unterteilt und der Schlüssel in Teilstücke zu je 16 Bit zerlegt. Die Verschlüsselung geschieht durch Kombination der logischen Operation XOR, der Addition modulo 216 und der Multiplikation modulo 216+1. Die Kombination dieser drei Operationen aus unterschiedlichen algebraischen Gruppen soll ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten.
( siehe IDEA )
IDL
Schnittstellenbeschreibungssprache, Schnittstellendefinitionssprache bzw. Interface Definition Language, auch Interface Description Language ist eine deklarative formale Sprache und beinhaltet eine Sprachsyntax zur Beschreibung von Schnittstellen einer Software-Komponente.
Mit ihrer Hilfe lassen sich Objekte und die auf sie anwendbaren Methoden mitsamt der möglichen Parameter und Datentypen beschreiben, ohne dabei die Eigenschaften einer bestimmten Programmiersprache zu verwenden. Die IDL dient rein der Beschreibung, nicht jedoch der Formulierung von Algorithmen.
Eine Schnittstellenbeschreibungssprache findet sich meist in verteilten Systeme, bei denen ein Client auf einem anderen Rechner Methoden ausführen kann - RPC.
(siehe in Interface Definition)
IDS
Intrusion Detection Systeme, Erkennen von Angriffen. Richtig eingesetzt, ergänzen sich eine Firewall und ein IDS und erhöhen so die Sicherheit von Netzwerken.
(siehe in IDS)
IEEE Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE, meist als „i triple e“ /ai trɪpl i:/ gesprochen) ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik. Es ist Veranstalter von Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Normung von Techniken, Hardware und Software. Wissenschaftlichen Beiträgen in Zeitschriften oder zu Konferenzen des IEEE wird im Allgemeinen eine besonders hohe fachliche Güte unterstellt.
IEEE 802.11 IEEE 802.11 (auch: Wireless LAN, WLAN) bezeichnet eine IEEE-Norm für drahtlose Netzwerkkommunikation. Herausgeber ist das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Die erste Version des Standards wurde 1997 verabschiedet. Sie spezifiziert den Mediumzugriff (MAC-Layer) und die physikalische Schicht (vgl. OSI-Modell) für drahtlose lokale Netzwerke.
IETF Die Internet Engineering Task Force (IETF) ist neben der Internet Research Task Force (IRTF) eine von zwei Arbeitsgruppen des Internet Architecture Board (IAB). Ihr Auftrag ist die Entwicklung und Förderung von Internetstandards, insbesondere die der TCP/IP-Familie. Im Gegensatz zur IRTF kümmert sie sich mehr um die kurzfristige Entwicklung des Internets.
Sie ist eine offene, internationale Freiwilligenvereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, die für Vorschläge zur Standardisierung des Internets zuständig ist. Es existiert keine förmliche Mitgliedschaft oder Mitgliedsvoraussetzung.
(siehe in Internet-Drafts)
IPP Das Internet Printing Protocol (IPP) stellt Druckdienste über ein Netzwerk, wie z. B. das Internet oder ein lokales Netzwerk, zur Verfügung.
IPP basiert auf HTTP 1.1 und wurde entsprechend der Anwendung um bi-direktionale Fähigkeiten erweitert, um z. B. Status-Abfragen und -Meldungen zu ermöglichen. Dadurch können alle Erweiterungen, die für HTTP vorgesehen sind, auch für IPP verwendet werden. Dazu gehört z. B. der Einsatz von SSL, um die Verbindung zu sichern.
IPP wird unter anderem von Anwendungen wie CUPS verwendet.
(siehe in Installation von Druckern in SuSE Linux)
Image Ein Speicherabbild ist das Abbild (Image) des Arbeitsspeichers oder eines Datenträgers, zum Beispiel einer kompletten Festplatte, einer Festplatten-Partition, Diskette, CD, oder eines Magnetbandes verwendet wird.
Das Image eines Progammes (Prozesses) im Arbeitsspeicher wird auch Kontext (contex) genannt.
(siehe in Überblick über die Prozessverwaltung)
imake imake ist ein Präprozessor-Interface zum Erzeugen eines Makefiles. Aus einem plattformunabhängigen Imakefile und einer plattformabhängigen Konfigurationsdatei wird durch imake ein spezifisches Makefile generiert. imake war ein wesentlicher Bestandteil des X Window Systems bis zur Version 11. Es wurde durch die GNU autotools abgelöst.
(siehe in imake)
IMAP Internet Message Access Protocol, erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails (RFC 3501)
Im Gegensatz zum weiter verbreiteten Protokoll POP3 verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen.
(siehe auch Index: e-mail)
Inode Inode (oder I-Node) wird im Deutschen am besten als Indexeintrag bezeichnet. Er fasst alle Attribute einer Datei zusammen außer dem Inhalt und dem Namen der Datei.
In Unix-Betriebssystemen lässt sich jede Datei auf einer Festplatte oder einem anderen Speichermedium über eine Inode erreichen. Man spricht deshalb von einer verteilten indexbezogenen Speicherzuweisung.
Der Inode wird identifiziert über eine eindeutige Nummer für genau die Datei, die er verwaltet (Inode-Nummer; ähnlich einem Primärschlüssel in einer Datenbank).
(siehe in Datenverwaltung)
Instanz Eine Instanz (entity) stellt ein aktives Element innerhalb einer Schicht dar. Die Instanz ist eine einzelne konkrete Anwendung innerhalb einer Schicht. Sie kann Informationen empfangen und senden und ist damit eine kommunikationsfähige Einrichtung. Eine Schicht eines Endsystems kann mehrere Instanzen haben.
In der objektorientierten Programmierung ist eine Instanz ein Objekt einer Klasse. Wikipedia
Internet Das Internet (Interconnected Networks) ist eine elektronische Verbindung von Rechnernetzwerken, mit dem Ziel Verbindungen zwischen einzelnen Computern herzustellen und so Daten auszutauschen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden.
Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle (IP).
Kurz - Das Internet ist ein weltweites IP-Netzwerk.
( siehe Das ganze Internet an der HTW - Dresden )
Interpreter Ein Interpreter (im Sinne der Softwaretechnik) ist ein Software-Programm, das einen Programm-Quellcode im Gegensatz zu Assemblern oder Compilern nicht in eine auf dem System direkt ausführbare Datei umwandelt, sondern den Quellcode einliest, analysiert und ausführt. Die Analyse des Quellcodes erfolgt also zur Laufzeit des Programmes.
( als Beisiele bash und awk )
Interrupt Unter Interrupt (Unterbrechung) versteht man die kurzfristige Unterbrechung eines Programms durch eine von der CPU abzuarbeitenden Befehlssequenz, die Interrupt Service Routine (Interrupthandler oder Unterbrechungsroutine).
Ausgelöst wird ein Interrupt durch einen Interrupt Request (IRQ).
Sinn eines Interrupts ist es, schnell auf E/A-Signale (z. B. Tastatur, Maus, Festplatte, Netzwerk usw.) oder Zeitgebern (Timern) zu reagieren. Interrupts sind nötig, um auf zeitkritische Ereignisse reagieren zu können. Beispielsweise ist präemptives Multitasking ohne Interrupts nicht möglich, da Tasks sonst nicht mehr unterbrochen und umgeschaltet werden können.
( siehe Interrupts, Studentischer Vortrag )
Interrupt
-handler
Ein Interrupthandler (auch Unterbrechungsroutine oder Interrupt Service Routine (ISR) genannt) ist ein Programmstück, das von einer CPU ausgeführt wird, wenn sie durch einen Interrupt Request (oder Unterbrechungsanforderung) gezwungen wird, den normalen Programmablauf zu unterbrechen und einen Interrupt auszuführen.
( siehe Interrupt Handler, im Tanenbaum )
IP Internet Protocol, ist ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungs-Schicht (Network Layer) des OSI-Modells.
( siehe TCP/IP )
IP-Adresse Eine IP-Adresse (Internet-Protocol-Adresse) dient zur ein deutigen Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP-Netzwerk. Technisch gesehen ist die Nummer eine 32- oder 128-stellige Binärzahl. Das bekannteste Netzwerk, in dem IP-Adressen verwendet werden, ist das Internet. Alle am Internet teilnehmenden Rechner haben eine IP Adresse zugeteilt.
( siehe in Das ganze Internet an der HTW - Dresden )
IPC Interprozesskommunikation (inter-process communication, IPC), im engeren Sinne (interne) Kommunikation zwischen Prozessen auf demselben Rechner, häufig aber auch externer Kommunikation zwischen Prozessen auf verschiedenen Rechnern.
( siehe Kommunikation in Parallele Prozesse)
IPsec
IPsec (Kurzform für IP Security) wurde 1998 entwickelt, um die Schwächen des Internetprotokolls (IP) zu beheben. Es stellt eine Sicherheitsarchitektur für die Kommunikation über IP-Netzwerke zur Verfügung. IPsec soll die Schutzziele Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität gewährleisten. Daneben soll es vor so genannten Replay-Angriffen bzw. einer Replay-Attacke schützen – das heißt, ein Angreifer kann nicht durch Abspielen eines vorher mitgeschnittenen Dialogs die Gegenstelle zu einer wiederholten Aktion verleiten.
m Gegensatz zu anderen Verschlüsselungsprotokollen wie etwa SSH arbeitet IPsec auf der Vermittlungsschicht (Schicht 3) des OSI-Referenzmodells.
( siehe TCP/IP )
iptables
Netfilter ist eine Software innerhalb des Linux-Kernels, die es erlaubt, Netzwerkpakete abzufangen und zu manipulieren. Es bildet damit das Herzstück einer Firewall auf Basis von Linux.
Iptables ist das dazugehörige Dienstprogramm zur Konfiguration von Netfilter.
Die beiden Begriffe Netfilter und Iptables werden oft austauschbar für die Summe aus den Kernel - und den Userspace-Bestandteilen verwendet.
( siehe netfilter/iptables Projekt )
IRQ Ein Interrupt Request (IRQ) bzw. eine Unterbrechungsanforderung löst eine Unterbrechung eines Prozessors im System aus, in der Regel ausgehend von Geräten im System. Der Prozessor unterbricht daraufhin seine derzeitige Aufgabe und führt die Unterbrechungsroutine aus. Danach wird die unterbrochene Aufgabe fortgesetzt.
ISA
Industry Standard Architecture, ist ein Computerbus-Standard für IBM-kompatible PCs, welches die XT-Bus-Architektur von 8 Bit auf 16 Bit erweitert.
( siehe USB-Grundlagen)
iSCSI iSCSI (internet Small Computer System Interface) ist ein Storage-over-TCP-Verfahren für Speichernetzwerke. Es spezifiziert die Übertragung und den Betrieb direkter Speicherprotokolle nativ über TCP. Bei diesem Verfahren werden SCSI-Daten in TCP/IP-Pakete verpackt und über IP-Netze transportiert. Die verpackten SCSI-Kommandos gelangen so zu einem SCSI-Router, der auf Basis vorhandener Mapping-Tabellen das entsprechende Zielsystem zur Kommunikation mit der SCSI-Datenquelle auswählt.
( siehe Internet Small Computer Systems Interface )
ISDN Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Die englische Bezeichnung ist ein Backronym, da sie werbewirksamer als die ursprüngliche Bedeutung Integriertes Sprach- und Datennetz ist. Sie lässt sich sinngemäß als diensteintegrierendes digitales Netz übersetzen.
ISO
Die International Organization for Standardization ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen aus über 150 Ländern. Die Organisation wurde am 23. Februar 1947 in Genf gegründet. Die ISO erarbeitet internationale Normen (engl. standards) in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik, für die die IEC zuständig ist.
Ein wichtiger Standard der ISO ist das OSI-Modell.
( siehe Verständigungsprobleme, Internet an der HTW - Dresden)
iso9660
ISO 9660 definiert ein Dateisystem für CDs bzw. DVDs.
Der Standard wurde 1987 veröffentlicht. Er schreibt vor, dass Dateinamen höchstens acht Zeichen und eine dreibuchstabige Dateierweiterung umfassen dürfen und lässt maximal acht Verzeichnisebenen zu. Eine Datei darf 2 Gigabyte nicht überschreiten. Als Zeichen für die Dateinamen sind nur Großbuchstaben, Ziffern und der Unterstrich erlaubt. Alle Verzeichnisse sind alphabetisch geordnet zu erzeugen, die Dateien müssen in derselben Reihenfolge auf dem Datenträger liegen wie ihre Verzeichniseinträge, und zwar jede Datei in einem Stück, also unfragmentiert.
Der ISO 9660 Standard ist identisch zum Ecma-Standard ECMA-119.
Eine CD-ROM, die sich an derart strikte Vorgaben hält, kann auf nahezu jedem Computersystem gelesen werden.
( siehe in Dateisysteme ]
ISO-Image
ISO-Image bzw. ISO-Abbild ist die Bezeichnung für ein Abbild des Inhalts einer CD oder DVD im Format ISO 9660.
Das Dateisystem wird unverändert kopiert, dadurch bleiben Berechtigungen und andere Metadaten unverändert vorhanden.
j:
Java
ist eine objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.
Java-Programme werden in einer speziellen Umgebung, der Java-Laufzeitumgebung (JRE) oder Java-Plattform ausgeführt, deren wichtigster Bestandteil die Java Virtual Machine (JVM) ist. Dazu werden Java-Programme in Bytecode übersetzt, der von der virtuellen Maschine ausgeführt wird.
( siehe Java)
JavaScript
JavaScript ist eine objektbasierte Skriptsprache.
JavaScript bezeichnet ursprünglich die Implementation durch Netscape, wie JScript jene durch Microsoft. Im allgemeinem Sprachgebrauch wird aber meist JavaScript als generischer Name verwendet.
Ihr Hauptanwendungsgebiet sind Programme, deren Code im Quelltext von Webseiten eingefügt wird und den der Webbrowser interpretiert, d. h. ausführt. Es gibt daneben JavaScript, das auf dem Webserver abläuft, z. B. als Active Server Pages oder im Apache Cocoon, und vom Web unabhängige Anwendungen, z. B. im Windows Script Host.
Im Quelltext einer Webseite können HTML-Elementen wie Hyperlinks, Formularfelder oder Bilder Funktionen zugeordnet sein, die der Webbrowser bei bestimmten Ereignissen wie Mausbewegungen und -klicks sowie Tastatureingaben ausführt.
( siehe JavaScript)
JDK Java Development Kit beinhaltet neben der Laufzeitumgebung (JRE) folgende Java-Entwicklungswerkzeuge:
  • javac (Java-Compiler)
  • javadoc (zur Erstellung der Dokumentation)
  • jar (zur Erstellung von Java-Archiven)
  • jarsigner (zur Signierung von Java-Anwendungen oder Bibliotheken)
  • htmlconverter (Java Plug-in HTML Converter)
  • appletviewer
Jetty Jetty ist ein in Java geschriebener Servlet/JSP-Container und Web-Server.
Seine Architektur und seine geringe Größe ermöglichen es, ihn leicht in andere Software zu integrieren. ( siehe )
JFS Journaled_File_System, wurde im Jahr 1990 von IBM für ihr eigenes Betriebssystem AIX veröffentlicht.
Das primäre Designziel von JFS war die stetige Konsistenz des Dateisystemes: Änderungen am Dateisystem werden transaktionsorientiert geschrieben, sowie in einem Journal protokolliert. Bei einem Absturz kann somit - ausgehend von einem Konsistenzpunkt der Transaktionen - über das Journal sehr effizient ein konsistenter Status des Dateisystems hergestellt werden. Ein voller Zugriff auf das Dateisystem ist also sehr schnell wieder erreicht. Im Fokus steht damit die Verfügbarkeit der Resource "Dateisystem", nicht die Performance oder die Integrität der Dateiinhalte (das Journaling bezieht sich nur auf Änderungen im Dateisystem, also z.B. Dateieinträge in Verzeichnissen, und nicht auf den eingentlichen Dateiinhalt).
( siehe Dateisysteme)
JPEG Joint Photographic Experts Group (JPEG) ist ein 1986 gegründetes Gremium der International Telecommunication Union (ITU). Dieses Gremium entwickelte ein im September 1992 standardisiertes Verfahren zur sowohl verlustbehafteten wie verlustfreien Kompression von digitalen (natürlichen) Bildern, das nach dem Gremium benannt wurde. JPEG (kurz JPG) ist das im Web am weitesten verbreitete Grafikformat für Fotos.
( siehe Grafikformate)
JRE JRE steht im engeren Sinne für Java Runtime Environment des US-Unternehmens Sun Microsystems. Sie liefert unter anderem die Java VM (JVM). Sie wird benötigt, um Java-Applikationen auszuführen.
( siehe Java)
JVM Die Java Virtual Machine ist der Teil der Java-Laufzeitumgebung (JRE) für Java-Programme, der für die Ausführung des Java-Bytecodes verantwortlich ist. Hierbei wird im Normalfall jedes gestartete Java Programm in seiner eigenen virtuellen Maschine ausgeführt. Der andere Teil der Java-Laufzeitumgebung sind die Java-Klassenbibliotheken.
( siehe Java)
k:
K3b K3b ist ein KDE-Programm zum Brennen von CDs und DVDs. Es besitzt eine grafische Benutzeroberfläche, die es dem Anwender ermöglichen soll, alle Aufgaben des CD- und DVD-Brennens möglichst intuitiv zu erledigen.
( siehe Brennerstation )
KDC A key distribution center (KDC) is part of a cryptosystem intended to reduce the risks inherent in exchanging keys. KDCs often operate in systems within which some users may have permission to use certain services at some times and not at others.
KDCs mostly operate with symmetric encryption.
Ein Anwendungsbespiel ist Kerberos.
( siehe in Kerberos )
KDE K Desktop Environment ist eine frei verfügbare Arbeitsumgebung, das heißt eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) mit vielen Zusatzprogrammen für den täglichen Gebrauch.
Die GNU-Alternative zu KDE ist GNOME.
( siehe KDE )
Kerberos Kerberos ist ein verteilter Authentifizierungsdienst, der für offene und unsichere Computernetze (z. B. das Internet) entwickelt wurde.
Kerberos bietet sichere und einheitliche Authentifizierung in einem ungesicherten TCP/IP-Netzwerk aus sicheren Hostrechnern. Die Authentifizierung übernimmt eine vertrauenswürdige dritte Partei. Diese dritte Partei ist ein besonders geschützter Kerberos 5-Netzwerkdienst.
( siehe Kerberos )
Kernel Der Kernel ist der Kern eines Betriebssystems. Dieser Begriff wird insbesondere in Linux-Systemen verwendet.
Der Kernel eines Betriebssystems bildet die hardwareabstrahierende Schicht (Hardware Abstraction Layer), d. h. er stellt der auf dieser Basis aufsetzenden Software eine einheitliche Schnittstelle (API) zur Verfügung, die unabhängig von der Rechnerarchitektur ist. Die Software kann so immer auf die Schnittstelle zugreifen, und braucht die Hardware selbst, die sie nutzt, nicht genauer zu kennen.
( siehe Der Linuxkernel )
Kaffeine Kaffeine ist ein freier Multimedia-Player, das heißt ein Programm zum Abspielen von Musik- und Videodateien, für Computer mit dem Betriebssystem Linux. Es nutzt die Möglichkeiten der Benutzeroberfläche KDE und passt sich daher mit seinem Bedienkonzept und dem sogenannten „Look and Feel“ in diese Benutzerumgebung vollständig ein. Kaffeine bringt zum Abspielen der Video- und Musikdaten keine eigenen Programmfunktionen mit, sondern greift dabei auf xine zurück.
( siehe in Video-Player )
KML Keyhole Markup Language ist eine Auszeichnungssprache zur Beschreibung von Geodaten für die Client-Komponente des Programms Google Earth. KML befolgt die XML-Syntax, liegt in der Version 2.2 vor und ist ein Standard des Open Geospatial Consortium.
Kollisions-
resistenz
Hash-Funktionen bilden beliebige digitale Daten bzw. Nachrichten beliebiger Länge auf Werte fester Länge ab (Funktionswerte). Da es jedoch mehr mögliche Nachrichten als Funktionswerte gibt, gibt es auch zwangsläufig unterschiedliche Nachrichten mit gleichem Hashwert. Solche Kollisionen treten jedoch für zwei zufällig gewählte Nachrichten nur mit verschwindend geringer Wahrscheinlichkeit auf. Falls Kollisionen praktisch nicht berechenbar und folglich nicht bekannt sind, spricht man auch von kollisionsfreien Hash-Funktionen. Korrekter ist der ebenfalls gebrauchte Begriff kollisionsresistent, da die Kollisionen existieren aber schwer berechenbar sind.
( siehe Kryptographische Prüfsummen )
Konqueror Der Name Konqueror beruht auf einem Wortspiel der vorigen Generation von Browsern: Zuerst gab es den Navigator von Netscape, danach den„Erforscher alias Explorer und nun den„Eroberer“- Konqueror. Auf englisch eigentlich conqueror, das K kommt vom Namen der Oberfläche KDE (Die Bezeichnungen sehr vieler KDE-Programme enthalten ein großes K).
Der Konqueror stellt eine Schnittstelle dar, in der zahlreiche Komponenten (KParts) gleichsam als Plugins eingebettet werden können. Diese Komponenten stellen dann die eigentliche Funktionalität bereit.
Auf diese Art und Weise stellt der Konqueror z.B. einen Dateimanager für das K Desktop Environment (KDE) mit Funktionen für die Dateiverwaltung zur Verfügung.
( siehe Konqueror )
Kontext Als Prozesskontext bezeichnet man die gesamte Information, die für den Ablauf und die Verwaltung von Prozessen von Bedeutung ist.
Man unterscheidet Benutzer-, System- und Register-Kontext.
( siehe in Struktur von Prozessen )
Kritischer Abschnitt Ein Kritischer Abschnitt ist ein Abschnitt eines Programms, in dem eine beliebige Unterbrechung nicht zugelassen werden darf. Dabei ist im Einzelfall genauer zu spezifizieren, ob eine generelle Unterbrechungssperre vorliegt oder ob bestimmte Bedingungen zutreffen. Die Ursache für einen kritischen Abschnitt kann eine zeitliche sein, beispielsweise wegen eines zeitlich deterministischen Hardwarezugriffes, oder aber eine sich aus Multithreading- oder Mutex-Gründen sich ergebende.
( siehe in Kritischer Abschnitt / Verklemmung )
Kryptologie Kryptologie beschreibt die Methoden zur Ver- und Entschlüsselung (Kryptographie nur Verschlüsselung).
( siehe Kryptologie )
Kryptosystem Ein Kryptosystem ist ein Verfahren, bei dem eine Eingabemenge (Klartext), gesteuert durch Parameter (Schlüssel), in eine Ausgabemenge (Geheimtext) gewandelt werden kann, und umgekehrt, der Geheimtext wieder in den Klartext rückgewandelt werden kann. Auf diese Weise lassen sich Informationen vor unbefugtem Zugriff schützen und den Inhalt der Botschaft nur dem gewünschten Empfänger zugänglich machen. Viele Kryptosysteme kennen einen speziellen Parameter, Schlüssel genannt, durch den trotz Bekanntheit des Systems an sich die Geheimhaltung damit verschlüsselter Informationen erreicht werden kann: Ohne Kenntnis des Schlüssels soll es (praktisch) unmöglich sein, Geheimtext in Klartext zurückzuwandeln.
Man unterscheidet dabei asymmetrische von symmetrischen Kryptosystemen:
Bei symmetrischen Kryptosystemen werden Ver- und Entschlüsselung mit demselben Schlüssel durchgeführt. Das heißt, der Schlüssel muss geheimgehalten werden (secret key), um die Information zu schützen.
Bei asymmetrischen Kryptosystemen werden zur Ver- und Entschlüsselung nicht derselbe Schlüssel verwendet. Es gibt einen geheimen (auch: privaten) und einen öffentlichen Schlüssel (public key; deshalb werden asymmetrische Kryptosysteme auch Public-Key-Systeme genannt). Der öffentliche Schlüssel lässt sich im Prinzip aus dem geheimen Schlüssel und umgekehrt ableiten. Dies ist jedoch ohne das Wissen von Parametern, die nur bei der Schlüsselerzeugung bekannt sind, (praktisch) unmöglich. Zur Verschlüsselung wird der öffentliche Schlüssel benutzt, zur Entschlüsselung aber der geheime Schlüssel. Somit kann man jemandem, dessen öffentlichen Schlüssel man kennt, eine Botschaft schicken, die nur dieser lesen kann, obwohl auch viele andere den öffentlichen Schlüssel kennen (können).
In der Praxis sind symmetrische Kryptosysteme performanter als asymmetrische.
Das Problem beim Einsatz symmetrischer Verfahren ist, dass der Schlüssel über einen sicheren Kanal übertragen werden muss, denn die Sicherheit des Verfahrens hängt von der Geheimhaltung des Schlüssels ab. Seit den Siebziger Jahren werden zum Schlüsselaustausch asymmetrische Verschlüsselungsverfahren (zum Beispiel basierend auf dem Diffie-Hellman-Algorithmus) eingesetzt, um den symmetrischen Schlüssel (meist ein zeitlich begrenzter Session Key) selbst zu verschlüsseln und ihn so über einen unsicheren Kanal übertragen zu können. Bei der Kommunikation können mit dieser Hybriden Verschlüsselung also die Vorteile (beispielsweise die höhere Geschwindigkeit) der symmetrischen Verschlüsselung ausgenutzt werden, während der Schlüssel durch die asymmetrische Verschlüsselung vor dem Zugriff eines Angreifers geschützt wird.
( siehe Verschlüsselungsverfahren, symmetrisch, asymmetrisch, hybride )
KVM Die Kernel-based Virtual Machine ist eine Linux-Kernel-Infrastruktur für Virtualisierung (Native Virtualization) und läuft auf x86-Hardware mit den Hardware-Virtualisierungstechniken von Intel (VT) oder AMD (AMD-V). KVM wurde im Oktober 2006 veröffentlicht und ist ab Version 2.6.20 des Linux-Kernels enthalten. Entwickelt wird es von dem US-amerikanischen Unternehmen Qumranet und steht dort unter Beaufsichtigung von Avi Kivity.
( siehe Was ist Virtualisierung? )
l:
LAMP
LAMP ist ein Akronym für den kombinierten Einsatz von Programmen und Betriebssystemen, um einen Webserver zur Verfügung zu stellen. L steht dabei für Linux, A für Apache, M für MySQL und P für PHP.
( siehe Der Apache Webserver )
LAN Man spricht von einem Lokalen Netzwerk (local area network), wenn mehrer Rechner über kleine Entfernungen an einem bestimmten Ort fest und dauerhaft vernetzt sind.
( siehe Netzwerkarbeiten )
LDAP
Lightweight Directory Access Protocol, ist ein Netzwerkprotokoll, das die Abfrage und die Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes (eine im Netzwerk verteilte hierarchische Datenbank) erlaubt. Die aktuelle Version ist in RFC 2251 spezifiziert.
( siehe LDAP )
LDIF
Das Lightweight Data Interchange Format ist ein ASCII-basierendes Dateiformat zur Darstellung von Informationen aus einem LDAP-Verzeichnis.
LDIF wurde, da das Format der Daten in LDAP nicht spezifiziert ist, als Austauschformat spezifiziert.
Bei der Entwicklung von LDIF wurde darauf geachtet, das Format möglichst einfach zu gestalten. Durch die Beschränkung auf eine rein textuelle Darstellung bleibt das Format menschenlesbar und kann somit einfach interpretiert werden.
( siehe LDAP )
LIFO Last Ini-First Out bezeichnet die Art, in der Daten in einem Stack bzw. Kellerspeicher abgelegt und wieder abrufbar sind.
Die Elemente werden in genau der entgegengesetzten Reihenfolge abgerufen, in der sie zuvor abgelegt wurden, d.h. das erste ("unterste") Element wird als letztes abgerufen.
Das gegenteilige Prinzip wird als FIFO bezeichnet.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern LILO und GRUB )
LILO der LInux LOader, ist ein verbreiteter Boot-Loader für Linux, der aber auch andere Betriebssysteme starten kann. LILO ist sehr flexibel.
Das Programm ist freie Software und hat seit 2002 starke Konkurrenz von GRUB bekommen.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern LILO und GRUB )
Link Es gibt zwei völlig verschiedenen Formen eines Links. Die Gegenüberstellung ist wichtig und erfolgt deshalb gemeinsam an dieser Stelle. Leider sind auch die Angaben in Wikipedia falsch (Stand 7/2006), deshalb kein Link auf Wikipedia.
Hard- Jede Datei hat genau einen inode, kann aber mehrere Verzeichniseinträge im gleichen Filesystem haben, die diese Datei referenzieren. D.h. ein inode kann mehrere Namen haben.
Jeder Verzeichniseintrag bildet einen Link (hard link) zwischen Dateinamen und dem inode, der diese Datei beschreibt.
Der inode enthält einen Linkzähler, der die Anzahl der Referenzen enthält. Wird dieser Null, wird der inode freigegeben.
( siehe Hard Links )
Soft- Anders als beim Hard-Link wird beim symbolischen Link (Soft Link) eine Spezialdatei (special files vom Type l) erzeugt, die den Pfadnamen der Zieldatei enthält. Die Zieldatei kann dabei auch ein Verzeichnis sein und in einem anderen Dateisystem liegen.
Der Pfadname kann absolut (vollständig) oder relativ sein. Der relative Name bezieht sich dabei auf die Lage des Links im Dateisystem und nicht auf das aktuelle Verzeichnis.
( siehe Symbolische Links )
Linker
Unter einem Linker oder Binder versteht man ein Programm, das einzelne Programmmodule zu einem ausführbaren Programm zusammenstellt (verbindet).
( siehe Binder )
Linux
ist ein freies und plattformunabhängiges Mehrbenutzer-Betriebssystem, das Unix ähnlich ist. Erstmals eingesetzt wurde Linux 1991 nach der Veröffentlichung des ersten Linux-Kernels durch Linus Torvalds.
( siehe about Linux und Einordnung )
LLC
Logical Link Control ist die Bezeichnung für ein Netzwerkprotokoll der Telekommunikation, das vom IEEE als IEEE 802.2 standardisiert wurde. Es ist ein Protokoll, dessen Hauptzweck in der Datensicherung auf der Verbindungsebene liegt, und gehört daher zur Schicht 2 des OSI-Modells.
Locale
locale - steht für Konfigurationsdateien, die den Rechner an nationale Gegebenheiten anpassen sollen. Dazu gibt es Dateien, die Informationen über nationale oder regionale Besonderheiten enthalten, u.a. die Sprache, das Zahlen-, das Datums- und das Zeitformat sowie den verwendeten bzw. darstellbaren Zeichensatz.
Ein Einstellungssatz wird üblicherweise mit einem Code der meist Sprache und Land umfasst eindeutig identifiziert, z.B. de_DE.
( siehe locale - Informationen über nationale oder regionale Besonderheiten )
Locking
Unter Locking versteht man in der Informatik das Sperren des Zugriffs auf eine Ressource. Eine solche Sperre ermöglicht den exklusiven Zugriff eines Prozesses auf eine Ressource d.h. mit der Garantie dass kein dritter Prozess diese Ressource liest oder verändert solange die Sperre besteht.
Locking wird häufig bei Prozesssynchronisation sowie in Datei- und Datenbanksystemen verwendet um atomare und konsistente Lese- und Schreibanforderungen zu gewährleisten.
( siehe etwa beim algorithm read )
Login Als Login (Benutzeranmeldung, auch Signon, Logon usw.) bezeichnet man den Vorgang, sich in einem Computersystem bei einem speziellen Dienst anzumelden (neudeutsch einzuloggen). Gewöhnlich dient der Vorgang dazu, dem System mitzuteilen, dass man nun als Benutzer anwesend ist und stellt den Beginn einer Sitzung dar.
Das System kann dadurch Voreinstellungen für bestimmte Aktionen und die Rechte des Benutzers überprüfen. Daher wird bei einem Login auch meist noch ein Passwort abgefragt, das zur Authentifizierung dient und normalerweise nur Benutzern bekannt ist, die die entsprechenden Rechte besitzen sollen. Mit dem Logout wird dem System das Ende der Sitzung mitgeteilt.
( siehe im Linux-Skript )
Logische Uhr Eine Logische Uhr ist eine Komponente eines Computersystems, die dafür verwendet wird, Ereignissen einen eindeutigen Zeitstempel zu geben. Anders als bei einer "normalen" Echtzeituhr, die die physikalische Zeit misst, ist der einzige Anspruch an eine logische Uhr, dass sie monoton steigende Werte abgibt, so dass die Kausalordnung der Ereignisse erkennbar ist.
( siehe im Uhrensynchronisation )
Lokalitäts
-prinzip
In der Informatik wird mit Lokalitätseigenschaft die beobachtbare Eigenschaft typischer Computerprogramme bezeichnet, in einem gewissen Zeitabschnitt nur auf einen relativ kleinen Bereich der gesamten Datenmenge zuzugreifen. Sie bildet die Basis für den Einsatz der virtuelle Speichertechnik und eines Caches.
( siehe im Was ist ein Virtueller Speicher? )
LPT Die Parallele Schnittstelle bezeichnet einen digitalen Eingang oder Ausgang eines Computers oder eines Peripheriegerätes. Bei der Datenübertragung über eine parallele Schnittstelle werden mehrere Bits parallel übertragen, im Gegensatz zur seriellen Schnittstelle, bei der die Bits nacheinander übertragen werden.
In Bezug auf Peripheriegeräte ist mit „parallele Schnittstelle“ heutzutage meist ein Anschluss nach IEEE 1284 gemeint, welcher nach seiner Verwendung auch als Druckerschnittstelle bzw. Druckerport LPT (line printing terminal), bezeichnet wird.
LSB Die Linux Standard Base ist eine Arbeitsgruppe der Free Standards Group. Die LSB definiert eine Binärschnittstelle mit dem Ziel, die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Linux-Distributionen zu verbessern.
Die LSB wurde ins Leben gerufen, um mit Standards und Richtlinien eine einheitliche Plattform für Softwareinstallationen unter Linux zu erzeugen. Sie macht u.a. Vorgaben welche grundlegenden Programme und Bibliotheken auf einem LSB-konformen System vorhanden sein müssen, und legt gemäß dem Filesystem Hierarchy Standard eine Verzeichnisstruktur fest.
( siehe C Unix/Linux: Vorbemerkungen )
LUN LUN bezeichnet in der EDV eine Logical Unit Number und wird zur Zuordnung für die Ansteuerung von Geräten im SCSI-Bus verwendet.
Historisch wurden LUNs eher selten verwendet.
In modernen Storage Area Networks hat die LUN-Adressierung allerdings an Bedeutung gewonnen, da hier ein Disk Array viele virtuelle Festplatten zur Verfügung stellen kann. Im Sprachgebrauch hat sich daher "LUN" als Bezeichnung für eine solche virtuelle Festplatte aus Sicht eines Betriebssystems eingebürgert.
( siehe in iSCSI )
LVM Der Logical Volume Manager ist eine hauptsächlich im UNIX- und Linux-Umfeld verbreitete Abstraktionsebene zwischen Festplatten und Dateisystemen. Festplatten (Physical Volume, PV) werden zu einem Pool (Volume Group, VG) zusammengefasst, aus dem dynamisch "Partitionen" (Logical Volume, LV) angefordert werden können. Auf diesen Logical Volumes werden die Dateisysteme angelegt.
( siehe in Einige Besonderheiten im AIX )
m:
MAC Die Media Access Control oder Medium Access Control („Medienzugriffskontrolle“) ist eine vom IEEE entworfene Erweiterung des OSI-Modell. Das IEEE unterteilte die zweitunterste der sieben Schichten des OSI-Modells in die Unterschichten Media Access Control und Logical Link Control (LLC), wobei die MAC die untere der beiden ist.
MAC
  -Adresse
MAC-Adresse, ist die Hardware-Adresse aller Netzwerkgeräte.
MAC
  -Code
Ein Message Authentication Code wird aus der Nachricht und einem geheimen Schlüsselwert berechnet.
Unterschiedliche Nachrichten haben mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedliche MAC-Funktionswerte. Der Funktionswert kann nur bei Kenntnis des Schlüssels berechnet werden. Wie der Name schon andeutet, wird durch den MAC die Integrität und Authentizität elektronischer Daten bzw. Nachrichten gewährleistet.
( siehe Message Authentication Code )
Mach Mach ist ein Betriebssystem-Kernel, der 1985–1994 im Rahmen eines Projekts an der Carnegie Mellon University entwickelt wurde, und gehört zur Klasse der Mikrokernel.
Die Kernfeatures von Mach sind:
    * Multitasking
    * Threads
    * Interprozesskommunikation durch Versenden von Mach messages
    * Speicherschutz
( siehe in Betriebssystem-Architekturen )
Mainframe Ein Mainframe (Großrechner) ist ein sehr komplexes und umfangreiches Computersystem, das weit über die Kapazitäten eines Personal Computers und meist auch über die der typischen Serversysteme hinausgeht.
Ein Mainframe zeichnet sich vor allem durch seine Zuverlässigkeit und hohe Ein-Ausgabe-Leistung aus. Er kann im Online-Betrieb (Time Sharing) eine große Anzahl von Benutzern bedienen, im Batch-Betrieb aber auch komplizierte und aufwändige Aufgaben durchführen.
( siehe Mainframe Betriebssysteme im Tanenbaum )
make make ist ein Computerprogramm, das Shellskript-ähnlich Kommandos in Abhängigkeit von Bedingungen ausführt. Es wird hauptsächlich im Unixbereich bei der Softwareentwicklung eingesetzt.
Genutzt wird es beispielsweise, um in einem Projekt, das aus vielen verschiedenen Dateien mit Quellcode besteht, automatisiert alle Arbeitsschritte (Übersetzung, Linken, Dateien kopieren etc.) zu steuern, bis hin zum fertigen ausführbaren Programm.
( siehe make )
Marshalling Unter Marshalling versteht man das Entgegennehmen und Umwandeln einer Menge von strukturierten Datenelementen und/oder elementaren Werten in ein Format, welches es ermöglicht, diese in einer Nachricht an einen Empfänger zu schicken. Die Empfängerseite kann die Menge von Datenelementen und/oder elementaren Werten aus der Nachricht extrahieren und die Datenstruktur wiederherstellen, was als Demarshalling oder Unmarshalling bezeichnet wird.
Kommunikationstechniken wie RPC, CORBA, DCOM und RMI verwenden Marshalling.
( siehe in Parameterübergabe, RPC )
MBR Der Master Boot Record bezeichnet in der x86-Architektur den ersten Datenblock (512 Byte) eines in Partitionen aufgeteilten, bootfähigen Speichermediums, wie beispielsweise einer Festplatte. Der MBR enthält eine Partitionstabelle, die die Aufteilung des Datenträgers beschreibt und einen Boot-Loader, ein Programm, das ein Betriebssystem auf einer der Partitionen startet.
Speichermedien, die nicht in Partitionen unterteilt sind, z. B. Disketten oder CDs, enthalten keinen MBR. Hier wird der erste Datenblock als Bootsektor oder auch Boot Record bezeichnet.
( siehe )
mc Midnight Commander ist ein Dateimanager - ein Clone des Norton-Commander für Linux/Console. Inbesondere für Linux-Einsteiger, die ihn auch schon unter Windows benutzt haben, eine sehr angenehme Arbeitserleichterung. Einer seiner größten Vorteile ist seine Vielfalt: Maus-Unterstützung (GPM), eingebauter FTP-Client, Entpacken von sämtlichen Archiven und Paketen (die Programme sind natürlich vorher zu installieren) tar.gz, bzip, zip, rar, rpm, deb, ... .Es mag ja sein, dass vieles per Kommandozeile schneller geht, aber mit mc ist alles einfach simpler, z.B. beim Kopieren, Löschen etc. von Daten, die sich mit Filtern nicht so einfach erfassen lassen. Besonders erfreulich für Anfänger, ist der eingebaute Editor mit Syntaxunterstützung für so ziemlich jede Sprache und einfacher Handhabung.
( siehe GNU Midnight Commander - mc)
MD5 Message Digest Algorithm 5 ist eine weitverbreitete kryptographische Hash-Funktion, die einen 128-Bit-Hashwert erzeugt. MD5 wurde 1991 von Ronald L. Rivest entwickelt. Die errechneten MD5-Summen (kurz md5sum) werden weitverbreitet zur Integritätsprüfung von Dateien eingesetzt.
( siehe Massage DigestNr.5 )
MDA Ein Mail Delivery Agent (MDA) ist eine Software, die eingehende E-Mails annimmt und sie nach bestimmten Kriterien unter den Empfängermailboxen verteilt (wenn der Account auf dem lokalen Computer vorhanden ist) oder zurück zum SMTP-Server schickt (wenn der Account auf einem anderen Computer ist).
Die meisten Mail Transfer Agents (MTA) und viele Mail User Agents (MUA) haben solche grundlegenden Funktionen bereits implementiert.
( siehe in e-mail: Aktuelle Hinweise für Studenten der Informatik )
MDNS Multicast DNS: Die Probleme, Namen und IP-Adressen ohne DNS-Server zu übersetzen, sowie einen Mechanismus zum automatischen Veröffentlichen und Finden von Netzdiensten verfügbar zu haben, wurden von der Zeroconf Working Group praktischerweise zusammengefasst, und in Form der zwei grundsätzlich unabhängigen, jedoch einander gut ergänzenden Protokolle Multicast DNS (mDNS) und DNS Service Discovery (DNS-SD) zu Papier gebracht.
mDNS ist dabei nichts anderes als eine Beschreibung, wie Clients verfahren müssen, wenn sie DNS-Anfragen an Multicast-Adressen senden, und wie eine Gruppe von Rechnern damit umgeht, sodass die Anfrage richtig und ohne erhöhte Last auf dem Netzwerk beantwortet wird.
( siehe in MDNS - Multicast-DNS )
Metasprache Eine Metasprache ist eine Sprache, mit der eine andere Sprache erklärt oder definiert wird, mit der also die Regeln für diese Sprache festgelegt werden. Meta kommt aus dem Griechischen und bedeutet unter anderem soviel wie hinter, über.
( siehe XML - Extensible Markup Language )
Middleware Middleware bezeichnet in der Informatik anwendungsunabhängige Technologien, die Dienstleistungen zur Vermittlung zwischen Anwendungen anbieten, so dass die Komplexität der zugrundeliegenden Applikationen und Infrastruktur verborgen wird. Man kann Middleware auch als eine Verteilungsplattform, d. h. als ein Protokoll (oder Protokollbündel) auf einer höheren Schicht als der der gewöhnlichen Rechnerkommunikation auffassen.
( siehe in Middleware, im Tanenbaum )
Mikrokernel Ein Mikrokernel (oder auch Mikrokern) bezeichnet einen Betriebssystemkern. Der Mikrokernel verfügt über weniger Funktionen als ein Monolithischer Kernel – in der Regel lediglich Funktionen zur Speicher- und Prozessverwaltung, sowie Grundfunktionen zur Synchronisation und Kommunikation.
Mikrokerneltechnologien sind besonders geeignet zur Implementierung Verteilter Betriebssysteme.
( siehe in Betriebssystem-Architekturen )
MIME Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) ist ein Kodierstandard, der die Struktur und den Aufbau von E-Mails und anderer Internetnachrichten festlegt. Ferner findet MIME Anwendung bei der Deklaration von Inhalten in verschiedenen Internetprotokollen, so zum Beispiel in HTTP, und Desktop-Umgebungen, so etwa KDE, GNOME, XFCE oder Mac OS X Aqua. Der Standard wird beschrieben in RFC 2045 bis RFC 2049.
MIME ermöglicht es, zwischen Sender und Empfänger Informationen über den Typ der übermittelten Daten auszutauschen (Content-Type) und gleichzeitig eine für den verwendeten Übertragungsweg sichere Kodierung (Content-Transfer-Encoding) festzulegen.
( siehe in alter Seite Hinweise zur Nutzung des WWW (98) )
Minix Minix ist ein Unix-ähnliches Betriebssystem, das von Andrew S. Tanenbaum als Lehrsystem entwickelt wurde. Der Quellcode des Minix-Kerns besteht aus etwa 12.500 Zeilen, hauptsächlich in der Programmiersprache C, und ist Teil von Tanenbaums Lehrbuch Operating Systems - Design and Implementation.
( siehe Informationen über verschiedene Betriebssysteme )
Minix-Dat. Das Minix-Dateisystem wurde für Minix konzipiert. Es basiert auf den grundlegenden Strukturen des Unix File System unter Auslassung komplexer Funktionen, um den Quellcode im Sinne des Lehreinsatzes von Minix möglichst klar strukturiert und einfach gestalten zu können.
Dieses Dateisystem wurde von Linux bis zur Einführung des extended file system im April 1992 als Standard benutzt und wird bis heute noch häufig bei (bootfähigen) Disketten, teilweise für RAM-Disks und auf anderen Anwendungsgebieten wegen des geringen für die Verwaltung benötigten Speicherplatzes verwendet.
( siehe Dateisysteme )
MIT Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) (gegründet 1861) ist eine Universität in Cambridge (Massachusetts) in den USA. Das MIT gilt als eine weltweit führende Universität im Bereich von technologischer Forschung und Lehre. Sie ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.
MITM
-Angriff
Ein Man-In-The-Middle-Angriff (MITM-Angriff), auch Janusangriff (nach dem doppelköpfigen Ianus der römischen Mythologie) genannt, ist eine Angriffsform, die in Rechnernetzen ihre Anwendung findet. Der Angreifer steht dabei entweder physikalisch oder – heute meist logisch zwischen den beiden Kommunikationspartnern und hat dabei mit seinem System komplette Kontrolle über den Datenverkehr zwischen zwei oder mehreren Netzwerkteilnehmern und kann die Informationen nach Belieben einsehen und sogar manipulieren. Die Janusköpfigkeit des Angreifers besteht darin, dass er den Kommunikationspartnern das jeweilige Gegenüber vortäuschen kann, ohne dass sie es merken.
( siehe )
MMU Bei der Memory Management Unit, auch Speicherverwaltungseinheit, handelt es sich um eine Funktionseinheit von Mikroprozessoren, die zum Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder sonstige Hardware das Übersetzen von virtuellen Adressen in physikalische Adressen bewerkstelligt. Sie ermöglicht damit den Zugriff auf den gesamten virtuellen Adressraum, den ein Betriebssystem mit Hilfe der virtuellen Speicherverwaltung zur Verfügung stellt.
( siehe Speicherverwaltungseinheit - MMU )
MOM Message Oriented Middleware bezeichnet Middleware, die auf der asynchronen Kommunikation, also der Übertragung von Nachrichten (Messages) beruht. Das Format für die Nachrichten ist nicht festgelegt, in der Praxis hat sich jedoch XML als beliebtes Format etabliert.
MOM unterstützt drei verschiedene Kommunikationsprotokolle
  • Message Passing (Direkte Kommunikation zwischen Applikationen)
  • Message Queueing (Indirekte Kommunikation über eine Nachrichtenqueue)
  • Publish & Subscribe (Erzeuger (Publisher) stellt Konsument (Subscriber) Messages zur Verfügung)
( siehe Tanenbaum )
Mosaic National Center for Supercomputing Applications (NCSA) entwickelte NCSA Mosaic war der erste Internetbrowser, der außer Text auch Grafiken auf einer Seite anzeigte, ohne dass man diese extra laden musste. Ende 1993 waren etwa 2 Millionen Kopien von Mosaic im Umlauf.
21. April 1993: Hiermit ist die Version 1.0 von NCSA Mosaic, ein vernetztes Informationssystem und ein World Wide Web Browser, für X-Window-Systeme freigegeben.
( siehe Alles über NCSA Mosaic )
Motif Motif ist eine grafische Programmbibliothek, mit der man u.a. grafische Benutzerschnittstellen (GUIs) unter dem X Window System auf UNIX und anderen POSIX-artigen Systemen entwickeln kann. Seit Version 2.1 unterstützt Motif Unicode, was dazu führte, dass es in etlichen mehrsprachigen Umgebungen genutzt wird. Es kam in den 1990er Jahren mit der Verbreitung von UNIX-Arbeitsrechnern auf, und positionierte sich gegen das OpenLook-GUI. Daneben ist es auch ein Industrie-Standard nach IEEE 1295. Es war und ist auch noch in Verwendung in den Grundelementen für das CDE.
Motif wurde durch die OSF geschaffen (und wird manchmal noch immer OSF/Motif genannt), gehört nun aber zur Open Group.
( siehe Fensterverwalter )
mount Kommando/Protokoll zum ankoppeln eines Dateisystems oder eines Volumes.
( siehe mount )
movemail Movemail is a GNU/Linux program that moves mail from a user's mailbox to another file.
You will probably never have to run this program manually. It is intended as a replacement for movemail from GNU Emacs. The movemail program is run by Emacs Rmail module.
( siehe )
Mozilla Mozilla ist eine aus Webbrowser, E-Mail-Programm und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung, die von einer Entwicklergruppe im Rahmen des Mozilla-Projektes entwickelt wurde. Mozilla basiert auf dem 1998 von der Netscape Corporation freigegebenen Quellcode des Netscape Communicators.
( siehe Mozilla )
MPEG Die Moving Picture Experts Group (MPEG) ist eine Gruppe von Experten, die sich mit der Standardisierung von Videokompression und den dazugehörenden Bereichen, wie Audiokompression oder Containerformaten, beschäftigt. Umgangssprachlich wird mit "MPEG" meist nicht die Expertengruppe, sondern ein spezieller MPEG-Standard bezeichnet.
MPEG-Audio.
  • MP3 - MP3 (Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Dabei wird versucht, keine für den Menschen hörbaren Verluste zu erzeugen.
  • MPEG-2/4 - AAC - ein nicht rückwärtskompatibles neues, verlustbehaftetes Tonformat.
( siehe in Audioformate, Videoformate )
MRA Ein Mail Retrieval Agent ist ein Programm, das generell im Mail User Agent (MUA), dem E-Mail-Programm des Benutzers, integriert ist, und den Zugriff auf die Mailbox des Benutzers auf dem Mail Server über dessen Mail Transfer Agent (MTA) erlaubt, um E-Mails herunterzuladen. Meist werden die Protokolle POP3 oder IMAP verwendet.
( siehe SMTP und E-Mail )
MTA Mail Transfer Agent, ein Programm, das den Transport und die Verteilung von E-Mail erledigt.
Im Gegensatz dazu dient der Mail User Agent (MUA) zur Bearbeitung von Mails durch den Benutzer. Der Mail Delivery Agent (MDA) ist für die korrekte Filterung und Verteilung der Mails in die Mailboxen zuständig.
( siehe SMTP und E-Mail )
MTU Maximum Transmission Unit beschreibt die maximale Paketgröße (maximum sized datagram, RFC 791), die über ein Netzwerk übertragen werden kann, ohne dass das Datenpaket fragmentiert werden muss. Die MTU wird durch die verwendete Hardware/Technik bestimmt..
( siehe )
MUA Als Mail User Agent (MUA) bezeichnet man ein Programm (Bediensystem), mit dem E-Mails gelesen, geschrieben und versendet werden.
( siehe in e-mail: Aktuelle Hinweise für Studenten der Informatik )
Multicast Multicast (ähnlich dem Gruppenruf) bezeichnet in der Telekommunikation eine Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe (auch Mehrpunktverbindung genannt). Der Vorteil von Multicast besteht darin, dass gleichzeitig Nachrichten an mehrere Teilnehmer oder an eine geschlossene Teilnehmergruppe übertragen werden können, ohne dass sich beim Sender die Bandbreite mit der Zahl der Empfänger multipliziert.
Multicast ist die übliche Bezeichnung für IP-Multicast, das es ermöglicht, in IP-Netzwerken effizient Daten an viele Empfänger zur gleichen Zeit zu senden. Das passiert mit einer speziellen Multicast-Adresse. In IPv4 ist hierfür der Adress-Bereich 224.0.0.0 bis 239.255.255.255, in IPv6 jede mit FF00::/8 beginnende Adresse reserviert.
( siehe in )
Multimedia Der Begriff Multimedia bezeichnet Inhalte und Werke, die aus mehreren der folgenden digitalen Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio und Video.
Es gibt keine eindeutige Definition für den Begriff Multimedia. Bei P. Kneisel (zitiert nach Steinmetz 1999) findet man folgende Definition: „Ein Multimediasystem ist durch die rechnergestützte, integrierte Erzeugung, Manipulation, Darstellung, Speicherung und Kommunikation von unabhängigen Informationen gekennzeichnet, die in mindestens einem kontinuierlichen und einem diskreten Medium kodiert sind.“
( siehe Linux und Multimedia )
Multiprozessor
-system
Mehrprozessorsysteme sind Computer, die zwei oder mehr Prozessoren haben. Sie werden meist als Server genutzt. Die einzelnen Aufgaben werden dann vom Betriebssystem je nach Bedarf einzelnen Prozessoren zugeteilt. Alle CPUs haben direkten Zugriff auf den gemeinsam genutzten Speicher.
( siehe in Hardwarekonzepte )
Multitasking Multitasking bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben (Tasks) nebenläufig auszuführen. Dabei werden die verschiedenen Prozesse in so kurzen Abständen immer abwechselnd aktiviert, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht.
Präemptives Multitasking ist ein Schedulingverfahren unter Steuerung des Betriebssystems.
Dabei wird der Zeitraum in Zeitscheiben definierter Länge unterteilt und den einzelnen Prozessen durch den Scheduler zugewiesen. Läuft eine Zeitscheibe ab, so wird der Prozess unterbrochen und ein anderer erhält eine Zeitscheibe.
Anders arbeitet das kooperative (nicht-präemptive/non-preemptive) Multitasking. Es arbeitet ohne Zeitscheiben. Hier blockiert ein Prozess die CPU solange bis er sie selbstständig abgibt.
Dieser Begriff ist lediglich eine Werbegeck von Microsoft für seine unvollständigen Betriebssysteme (bis Windows 98).
( siehe Grundlegende Schedulingverfahren ).
Mutex In Threads wird gegenseitiger Ausschluss mit Hilfe der Funktion mutex realisiert.
Im Allgemeinen (User-Level-Threads) ist ein mutex keine Kernelfunktion und folglich keine binäre Semaphore. Insbesondere besitzt ein mutex keine wakeup-Funktionalität.
( siehe Entwurfskriterien für Thread-Pakete )
Mutt Mutt ist ein schlanker, textbasierter MUA für Unix und andere Unix-artige Betriebssysteme. Mutt arbeitet im Textmodus und ist damit in Textfenstern, auf Rechnerkonsolen und mit Fernsteuerungsprogrammen wie ssh oder telnet in vielen Umgebungen einsetzbar. Andere Medien und Formate als Text werden durch einfache Aufrufbarkeit unabhängiger Programme zu deren spezieller Verarbeitung unterstützt.
( siehe Studentischer Vortrag auf wikibs )
Mutual
exclusion
Mutual Exclusion (gegenseitiger Ausschluss) ist ein Verfahren, das verhindert, dass nebenläufige Prozesse bzw. Threads gleichzeitig auf Daten zugreifen und so unter Umständen inkonsistente Zustände herbeiführen. Dieses Konzept ist von zentraler Bedeutung sowohl für Systeme, deren Software in Threads abläuft, als auch für konkurrierend ablaufende Prozesse im Allgemeinen, beispielsweise quasigleichzeitige Zugriffe auf ein Datenbanksystem aus mehreren unabhängigen Clients.
( siehe in Kritischer Abschnitt / Verklemmung )
MySQL ist ein Open Source SQL-Datenbankverwaltungssystem.
( siehe MySQL eine Open Source Database )
n:
NAS Network Attached Storage bezeichnet an das lokale Netzwerk angeschlossene Massenspeichereinheiten zur Erweiterung der Speicherkapazität.
Allgemein werden NAS eingesetzt, um die hohen Aufwände bei Installation und Administration eines dedizierten Dateiservers zu umgehen.
Dateibasierende Dienste wie NFS oder SMB/CIFS stellen die Kernfunktion dar. Daher werden NAS-Systeme oft kurz als Filer bezeichnet.
( siehe Speichersysteme und Speichernetze )
NAT Network Address Translation ist in Computernetzen der Sammelbegriff für Verfahren, um automatisiert und transparent Adressinformationen in Datenpaketen durch andere zu ersetzen.
NAPT stellt mittlerweile die häufigste Form des NAT dar und wird daher oft synonym gebraucht. Da es neben der Umsetzung von IP-Adressen auch eine Umsetzung von Port-Nummern gestattet, wird es oft eingesetzt, um durch sogenanntes Maskieren (Masquerading) eine Reihe von (privaten) IP-Adressen und zugeordneter Port-Nummern zur Nutzung nur einer (öffentlichen) IP-Adresse zu verwenden.
( siehe Network Address Translation (NAT), Studentischer Vortrag, ai97 )
Nautilus Nautilus ist der Standard-Dateimanager des GNOME-Projekts, welches eine auf freier Software basierende Desktop-Umgebung für Unix-Systeme programmiert. Sein Name ist eine Anspielung auf die Schale der Perlboote. Nautilus wurde von der Firma Eazel entwickelt.
NCSA Das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) wurde 1986 an der amerikanischen University of Illinois in Urbana-Champaign als eines von ursprünglich fünf Zentren des National Science Foundation's Supercomputer Centers Program gegründet.
Das NCSA wurde 1993 weltweit bekannt durch den ersten grafischen Webbrowser NCSA Mosaic und den NSCA httpd, einen Webserver und Vorläufer des heute weit verbreiteten Apache-Servers.
( siehe Das World Wide Web )
Nebenläufigkeit Nebenläufigkeit liegt vor, wenn mehrere Ereignisse in keiner kausalen Beziehung zueinander stehen, sich also nicht beeinflussen. Ereignisse sind nebenläufig, wenn keines eine Ursache des anderen ist. Oder anders ausgedrückt: Aktionen können nebenläufig ausgeführt werden (sie sind parallelisierbar), wenn keine das Resultat der anderen benötigt.
( siehe Prozesse in UNIX-Systemen )
Nessus ein bekannter Netzwerk- oder Vulnerability-Scanner, basiert auf dem Client-Server-Prinzip, war bis Version 3.0 Open Source
( siehe Nessus )
NetApp Network Appliance, Inc. ist eine Firma, die im Bereich der Datenspeicherung und des Datenmanagements arbeitet. Sie hat ihren Sitz in Sunnyvale im US-Bundesstaat Kalifornien.
Network Appliance bietet vereinheitlichte Speicherlösungen für die Anforderungen moderner datenintensiver Firmen an.
Anerkannt wurde NetApp insbesondere für seine NAS-Lösungen (Network Attached Storage).
Heute unterstützt die Firma Speicherlösungen für NFS, CIFS, Fibre Channel und iSCSI.
Das zugrundeliegenden Betriebssystem Data ONTAP.
Die deutsche Homepage der Firma
( siehe in Zentrales Backup-System und Snapshots )
NetBSD NetBSD ist ein Open-Source-Betriebssystem aus der BSD-Familie und gehört damit zu den Unix-Derivaten.
( siehe in bsinfos )
Netcat Netcat ist ein einfaches Werkzeug um Daten von der Standardein- und -ausgabe über Netzwerkverbindungen zu transportieren. Es arbeitet als Client oder Server mit den Protokollen TCP und UDP. Die Manpage bezeichnet es als TCP/IP swiss army knife (Schweizer Messer für TCP/IP).
Durch die hohe Übertragungsgeschwindigkeit ist es besonders zum Kopieren großer Dateien und Verzeichnisstrukturen geeignet. Allerdings sollte es nicht in 'offenen' Netzen genutzt werden. Die Übertragung ist unverschlüsselt und der genutzte Port ist ein echtes SECURITY_HOLE.
( siehe in Dateitransfer zwischen Rechnern )
Netscape Netscape Navigator ist ein Webbrowser, der von der Firma Netscape Communications Corporation entwickelt wurde. Der heutige Besitzer und Inhaber der Marke "Netscape" ist AOL.
Der Netscape Navigator basierte ursprünglich auf dem alten Code des grafischen Browsers Mosaic.
Die letzte in deutscher Sprache verfügbare Version ist Netscape 7.1, basierend auf Mozilla 1.4. Die neue Version 8.0 wurde am 19. Mai 2005 veröffentlicht. Sie basiert auf Mozilla Firefox.
( siehe in Alles über Netscape, alte Seiten )
Netzmaske Die Netzmaske oder Netzwerkmaske, teils noch als Subnetzmaske bezeichnet, ist eine Bitmaske, die eine IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräte- bzw. Hostteil trennt. Sie wird in IP-Netzwerken verwendet, um Routingentscheidungen zu treffen.
( siehe Netzwerkarbeiten )
NeXT Die Firma NeXT, Inc. wurde 1986 von Steve Jobs gegründet. Zuvor war er aus seiner eigenen Firma Apple Computer nach einem verlorenen Machtkampf ausgeschieden.
NeXT Computer entwickelte das legendäre, Unix-artige Betriebssystem NeXTStep und baute einige Jahre eigene NeXT-Computer auf Basis der Motorola 680x0-Prozessoren.
Bei NeXTStep handelte es sich um ein Mikrokernel-Betriebssystem, das den Mach-Mikrokernel verwendet. Auf Basis dieses Kernel ist ein gewöhnliches BSD-Unix aufgebaut.
Das Betriebssystem NeXTStep, genauer gesagt der Mikrokernel Mach und die API OpenStep von NeXT, bilden heute zusammen mit FreeBSD die Grundlagen für das derzeitige Apple-Betriebssystem Mac OS X.
( siehe Betriebssystem-Architekturen )
NFS Network File System, ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht.
( siehe NFS )
NIS Network Information System/Service (Yellow Pages), ist ein Verzeichnisdienst zur Verteilung von Konfigurationsdaten wie Benutzernamen oder Rechnernamen in einem Computernetzwerk.
( siehe NIS )
NIST Das National Institute of Standards and Technology (NIST) ist eine Bundesbehörde der Vereinigten Staaten mit Sitz in Gaithersburg (Maryland) und in Boulder (Colorado). Das NIST gehört zur technologischen Administration des Handelsministeriums und ist für Standardisierungsprozesse zuständig.
( siehe AES )
Nmap Nmap wird in erster Linie für Portscanning (d.h. Untersuchen der Ports eines Hosts) eingesetzt. Das Werkzeug wurde ständig erweitert und konnte sich vor allem durch die aktiven Techniken für OS-Fingerprinting (das Erkennen des eingesetzten Betriebssystems auf dem Zielhost) einen Namen machen. Auch das Mapping von Umgebungen (Erkennen aktiver Hosts) ist möglich.
( siehe Netzwerkscanner - Nmap )
Nonce Eine Nonce (Abkürzung für: number used once) bezeichnet ein vorläufiges Wort (oder eine Buchstabenfolge oder eine Zahlenfolge) welches kurzfristig mit der Absicht gewählt wurde, bald durch etwas Besseres ersetzt zu werden.
Oft handelt es sich um eine Zufallszahl oder Pseudozufallszahl. Nonces werden beispielsweise benutzt, um Replay-Attacken oder Man-In-The-Middle-Angriffe zu verhindern.
( siehe in Authentifizierung im Tanenbaum )
NPTL Die Native POSIX Thread Library ist eine moderne Implementierung einer Threading-Bibliothek für Linux. Sie wird in Verbindung mit der GNU C Library (glibc) verwendet und erlaubt Linux-Programmen die Verwendung von POSIX-Threads.
( siehe Implementierung von Threads )
NSA Die National Security Agency der USA gilt als der größte und wahrscheinlich finanziell am besten ausgestattete Nachrichtendienst der Welt. Sie ist für die weltweite Überwachung und Entschlüsselung von elektronischer Kommunikation zuständig.
NTFS NTFS steht für New Technology File System und ist das Dateisystem von Windows NT, einschließlich seiner Nachfolger. NTFS erbte viele Konzepte von IBMs Dateisystem HPFS, das in dem zusammen mit Microsoft entwickelten Betriebssystem OS/2 verwendet wurde.
Im Vergleich zu FAT bietet NTFS u.a. einen gezielten Zugriffsschutz auf Dateiebene durch vollständige Unterstützung von Zugriffskontrolllisten (ACL).
( siehe in Dateisysteme )
NTP Network Time Protocol, ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen über paketbasierte Kommunikationsnetze.
( siehe NTP )
NUMA Non-Uniform Memory Architecture ist eine Computer-Speicher-Architektur für Multiprozessorsysteme, bei denen die Zugriffszeiten auf den Speicher vom Ort des Speichers abhängen. Ein Prozessor kann auf seinen eigenen, als lokal zugewiesenen Speicher schneller zugreifen als auf den von anderen Prozessoren im gleichen System verwalteten Speicher.
NUMA-Architekturen sind der logisch nächste Schritt zur Erhöhung der Skalierbarkeit von SMP-Architekturen. NUMA-Systeme stehen dabei im Gegensatz zu sogenannten UMA- (Uniform-Memory-Architecture), NoRMA- (No-Remote-Memory-Architecture) und CoMA- (Cache-only-Memory-Architecture) Architekturen.
( siehe etwa NUMA-Architektur, Projektarbeiten )
NVRAM NVRAM (Abk.: Non Volatile Random Access Memory, nicht flüchtiger RAM) ist eine Speichertechnologie in der Elektronik, die auch ohne Aufrechterhaltung der Energieversorgung die Information halten kann. Im Gegensatz zu volatilen (flüchtigen) Speichern, wie DRAM oder SRAM, welche die in ihnen gespeicherten Informationen ohne Energieversorgung verlieren.
Wird der Speicherinhalt mit Hilfe einer Batterie erhalten, spricht man auch von einem Pseudo-NVRAM.
o:
Offenes Relay Als Offenes Mail-Relay, Open Relay wird ein Mailserver bezeichnet, der jeden Mailclient erlaubt, über sich Mails an beliebige Empfänger zu versenden. Etwa:
   A ----->  B  ----> C
Sender     Relay    Empfänger
           Server
Und B ist weder für Mail von A noch von C zuständig ist.
( siehe in Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) und E-Mail )
OGC Das Open Geospatial Consortium ist eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener Informationsverarbeitung (insbesondere Geodaten) auf Basis allgemeingültiger Standards zum Zweck der Interoperabilität festzulegen.
Markenzeichen ist OpenGIS.
Ogg Ogg ist ein Dateiformat, das Audio-, Video- sowie Textdaten enthalten kann. Es ist damit ein Multimedia-Container. Ogg wurde mit dem Ziel konzipiert, Multimedia-Inhalte effizient zu speichern und zu streamen, und gleichzeitig eine freie und von Softwarepatenten unbeschränkte Alternative zu proprietären Formaten zu haben. Die Entwicklung des Containers wird von der Xiph.Org Foundation geleitet, welche auch für einige Codecs verantwortlich ist, welche die Inhalte in einem Ogg-Container komprimieren.
Der bekannteste Codec ist dabei der Audio-Codec Vorbis, mit dem Ogg häufig fälschlicherweise verwechselt oder als Einheit gesehen wird, obwohl Ogg der Container für Vorbis-codierte Inhalte ist.
( siehe in Audioformate und Videoformate )
ONC Open Network Computing
OpenBSD OpenBSD ist ein 4.4 BSD-basiertes Unix-ähnliches Betriebssystem, welches unter der BSD-Lizenz frei verfügbar ist.
( siehe in bsinfos )
Open
Document
OASIS Open Document Format for Office Applications (Kurzform: OpenDocument) bezeichnet die offenen Austauschformate für Dateien von Office-Programmen, welche durch die Organisation OASIS spezifiziert wurden und inzwischen als internationale Norm ISO/IEC 26300 veröffentlicht worden sind.
( siehe in Dateierweiterungen und in OpenOffice )
Open Group Die Open Group ist der Zusammenschluss von Open Software Foundation und X/Open, um neue Industriestandards für das Betriebssystem Unix zu entwickeln, die unabhängig von dem von AT&T entwickelten System V sind. Die Open Group hat zudem die Rechte an dem Markennamen Unix inne.
Open Group.
OpenOffice OpenOffice.org ist ein freies Office-Paket, das aus einer Kombination verschiedener Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und zum Zeichnen besteht. Ein Datenbankprogramm und ein Formeleditor sind ebenfalls enthalten.
Ziel des quelloffenen Projektes OpenOffice.org ist es, das international führende Office-Paket zu werden und für alle wichtigen Betriebssysteme verfügbar zu sein. Dabei soll der Zugang zu Funktionen und Daten durch offengelegte Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat ermöglicht werden.
( siehe in OpenOffice )
Open
StreetMap
OpenStreetMap ist ein freies Projekt mit dem Ziel, für jeden frei nutzbare Geodaten zu sammeln und daraus eine Weltkarte zu erstellen oder Spezialkarten abzuleiten.
Es handelt sich bei dem Projekt um ein Wiki und eine Datenbank mit geographischen Daten.
Die Datenbank befindet sich im Aufbau. Für Deutschland gibt es in den meisten größeren Städten schon eine sehr gute Abdeckung, teils sogar detailreicher als die kommerzieller Anbieter. In ländlichen Bereichen sind jedoch in vielen Bereichen nur Durchgangsstraßen erfasst.
( siehe in Arbeiten mit GPS-Gräten und Geodaten in Linux )
OpenVPN OpenVPN ist ein Programm zur Herstellung eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. OpenVPN verwendet wahlweise UDP oder TCP zum Transport.
( siehe in VPN - Virtual Private Networks )
OS/2 OS/2 ist ein Multitasking-fähiges Betriebssystem für den PC. Es wurde ursprünglich als Nachfolger für DOS von IBM und Microsoft gemeinsam entwickelt. Nachdem Microsoft sich 1991 zurückzog, entwickelte IBM es allein weiter. 2005 wurden der Vertrieb und die Basisentwicklung von IBM eingestellt.
( siehe Vortrag ai92 )
OS/360 OS/360 war ein Betriebssystem mit Stapelverarbeitungsfähigkeit (Batch-Betrieb) das die IBM für ihre System/360-Großrechner im Jahr 1964 angekündigt hatte. OS/360 gehörte zu den ersten Betriebssystemen die Massenspeicher mit direktem Zugriff, z. B. Festplatten, voraussetzten. OS/360 wurde als eine Familie bestehend aus drei Steuerungsprogrammen entwickelt, jedes der drei Steuerungsprogramme war sowohl größer als auch mit mehr Funktionalität ausgestattet. Die einfachste Version, das PCP (Primary Control Program), konnte jeweils einen Task ausführen und musste somit die Jobs sequenziell bearbeiten. Die nächste Version, das MFT (Multiprogramming with a Fixed number of Tasks), fügte dem Funktionsumfang ein beschränktes Multitasking hinzu. Es konnte nur eine fest definierte Anzahl von Tasks gleichzeitig ausgeführt werden, die notwendigen Speicherzuweisungen für die Jobs mussten vor dem Start des Jobs fest definiert werden. Die letzte Version, das MVT (Multiprogramming with a Variable number of Tasks), erlaubte das Ausführen einer beliebigen Anzahl von Tasks, sowie eine dynamische Speichernutzung durch die Tasks, d.h. der einem Task zugeordnete Speicherbereich konnte sich während der Ausführung vergrößern oder verkleinern.
Das System/370 war eine evolutionäre Weiterentwicklung des System/360 und wurde im Sommer 1970 von IBM angekündigt. Wichtigste Neuerung war die Data Address Translation (MMU). Als Betriebssystem konnten neben dem OS/360 der S/360 auch die ersten Betriebssysteme mit Virtualisierung VM/370, MVS und DOS/VS verwendet werden.
OSF Open Software Foundation, ein Konsortium, das von HP, IBM und DEC gegründet wurde, um neue Industriestandards für Unix zu entwickeln. Die OSF schloss sich später mit X/Open zusammen und bildet nun die Open Group.
OS-
Fingerprinting
Unter dem Begriff OS-Fingerprinting, spezieller auch TCP/IP-Stack-Fingerprinting, versteht man die Erkennung von Betriebssystemen durch die Beobachtung diverser Reaktionsweisen der Systeme im Netzwerk aus der Ferne. Zur Erkennung des Betriebssystems können aktive, als auch passive Methoden Verwendung finden.
Über den TCP/IP-Stack das Betriebssystem zu ermitteln ist bei beiden Methoden möglich; zusätzlich kann bei der aktiven Variante noch der Banner eines Programmes analysiert werden.
(siehe in Netzwerkscanner)
OSI-Modell Das OSI-Modell (Open Systems Interconnection Reference Model) ist ein Schichtenmodell für die Kommunikation offener, informationsverarbeitender Systeme. Es handelt sich um vereinheitlichte Verfahren und Regeln für den Austausch von Daten.
Es wird seit 1979 entwickelt und ist von der ISO standardisiert worden.
(siehe OSI - Modell)
OSS Open Source Software ist ein Begriff, der im Sinne der Open Source Definition, für Software angewandt wird, dessen Quellcode "frei" verfügbar ist.
Was dabei unter "frei" zu verstehen ist, ist in verschiedenen Lizenzbedingungen festgelegt. Die verbreitetste ist die GNU GPL (General Public License und die Apache-Lizenz).
(siehe Open Source Software)
p:
Paging Mit Paging, bezeichnet man eine Methode der Hauptspeicherverwaltung durch Betriebssysteme. Dabei werden, im Unterschied zu Swapping, nur soviel nicht benötigte Teile eines Programmes ausgelagert, wie für ein zu aktivierendes Programm benötigt werden.
( siehe Paging ).
Paketmanager Ein Paketmanager ermöglicht das komfortable Management von Software auf einem Computersystem, wie es insbesondere unter Linux sehr verbreitet ist. Dazu gehört das Installieren, Aktualisieren und Deinstallieren der Software in Form gepackter Programme.
( siehe Softwareinstallation ).
PAM Die Pluggable Authentication Modules (PAM) sind eine Softwarebibliothek, die eine allgemeine Programmierschnittstelle (API) für Authentisierungsdienste zur Verfügung stellt.
1997 veröffentlichte die Open Group eine vorläufige Spezifikation namens X/Open Single Sign-on Service (XSSO). PAM steht inzwischen auf AIX, HP-UX, Solaris, Linux, FreeBSD, NetBSD und DragonFly BSD zur Verfügung.
( siehe Authentifizierung mit PAM ).
Para-
virtualisierung
In der Informatik ist Paravirtualisierung eine Technologie zur Virtualisierung, die eine Softwareschnittstelle bereitstellt, die ähnlich, aber nicht identisch zur tatsächlichen Hardware ist. Das Betriebssystem muss portiert werden um auf der virtuellen Maschine (VM) ausgeführt werden zu können, was die Rechteinhaber proprietärer Betriebssysteme aus strategischen Gründen ablehnen können. Die Portierung vereinfacht jedoch den Aufbau der VM und ermöglicht den darauf ausgeführten virtuellen Maschinen eine höhere Leistung.
( siehe Was ist Virtualisierung? ).
Partition Partitionierung ist die Unterteilung eines physischen Datenträgers in verschiedene logische Bereiche. So können beispielsweise mehrere Betriebssysteme auf eine Festplatte installiert werden, obwohl verschiedene Dateisysteme verwendet werden.
Alternativ zur Partitionierung gibt es in einigen Betriebssystemen das flexiblere Logical Volume Management.
( siehe in Festplattenpartitionierung ).
Passwort Ein Passwort ist ein allgemeines Mittel zur Authentifizierung eines Benutzers (nicht ausschließlich ein Mensch) innerhalb eines Systems, der sich durch eine eindeutige Information (das Passwort) dem System gegenüber ausweist. Die Authentizität des Benutzers bleibt daher nur gewahrt, wenn er das Passwort geheim hält.
( siehe im Linux-Skript ).
pcf A profile configuration file or a .pcf file is a configuration file for setting the client parameters in a virtual private network. The file is in INI file format and contains information about a VPN connection which is necessary for the client software, such as the username, password, tunneling port, DNS settings and much more.
The .pcf-files were originally used in Cisco Systems' VPN client software, but are now used also in other VPN systems to distribute configuration information to clients.
( siehe in VPN - Virtual Private Networks ).
PCI Peripheral Component Interconnect, ist ein Bus-Standard zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz eines Prozessors.
( siehe USB-Grundlagen).
PCMCIA Die 1990 gegründete "Personal Computer Memory Card International Association" ist Namensgeber eines Standards für Erweiterungskarten mobiler Computer.
PCMCIA-Karten arbeiten stromsparend und unterstützen Hot-Plug, sind also im laufenden Betrieb wechselbar. Da alle zur automatischen Konfiguration des Treibers nötigen Eigenschaften der Karte auf dieser in der Card Information Structure, CIS, abgelegt sind, ist ebenfalls Plug and Play möglich.
( siehe ).
PDA Ein Personal Digital Assistant ist ein kleiner tragbarer Computer mit eigener Stromversorgung, der neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird.
( siehe Linux auf PDAs, Studentischer Vortrag ).
PDC Der Primary Domain Controller (PDC) ist ein spezieller Server, der unter Windows NT die Verzeichnis-Datenbank verwaltet und Anfragen auf ihre Authentizität hin überprüft. Jede Domain hat nur einen PDC in dem alle Verzeichnisse und vorgenommene Änderungen gespeichert werden.
( siehe Samba ).
PDF Das Portable Document Format ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für druckbare Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde. PDF ist ein kommerzielles, aber offengelegtes Dateiformat, das im PDF Reference Manual von Adobe dokumentiert ist. Eine Teilmenge des Formats ist inzwischen als PDF/X und PDF/A von der ISO genormt worden.
( siehe Arbeiten mit PDF-Dateien ).
Penetration
-test
Unter einem Penetrationtest versteht man in der Informationstechnik die Prüfung der Sicherheit möglichst aller Systembestandteile und Anwendungen eines Netzwerks- oder Softwaresystems mit Mitteln und Methoden, die ein Angreifer ("Hacker") anwenden würde, um unautorisiert in das System einzudringen (Penetration). Der Penetrationtest ermittelt somit die Empfindlichkeit des zu testenden Systems gegen derartige Angriffe. Wesentlicher Teil eines Penetrationtests sind Werkzeuge die dabei helfen, möglichst alle Angriffsmuster nachzubilden, die sich aus den zahlreichen bekannten Angriffsmethoden herausbilden.
( siehe Sicherheit in offenen Netzen ).
Perl Perl ist eine freie, plattformunabhängige und interpretierte Programmiersprache.
Ursprünglich als Werkzeug zur System- und Netzwerkadministration vorgesehen, hat Perl auch bei der Entwicklung von Webanwendungen und in der Bioinformatik weite Verbreitung gefunden. Hauptziele sind eine schnelle Problemlösung und größtmögliche Freiheit für Programmierer. Der Umgang mit Texten und viele frei verfügbare Module sind Stärken der Sprache.
( siehe Perl ).
PGP Pretty Good Privacy, ein Public Key-Verschlüsselungsverfahren. Die erste Version wurde 1991 von Phil Zimmermann geschrieben. Nicht zuletzt wegen der intransparenten Situation in der Zeit, in der PGP im Eigentum der McAfee war, wurde bis 1998 der OpenPGP-Standard (RFC 2440) entwickelt. Die erste Implementation von OpenPGP und freie Alternative zu PGP war GNU Privacy Guard oder kurz GnuPG.
( siehe PGP und GnuPG ).
PHP Hypertext Preprozessor, eine in HTML eingebettet Skriptsprache, mit einer an Java bzw. Perl angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten verwendet wird.
( siehe PHP ein Hypertext Preprozessor ).
phpMyAdmin phpMyAdmin ist eine freie PHP-Applikation zur Administration von MySQL-Datenbanken. Die Administration erfolgt über das HTTP-Protokoll mit einem Browser, und kann daher auch via Internet, angesprochen werden, ohne auf nur Programmierern bekannte SQL-Befehle zurückgreifen zu müssen.
Mittlerweile ist phpMyAdmin eine weitverbreitete Applikation und wird unter anderem von großen Webspace-Providern benutzt.
( siehe Installation und Arbeiten mit phpMyAdmin ).
Pipe (unbenannt) bezeichnet einen gepufferten unidirektionalen Datenstrom zwischen zwei verwandten Prozessen (gemeinsamen Vorfahren) nach dem First In - First Out-Prinzip. Der Puffer wird im Kernel mit open bereitgestellt und ist nur über die von open übergebene ID ansprechbar. Diese wird beim Erzeugen (fork) eines Kindprozesses mit übergeben. (Im Unterschied hat eine FIFO oder benannte Pipe einen Namen).
( siehe Pipes ).
PKCS PKCS steht für Public Key Cryptography Standards und bezeichnet eine Reihe von kryptografischen Spezifikationen. Diese wurden von den RSA Laboratorien mit anderen ab 1991 entwickelt. Die Entwicklung geschah mit dem Ziel, die Verbreitung der Public-Key-Kryptografie zu beschleunigen.
( siehe Asymmetrische Verfahren ).
PKI Als Public-Key-Infrastruktur bezeichnet man in der Kryptologie und Kryptografie ein System, welches es ermöglicht, digitale Zertifikate auszustellen, zu verteilen und zu prüfen. Die innerhalb einer PKI ausgestellten Zertifikate sind meist auf Personen oder Maschinen festgelegt und werden zur Absicherung computergestützter Kommunikation verwendet.
Als Beispiel DFN-PKI.
( siehe Nutzung von Webserver-Zertifikaten am Beispiel HTW-Server ).
Plan 9 Plan 9 from Bell Labs ist ein Betriebssystem, entwickelt in den späten 80er Jahren von den Bell Laboratories, die auch schon Unix entwickelt haben. An der Entwicklung von Plan 9 haben eine Reihe namhafter Personen mitgewirkt, darunter Ken Thompson, der zeitweilig Leiter des Projekts war und gemeinhin als Erfinder von Unix gilt.
( siehe Informationen über verschiedene Betriebssysteme )
Plugin Plugin oder Ergänzungs- oder Zusatzmodul ist eine gängige Bezeichnung für ein Computerprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt "eingeklinkt" wird. Es ergänzt dabei die Software, anders als ein Add-On stellt es jedoch eine eigenständige Software dar.
Softwarehersteller definieren Schnittstellen zu ihren Produkten, mit deren Hilfe Dritte Erweiterungen (Plugins) für diese Softwareprodukte programmieren können. Das Plugin erweitert dann die Funktionalität dieses Softwareprodukts.
png PNG steht für Portable Network Graphics und ist ein Grafikformat für Rastergrafiken. Es wurde als freier Ersatz für das ältere proprietäre Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. Die Daten werden verlustfrei komprimiert abgespeichert (im Gegensatz zum verlustbehafteten JPEG-Dateiformat).
( siehe Grafikformate ).
POP3 Post Office Protocol Version 3, ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann (RFC 1225, RFC 1939).
POP3 ist in der Funktionalität sehr beschränkt. Für weitere Funktionalitäten müssen Protokolle wie IMAP verwendet werden.
( siehe POP3 ).
Port
(Protokoll)
Ports sind Adresskomponenten, die in Netzwerkprotokollen eingesetzt werden, um Datensegmente den richtigen Diensten (Protokollen) zuzuordnen. Dieses Konzept ist z. B. in TCP, UDP und SCTP implementiert.
In diesen drei Protokollen ist die Portnummer 16 Bit groß, d. h. sie kann Werte von 0 bis 65535 annehmen. Bestimmte Applikationen verwenden Portnummern, die ihnen von der IANA fest zugeordnet und allgemein bekannt sind. Sie liegen üblicherweise zwischen 0 und 1023, und werden als Well Known Ports bezeichnet. Zwischen Port 1024 und 49151 befinden sich die Registered Ports.
( siehe etwa in Zum Internet-Protokoll ).
Portscanner Ein Portscanner ist eine Software mit der überprüft werden kann, welche Dienste ein mit TCP oder UDP arbeitendes System anbietet. Der Portscanner nimmt dem Anwender dabei die Arbeit ab, das Antwortverhalten eines Systems selbst mit einem Sniffer zu untersuchen und zu interpretieren. Da es sich bei Portscans um ein protokollkonformes Verhalten handelt, sind diese in der Regel legal. Ausnahmen bestehen, wenn ein Portscan als Denial of Service Angriff durchgeführt wird.
Allerdings können "einfache Nutzerprogramme" durch ein Portscann schnell abstürzen. Siehe Nmapbeispiel.
( siehe in Netzwerkscanner - Herausfinden von Sicherheitslücken (Penetrationtest) ).
POSIX POSIX (Portable Operating System Interface for UniX) ist ein gemeinsam von der IEEE und der Open Group für Unix entwickeltes standardisiertes Applikationsebeneninterface.
( siehe auch Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme ).
POST Der Power-On Self-Test (POST) ist ein Selbsttest nach dem Einschalten des Computers - ein Vorgang, den der Computer beim Hochfahren durchläuft, um zu prüfen, ob die grundlegenden Komponenten des PCs funktionsfähig sind.
Postfix Postfix ist ein Mail Transfer Agent (MTA) für Unix und Unix-Derivate. Es wurde erschaffen, um eine kompatible Alternative zu Sendmail zu bieten. Bei der Entwicklung wurde insbesondere auf Sicherheitsaspekte geachtet. Postfix ist aber nicht nur sicher, sondern auch schnell und einfach zu administrieren. Zur Außenwelt verhält es sich wie Sendmail, aber im Inneren ist es komplett anders aufgebaut. Der Quellcode von Postfix steht unter der IBM Public License zur Verfügung.
( siehe in Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) und E-Mail ).
PostScript PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache, die unter diesem Namen seit 1984 von der Firma Adobe entwickelt wird. PostScript hat sich über die Jahre zu einem Standard in der Druckindustrie entwickelt, wird aber teilweise vom Portable Document Format (PDF) verdrängt.
Grafiken und Druckseiten werden als Dateien im PostScript-Format angelegt, um sie auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten in beliebiger Größe und Auflösung verlustfrei ausgeben zu können.
( siehe in ).
PPD PostScript Printer Description ist eine Textdatei in der die speziellen Eigenschaften eines PostScript-Druckers beschrieben werden. Dadurch können die Druckroutinen des Betriebssystems bzw. des druckenden Programms die verfügbaren Bildauflösungen, Rasterungsmethoden, Papiergrößen, Papierfächer, eingebauten Schriften usw. berücksichtigen und dem Benutzer ggf. eine Auswahl anbieten, obwohl für alle PostScript-Drucker derselbe Druckertreiber verwendet wird.
( siehe in Installation von Druckern in SuSE Linux ).
Prioritäts
-scheduling
Das Prioritätsscheduling ist ein häufig verwendetes Scheduling-Verfahren.
Das Prinzip ist einfach: Jedem Prozess wird eine Priorität zugewiesen und nur der lauffähige Prozess mit höchster Priorität wird zur Ausführung gebracht. Dabei kann die Prioritätenvergabe statisch oder dynamisch erfolgen. In Echtzeit-Systemen wird häufig eine statische Prioritätenvergabe verwendet, während andere Systeme oftmals dynamische Prioritäten nutzen. Bei dynamischer Prioritätenvergabe wird die Priorität mit jedem Timertick verringert bis ein anderer Prozess eine höhere Priorität als der aktuell lauffähige besitzt.
( siehe Grundlegende Schedulingverfahren ).
Private
IP-Adresse
Private IP-Adressen gehören zu bestimmten IP-Adressbereichen, die im Internet nicht geroutet werden. Sie können von jedem für private Netze wie etwa LANs verwendet werden.
Etwa 192.168.0.0–192.168.255.255 (als Class C) und 172.16.0.0–172.31.255.255 (als Class B).
Weiterhin hat der Adressraum 169.254.0.0/16, als Link Local eine ähnliche Sonderstellung. Mittels Zeroconf können Endgeräte automatisch eine IP-Adresse aus diesem Bereich verwenden.
( siehe Netzwerkarbeiten ).
proc Beim Prozessdateisystem handelt es sich um ein virtuelles Dateisystem. D.h. es existiert nur während der Laufzeit von Linux, es beansprucht keinen Speicherplatz auf der Festplatte, es liegt im Hauptspeicher und besitzt mit dem Verzeichnis »/proc« einen definierten Eintrittspunkt.
Das Prozessdateisystem ist ein Spiegel des Systems und ordnet die Informationen des Kernels in einer hierarchischen Struktur an. Aus ihm lassen sich etliche Informationen gewinnen und - in gewissen Grenzen - die Arbeit des Kernels modifizieren.
( siehe auch Arbeiten mit dem /proc-Filesystem ).
Programm
bibliothek
Eine Programmbibliothek bezeichnet in der Programmierung eine Sammlung von Programmfunktionen für zusammengehörende Aufgaben.
( siehe C in einer Linux Umgebung ) .
Prompt Prompt0 ist ein Begriff aus dem IT-Bereich und bezeichnet eine Markierung auf der Kommandozeile, welche auf die Stelle verweist, an der man Kommandozeilenbefehle eingeben kann. Dieser Prompt wird typischerweise durch den Kommandozeileninterpreter ausgegeben.
( siehe im Linux-Skript )
Protokoll Ein Protokoll ist ein im Voraus und nach bestimmten Regeln definierter Ablauf, Vorgang oder Prozess beziehungsweise die Aufzeichnung eines solchen Prozesses.
Protokolle in der Telekommunikation und Informatik sind Regeln, welche das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge gesendeter Nachrichten zwischen verschiedenen Instanzen festlegen.
( siehe Verständigungsprobleme )
Provider Internetdienstanbieter (engl.: Internet Service Provider, abgekürzt ISP), im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider, sind Anbieter von Diensten, Inhalten oder technischen Leistungen, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind.
( siehe Interneteinführung )
Prozess Ein Programm in der Ausführung. Die zu lösenden Aufgabe in ihrem Bearbeitungszustand. Besteht aus dem Kontext (Speicherabbild des Programmes) und dem Progammsteuerblock (PCB), auch Prozesstabelle genannt.
( siehe Prozesse in UNIX-Systemen ).
Prozess-
tabelle
Eine Tabelle die pro laufenden Prozess einen Eintrag enthält. Diesen Eintrag nennt man Prozesskontrollblock (process control block) - PCB.
( siehe Prozesstabelle ).
Prüfsumme In der Informatik ist eine Prüfsumme eine einfache Maßnahme zur Gewährleistung von Datenintegrität bei der Datenübermittlung oder -speicherung. Sie wird hauptsächlich bei der Datensicherung und bei der Datenübertragung verwendet.
( siehe Kryptographische Prüfsummen ).
ps PostScript (.ps) hat sich über die Jahre zu einem Standard in der Druckindustrie entwickelt, wird aber teilweise vom Portable Document Format (PDF) verdrängt, das ebenfalls von Adobe entwickelt wurde. PDF baut auf PostScript auf, verwendet jedoch nur einen eingeschränkten Befehlssatz, es fehlen insbesondere die Strukturen einer Programmiersprache. PostScript-Dateien können nahezu ohne Verlust grafischer Informationen in PDF-Dateien umgewandelt werden, was auch umgekehrt gilt.
( siehe ).
PSK Mit Pre-Shared Key ("vorher vereinbarter Schlüssel") bezeichnet man solche Verschlüsselungsverfahren, bei denen die Schlüssel vor der Kommunikation beiden Teilnehmern bekannt sein müssen, also symmetrische Verfahren. PSK-Verschlüsselung hat den Vorteil, dass sie zwischen zwei bekannten Teilnehmern wesentlich einfacher zu realisieren ist als asymmetrische Verschlüsselung. Der große Nachteil des Verfahrens besteht darin, dass beide Teilnehmer den Schlüssel vor der eigentlichen Kommunikation im Geheimen tauschen müssen.
Der Begriff PSK wird häufig mit Wireless Lan in Verbindung gebracht, da in Funknetzwerken häufig die Verschlüsselungsmethode WPA-PSK verwendet wird. Für kleine Netzwerke wie z.B. in Privathaushalten ist dies eine gute Methode, da der Schlüssel problemlos von einer Person auf den verschieden Geräten wie Router und PC eingetragen werden kann.
( siehe Die Nutzung von HTWLAN ).
q:
Qt Qt ist eine Klassenbibliothek für die plattformübergreifende Programmierung graphischer Benutzeroberflächen (GUIs) unter C++.
( siehe ).
r:
RA Eine Registration Authority, Registrierungsstelle ist eine Registrierungsbehörde für digitale Zertifikate.
Eine Registrierungsstelle stellt eine direkte Verbindung zwischen einem Objekt (z.B. eine Person, ein Computer) und einem für diesem ausgestellten Zertifikat her. Dazu nimmt sie Daten, die dieses Objekt klassifizieren, auf. Bei Zertifikaten, die auf Personen ausgestellt werden, ist zum Beispiel die Prüfung eines amtlichen Dokuments mit Lichtbild möglich um sicherzugehen, dass das Zertifikat auch dieser Person zugeordnet werden kann.
Die RA kommuniziert dazu direkt mit der CA, sichert die transportierten Daten jedoch gegen Manipulation ab. In diesem Sinne ist sie also eine untergeordnete CA.
( siehe Zertifikate ).
Race
Condition
Als Race Condition (Wettkampfbedingung) werden in der Programmierung Konstellationen bezeichnet, in denen das Ergebnis einer Operation vom zeitlichen Verhalten bestimmter Einzeloperationen abhängt. Es muss eine Synchronisation der Prozesse erfolgen.
Unbeabsichtigte Wettkampfbedingungen sind ein häufiger Grund für schwer auffindbare Programmfehler. Zur Vermeidung solcher Konstellationen können bei der Programmerstellung beispielsweise Semaphoren eingesetzt werden.
( siehe in Kritischer Abschnitt / Verklemmung ).
RADIUS Das Remote Authentication Dial-In User Service (RADIUS) ist ein Client-Server-Protokoll, das zur Authentifizierung, Autorisierung und zum Accounting (Triple-A-System) von Benutzern bei Einwahlverbindungen in ein Computernetzwerk dient. RADIUS ist der de-facto-Standard bei der zentralen Authentifizierung von Einwahlverbindungen über Modem, ISDN, VPN, WLAN (IEEE 802.1x) und DSL.
( siehe in Die Nutzung von HTWLAN ).
RAID Ein RAID-System dient zur Organisation mehrerer physikalischer Festplatten eines Computers zu einem logischen Laufwerk, das eine größere Speicherkapazität, eine höhere Datensicherheit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt als eine physikalische Platte. Während die meisten in Computern verwendeten Techniken und Anwendungen darauf abzielen, Redundanzen (das Vorkommen doppelter Daten) zu vermeiden, werden bei RAID-Systemen redundante Informationen gezielt erzeugt, damit beim Ausfall einzelner Komponenten das RAID als Ganzes seine Funktionalität behält.
( siehe im Tanenbaum RAID ).
RAM Random access memory (der; dt. Speicher mit wahlfreiem Zugriff), abgekürzt RAM, ist ein Speicher, der besonders bei Computern als Arbeitsspeicher Verwendung findet. Die gängigsten Formen gehören zu den Halbleiterspeichern. RAMs werden als integrierte Schaltkreise hauptsächlich in Silizium-Technologie realisiert.
rar RAR ist ein Algorithmus und Dateiformat zur Datenkompression, um den Speicherbedarf von Dateien für die Archivierung und Übertragung zu verringern. RAR hat je nach Dateiformat und der Anzahl der Dateien eine gute Kompressionsrate.
Die Archivdateien tragen üblicherweise die Endung .rar; der MIME-Typ ist application/x-rar-compressed.
( siehe Komprimieren von Daten ).
RBL Als Realtime Blackhole List (RBL) werden in Echtzeit (realtime) abfragbare Schwarze Listen bezeichnet, die verwendet werden, um E-Mail zweifelhafter Herkunft als Spam zu klassifizieren.
( siehe RBL Spam-Check ).
RC4 RC4 ist eine einfache Stromchiffre. Eine Zufallsfolge wird aus einem nur einmalig zu verwendenden Schlüssel erzeugt. Der Klartext wird Byte für Byte per XOR mit der Zufallsfolge verknüpft, um die Daten zu verschlüsseln. Er wurde 1987 von Ronald L. Rivest (Ron's Code 4) für RSA Data Security Inc. (heute RSA Security) entwickelt und von vielen bekannten Firmen und in einer Vielzahl von Standards wie SSH, HTTPS und WEP bzw. WPA eingesetzt.
( siehe RC2, RC4, RC6 ).
rdesktop Das Open-Source-Programm rdesktop erlaubt über eine gewöhnliche Netzwerkverbindung den Fernzugriff von einem Unix-artigen System auf einen Rechner, auf dem Windows XP, Windows 2000 oder Windows 2003 läuft. Es holt einen original Windows-Desktop des entfernten Windows-Rechners auf den lokalen Rechner, auf dem ein Unix-artiges Betriebssystem läuft.
Die Verbindung wird mittels des Remote Desktop Protokolls (RDP) hergestellt. Auf dem entfernten Rechner muss der Windows Terminal Server gestartet sein.
( siehe rdesktop ).
RDP Das Remote Desktop Protocol ist ein Protokoll von Microsoft. Es stellt die technische Basis für die Implementation von Terminaldiensten zwischen zwei Computersystemen bereit.
Microsoft lizenzierte die Technologie WinFrame der Firma Citrix, um im Jahr 1998 sein eigenes Produkt Windows Terminal Server zu veröffentlichen. Da das bei WinFrame verwendete Protokoll ICA nicht Bestandteil der Lizenzierungsvereinbarung war, entwickelte Microsoft das Protokoll RDP.
( siehe Terminalserver ).
README Der Begriff README, vom englischen read me (lies mich), bezeichnet eine Datei, die üblicherweise zusammen mit Software ausgeliefert wird und die wichtigsten Informationen enthält, die der Benutzer vor der Installation oder aber vor der ersten Verwendung lesen sollte.
Durch die Großschreibung fällt die Datei besonders auf. Üblicherweise werden reine Textdateien verwendet, damit sie auf allen Systemen gelesen werden können.
RealPlayer Der RealPlayer ist ein Medienspieler der Firma Real Networks.
Der RealPlayer erlaubt neben der Wiedergabe von RealAudio und RealVideo auch die Wiedergabe von MP3, MPEG-4 und Quicktime sowie zahlreichen weiteren Medienformaten.
Die Basisversion der Software ist kostenlos verfügbar. In der kostenpflichtigen Version, genannt RealPlayer Plus, gibt es zusätzlich die Möglichkeit des Beschreibens von CD-Rohlingen und erweiterte Einstellungsmöglichkeiten. Der RealPlayer ist plattformunabhängig.
Red Hat Die Firma Red Hat ist ein amerikanischer Softwarehersteller mit Sitz in Raleigh (North Carolina), der unter anderem die weit verbreitete Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux vertreibt und am Fedora-Core-Projekt beteiligt ist. Früher wurde auch Red Hat Linux von Red Hat vertrieben.
( siehe about Linux ).
Regex Regulärer Ausdruck (regular expression) dienen der Beschreibung einer Familie von formalen Sprachen.
Einige Programmiersprachen wie z. B. Perl unterstützen einige Erweiterungen der regulären Ausdrücke, z. B. Rückwärtsreferenzen. Hierbei handelt es sich nicht mehr um reguläre Ausdrücke im Sinne der theoretischen Informatik.
Aber nur diese regulären Ausdrücke sind hier von Interesse.
Eine häufige Anwendung regulärer Ausdrücke besteht darin, spezielle Zeichenketten in einer Menge von Zeichenketten zu finden und ev. zu manipulieren.
( siehe Regex ).
ReiserFS ReiserFS ist ein Mehrzweck-Dateisystem, das von einer Entwicklergruppe um Hans Reiser in der ihm gehörenden Firma Namesys unter der GPL entwickelt und realisiert wurde.
ReiserFS war das erste Journaling-Dateisystem, das im Linux-Kernel standardmäßig (ab Kernel-Version 2.4.1) enthalten war.
Das ReiserFS basiert auf der von Rudolf Bayer entwickelten Datenstruktur des B*-Baums, einer Weiterentwicklung des nach Bayer benannten Bayer-Baums.
Reiser4 stellt eine vollständige Neuentwicklung dar und sollte nicht mit einer Weiterentwicklung des alten ReiserFS verwechselt werden. Daher wird es bewusst nicht als Reiser FS 4 vertrieben. Es wird eine Abwandlung der B*-Baum-Struktur verwendet, so genannte "Dancing Trees".
( siehe Dateisysteme ).
Replikation Eine Replikation ist eine Verdopplung bzw. Vervielfältigung von Daten. Der Datenbestand der replizierten Daten ist in der Regel mit dem Original identisch. Die vervielfältigten Daten (Replikate) werden für gewöhnlich an unterschiedlichen Standorten gehalten. Dieses dient einerseits zur Datensicherung; andererseits ermöglicht es die Betrachtung (und in bestimmten Fällen sogar die Bearbeitung) von großen Datenmengen an voneinander getrennten Orten, ohne Netzlast (siehe Computernetzwerk) zu verursachen.
( siehe Replikation in Verteilte Dateisysteme ).
Repository Ein Repository (Lager, Depot, Paketdepot), ist eine Verzeichnisstruktur oder Datenbank, die Datenobjekte und deren Methoden zur Datentransformation enthält.
Repositorys werden unter anderem zum Versionsmanagement verwendet. Beim CVS etwa werden z. B. Quellcodedateien oder andere Textdateien aus dem Repository „ausgecheckt“, d. h. auf den Rechner eines Programmierers geladen. Nach der Bearbeitung werden die geänderten Dateien wieder in das Repository „eingecheckt“, wobei die Veränderung protokolliert wird.
Eine Sonderform sind Metadaten-Repositorys:
Hier handelt es sich üblicherweise um Datenbanktabellen zur Verwaltung von Metadaten.
Ein Anwendungfall sind die Paketmanager.
( siehe in Softwareinstallation ).
RFC Request for Comments (zu deutsch etwa Bitten um Kommentare) sind eine Sammlung von Dokumenten über das Internet,
( siehe RFC ).
RFS Remote File Sharing
Ring Der Ring (auch Domain genannt) bezeichnet im Umfeld der Betriebssystem-Programmierung und des Multitaskings eine Privilegierungs- bzw. Sicherheitsstufe eines Prozesses. Diese schränkt den Prozess in dem auf der CPU nutzbaren Befehlssatz und Speicherbereich ein. Die Nutzung von Privilegierungsebenen ist sinnvoll, um die Hardware zu abstrahieren und um Prozesse voneinander abzuschotten.
Der Befehlssatz wird für unprivilegierte Prozesse derart eingeschränkt, dass sie nicht direkt auf die Hardware zugreifen können und sich auch nicht aus ihrer Privilegierungsebene befreien können.
Prozesse im Ring 0 befinden sich im sogenannten Kernel-Modus - alle anderen im Benutzer-Modus. Jeder Wechsel von einem Ring zum anderen erfordert in der CPU jedes Mal einen Kontext-Wechsel, der einige Rechenzeit in Anspruch nimmt.
( siehe in Virtualisierung und die x86 Architektur, Studentischer Vortrag )
RISC Reduced Instruction Set Computing, zu deutsch Rechnen mit reduziertem Befehlssatz, ist eine bestimmte Designphilosophie für Prozessoren; ein RISC-Prozessor ist ein Prozessor mit reduziertem Befehlssatz.
Ein RISC-Befehlssatz verzichtet zugunsten eines niedrigeren Dekodierungsaufwands auf Seiten der CPU – konsequent auf komplexe Befehle, wodurch die Ausführung einfacher als bei einem CISC-Befehlssatz ist. Dadurch sind die Einzelbefehle einfacher ausführbar, was letztlich zu schnelleren Prozessoren führt.
( siehe )
RMI Remote Method Invocation, gelegentlich auch als Methodenfernaufruf bezeichnet, ist der Aufruf einer Methode eines entfernten Java-Objekts und realisiert die Java-eigene Art eines sog. RPC. „Entfernt“ bedeutet dabei, dass sich das Objekt in einer anderen Virtuellen Maschine befinden kann, die ihrerseits auf einem entfernten Rechner oder auf dem lokalen Rechner laufen kann. Dabei sieht der Aufruf für das aufrufende Objekt (bzw. dessen Programmierer) genauso aus wie ein lokaler Aufruf, es müssen jedoch besondere Ausnahmen abgefangen werden, die zum Beispiel einen Verbindungsabbruch signalisieren können.
( siehe in Tanenbaum )
ROM ROM (Read-Only-Memory, wörtlich: Nur-Lese-Speicher), gelegentlich auch als Festwertspeicher bezeichnet, ist ein Halbleiterspeicher, der nur lesbar und nicht flüchtig ist, das heißt: er hält seine Daten auch in stromlosem Zustand. Das prädestiniert ihn zur Aufnahme von „fest verdrahteten“ Computerprogrammen wie z. B. dem BIOS. Das Einschreiben von Daten in ein ROM wird als Programmierung des Bausteins bezeichnet und ist nicht mit den Schreibzugriffen in einem Schreib-/Lese-Speicher (RAM, Festplatte) vergleichbar. Zu unterscheiden ist zwischen Bausteinen mit reversibler und irreversibler Programmierung. ROM ermöglicht wie RAM einen wahlfreien Zugriff auf die Daten.
Round Robin Round-Robin bezeichnet ein Scheduling-Verfahren, d. h. es ordnet mehreren wettstreitenden Prozessen begrenzte Ressourcen zu. Das Round-Robin-Verfahren gewährt allen Prozessen nacheinander für jeweils einen kurzen Zeitraum einer sogenannten Zeitscheibe ( auch Quantum ) Zugang zu den benötigten Ressourcen.
Steht heute meist in Verbindung mit dem Prioritätsscheduling.
( siehe Grundlegende Schedulingverfahren )
Router Ein Router ist ein Vermittlungsrechner, der in einem Netz bei ihm eintreffende Daten eines Protokolls zum vorgesehenen Zielnetz oder Subnetz weiterleitet (so genanntes Routing).
( siehe Netzwerkarbeiten )
RPC Remote Procedure Call, eine Technik zur Netzwerkkommunikation auf der fünften, teilweise auch sechsten Schicht des ISO/OSI-Modells.
Mit Hilfe von RPC können über ein Netzwerk Funktionsaufrufe auf entfernten Rechnern durchgeführt werden.
RPC wurde ursprünglich durch Sun Microsystems für Network File System (NFS) entwickelt.
( siehe RPC )
RPM Der RPM Package Manager wurden von der Firma Red Hat entwickelt und unter der GPL Lizenz veröffentlicht. RPMs (Dateiendung ".rpm") sind Archive, die ein Softwarepaket enthalten. Das Paketformat und alle nötigen Software-Tools um RPM Pakete zu erstellen, zu installieren und zu verwalten dienen einer effektiven Softwareinstallation.
( siehe Softwareinstallation )
RS-232 Die Serielle Schnittstelle bezeichnet einen digitalen Eingang und Ausgang eines Computers oder eines Peripheriegerätes. Bei der seriellen Datenübertragung werden die Bits nacheinander über eine einzige Leitung übertragen. Wenn ohne nähere Kennzeichnung von einer „seriellen Schnittstelle“ gesprochen wird, ist damit fast immer die RS-232-Schnittstelle gemeint.
Zum Vergleich Parallele Schnittstelle (LPT).
( siehe Terminal-Hardware )
RSA Das RSA-Kryptosystem ist ein asymmetrisches Ent- und Verschlüsselungverfahren. Es ist nach seinen Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannt.
( siehe Asymmetrische Verfahren (RSA) )
RSS Really Simple Syndication, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung", ist eine Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite oder Teile davon zu abonnieren oder in andere Webseiten zu integrieren.
Neu veröffentlichte Inhalte werden dank RSS automatisch in regelmäßigen Abständen auf die Computer (oder andere Endgeräte wie z.B. Handys, PDAs oder mobile Spieleplattformen) des Abonnenten geladen. Dadurch bekommt der Abonnent die jeweils neuesten Informationen automatisch und bequem geliefert. Auf RSS basierende Funktionen werden zunehmend in bestehende Anwendungen integriert, zum Beispiel E-Mail-Programme oder Webbrowser.
( siehe RSS )
rsync rsync dient zum Replizieren von Daten (Dateien/Verzeichnisse).
D.h., die "Synchronisation" erfolgt unidirektional nach dem Master/Slave Prinzip.
Kopiert werden nur die "Differenz-Daten" zwischen Quelle (Master) und Ziel, d.h. es erfolgt ein inkrementeller Abgleich.
Dies ist die Grundlage für ein minimales Übertragungsvolumen.
( siehe rsync - ein Werkzeug zur Datensicherung )
RTF Das Rich Text Format ist ein Dateiformat für Texte, das von Microsoft 1987 eingeführt wurde und zum Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen verschiedener Hersteller auf verschiedenen Betriebssystemen dient.
Technisch gesehen sind RTF-Dateien reine Textdateien. Sie enthalten Anweisungen, die das Aussehen des Textes verändern.
( siehe Dateierweiterungen )
Ruby Ruby ist eine interpretierte, objekt-orientierte Programmiersprache, die mehrere weitere Programmierparadigmen (Prozedurale Programmierung, Funktionale Programmierung, Nebenläufigkeit) unterstützt.
Der Name basierte ursprünglich auf dem Edelstein Rubin und wird heute auch als Anspielung auf die Programmiersprache Perl verstanden.
( siehe Die Skriptsprache Ruby, Vortrag )
Runlevel Viele Betriebssysteme von Computern durchlaufen beim Start (Booten) mehrere abgestufte Systemzustände, die als Runlevel bezeichnet werden. Jedem Runlevel sind bestimmte System-Dienste zugeordnet, die beim Booten als Prozesse in wohldefinierter Reihenfolge innerhalb des Betriebssystems gestartet werden.
( siehe Runlevel )
s:
Samba Samba ist ein Open Source Programmpaket, mit dem jeder Unixrechner problemlos Datei- und Druckdienste für SMB und CIFS Clients zur Verfügung stellt.
( siehe Samba )
SAN Als Storage-Area-Network bezeichnet man im Bereich der Datenverarbeitung ein Netzwerk zur Anbindung von Festplattensubsystemen (Disk-Array) (und früher Tape-Libraries) an Server-Systeme.
Der Datenverkehr in einem SAN besteht hauptsächlich in der Übertragung blockbasierter Daten. Blockbasierte Datenzugriffe werden in der Kommunikation zwischen Rechnern und deren Festplatten verwendet. Bei einem blockbasierten Datenaustausch werden durch den Rechner einzelne Datenblöcke von einer Festplatte angefordert (Beispiel: „Block 6001 von Festplatte 4“). Im Gegensatz dazu werden bei einem dateibasierten Datenaustausch über CIFS oder NFS ganze Dateien angefordert (beispielsweise: „Datei /home/user/readme.txt“), oder Ausschnitte aus Dateien.
SANs werden heute meistens über Glasfaserkabel gebildet; das dabei eingesetzte System wird als Fibre Channel bezeichnet.
( siehe Speichersysteme und Speichernetze )
SATA Serial ATA, ein Nachfolger von ATA, Interfaces zur Festplattenansteuerung
( siehe Update von SuSE 9.1 )
SCCS Das Source Code Control System ist ein System zur Versionsverwaltung von Dateien auf dem Computer. Es dient speziell bei Textdateien wie Quelltexten, Konfigurationsdateien oder Dokumentationen der Verwaltung und Dokumentation der Änderungen. Es wird üblicherweise bei kommerziellen UNIX-Versionen mitgeliefert.
SCCS verwaltet einzelne Dateien und kann daher nicht oder nur bedingt zur Verwaltung von ganzen Projekten verwendet werden. SCCS ist im wesentlichen mit RCS vergleichbar, wurde aber speziell bei der Softwareentwicklung von CVS abgelöst, das wiederrum durch Subversion (SVN) abgelöst wurde.
( siehe Das Quellcodeverwaltungssystem SCCS )
Scheduler auch Prozessumschalter, Dispatcher und Supervisor. Spezieller Prozess im Betriebssystem zur Verwaltung der CPU.
( siehe Prozessorverwaltung )
Schichten
-modell
Schichtenmodelle sind eine beliebte Klasse von Modellen in der Informatik, um komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen zu können.
Die bekanntesten Schichtenmodelle sind das OSI-Modell-Schichtenmodell und das TCP/IP-Referenzmodell zur Beschreibung von Netzwerken. Schichtenmodelle werden jedoch z. B. auch bei der Beschreibung von Betriebssystemen oder Datenbankmanagementsystemen verwendet.
( siehe OSI und TCP/IP )
scp Secure Copy oder SCP ist ein Protokoll sowie ein Programm zur verschlüsselten Übertragung von Daten zwischen zwei Computern über ein Netzwerk, zum Beispiel das Internet. Es gewährleistet Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der übertragenen Daten. Dazu nutzt es SSH. Mit OpenSSH stehen ein freier Server sowie ein freier Client für SCP zur Verfügung.
SCP-Clients gibt es auch für Windows, zum Beispiel PSCP vom PuTTY oder WinSCP.
( siehe Dateitransfer zwischen Rechnern )
scpm Das System Configuration Profile Management erlaubt das einfache Umkonfigurieren eines Linux-Rechners zwischen in Profilen gespeicherten Konfigurationen.
( siehe Linux Profile Manager )
SCSI Das Small Computer System Interface (SCSI, umgangssprachlich auch [ 'skazi ]) ist eine standardisierte, parallele Schnittstelle zur Datenübertragung zwischen Geräten auf einem Computer-Bus.
( siehe in Update von SuSE 9.1 )
SCTP Das Stream Control Transmission Protocol ist ein zuverlässiges Transportprotokoll, das auf einem potenziell unzuverlässigen verbindungslosen Paketdienst aufsetzt, beispielsweise auf IP.
Als Transportprotokoll steht SCTP auf der selben Stufe des OSI-Referenzmodell wie TCP und UDP (Layer 4).
( siehe in )
SeaMonkey SeaMonkey (zu deutsch„Salinenkrebs) st eine aus Webbrowser, E-Mail-Programm und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung.
SeaMonkey ist eine Weiterentwicklung der Mozilla Application Suite der Mozilla Foundation. Als diese sich entschloss, ihr Produkt nicht mehr weiterzuentwickeln, um die Entwicklungstätigkeit auf den Webbrowser Firefox und das Emailprogramm Thunderbird zu konzentrieren, fand sich schnell eine Gruppe freiwilliger Softwareentwickler zusammen, welche die Fortführung der Entwicklung der Software übernahm.
( siehe Mozilla-Firefox ein freier Webbrowser)
sed sed steht für Stream EDitor und ist ein bekanntes Unix-Werkzeug, mit dem Texte geändert werden können. sed ermöglicht die automatisierte Manipulation per Kommandozeile im Gegensatz etwa zu einem interaktiven Texteditor wie dem vi(m).
Die sed-Befehle orientieren sich teilweise an denen des zeilenorientierten Texteditors ed.
( siehe sed, in Kommandoliste)
Seitentabelle Seitentabellen sind Teile von Prozessen, welche der Transformation von virtuellen in physikalische Seitenrahmen dienen. Die optimale Seitengröße ist ein Kompromiss zwischen Häufigkeit von Seitenwechseln und Größe der Tabelle. In der Praxis ist eine Größe zwischen 2 und 32 kByte üblich.
( siehe Seitentabellen )
Semaphor ist eine Datenstruktur zur Prozesssynchronisation, beim Zugriff auf exklusive Betriebsmittel (BM), bzw. zum Schutz eines kritischen Abschnittes.
( siehe Semaphore )
Sendmail Sendmail ist ein so genannter Mail Transfer Agent (MTA), d. h. ein Computerprogramm, das E-Mails von einem Computer zum anderen transportiert. Es ist das klassische und bekannteste seiner Art für UNIX-Betriebssysteme. Neben einer Open Source-Version existiert auch eine kommerzielle Version von sendmail, vertrieben durch Sendmail, Inc., für welche der Name sendmail ein eingetragenes Warenzeichen ist.
( siehe sendmail )
Server Erbringer einer Dienstleistung. Man muss unterscheiden:
Ein Server (Software) ist ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem Client, kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen (genannt Dienste) zu verschaffen.
Ein Server (Hardware) ist ein Computer in einem Netzwerk, auf dem ein oder mehrere Server (Software) laufen.
( siehe Client/Server Modell )
Servlet Servlet“steht als Wortkreation aus den Begriffen„Server und„ Applet, also serverseitiges Applet.
Als Servlets bezeichnet man Java-Klassen, deren Instanzen innerhalb eines J2EE Applicationservers Anfragen von Clients entgegen nehmen und beantworten.
Der Inhalt der Antworten kann dabei dynamisch, also im Moment der Anfrage, erstellt werden und muss nicht bereits statisch (etwa in Form einer HTML-Seite) für den Webserver verfügbar sein. Servlets stellen somit das Java-Pendant zu CGI-Skripten oder anderen Konzepten, mit denen dynamisch Web-Inhalte erstellt werden können (PHP etc.), dar.
( siehe )
Setuid Setuid (set-uid Bit) ist ein Zugriffsbit für Dateien oder Verzeichnisse des Unix-Betriebssystems. Ausführbare Programme, bei denen dieses Bit gesetzt ist, werden mit den Rechten des Benutzers ausgeführt dem die Datei gehört, anstatt mit den Rechten desjenigen Benutzers, der die Datei ausführt. Auf den meisten Systemen funktioniert dies nur für ausführbare Binärdateien, nicht jedoch für interpretierte Scripts.
Dieses Vorgehen ermöglicht unprivilegierten Benutzern und Prozessen einen kontrollierten Zugriff auf privilegierte Ressourcen.
( siehe in Zugriff auf die Prozesstabelle )
sftp SSH File Transfer Protocol (kurz SFTP) ist eine Weiterentwicklung von SCP und erlaubt sichere Datenübertragung und Dateizugriffe auf entfernte Systeme.
Entworfen wurde SFTP für die Verwendung mit SSH ab Version 2, kann jedoch auch unabhängig von SSH2 als Dateiübertragungsprotokoll verwendet werden, wenn die sichere Verbindung zwischen Server und Client besteht und die Transportschicht die Benutzer-Identifikation an SFTP weitergeben kann.
( siehe in Dateitransfer zwischen Rechnern )
SGML Standard Generalized Markup Language ist eine Metasprache, mit deren Hilfe man verschiedene Auszeichnungssprachen (markup languages) für Dokumente definieren kann. SGML ist ein ISO-Standard: ISO 8879:1986.
HTML ist eine Anwendung von SGML und XML eine bestimmte Untermenge von SGML.
( siehe in Einführung: (X)HTML )
SHA Der Begriff sicherer Hash-Algorithmus (englisch secure hash algorithm), kurz SHA, bezeichnet eine Gruppe standardisierter kryptographischer Hash-Funktionen. Diese dienen zur Berechnung eines eindeutigen Prüfwerts für beliebige elektronische Daten. Meist handelt es sich dabei um Nachrichten. Es gilt als praktisch unmöglich, zwei verschiedene Nachrichten, auch Kollisionen genannt, mit dem gleichen SHA-Wert zu finden.
( siehe Secure Hash Algorithm (SHA-1) )
Shared
Memory
Shared Memory bezeichnet eine bestimmte Art der Interprozesskommunikation (IPC). Bei dieser Art nutzen zwei oder mehrere Prozesse einen bestimmten Teil des Hintergrundspeichers gemeinsam. Für alle beteiligten Prozesse liegt dieser gemeinsam genutzte Speicherbereich in deren Adressraum und kann mit normalen Speicherzugriffsoperationen ausgelesen und verändert werden.
( siehe Shared Memory )
Shared
Storage
Unter Shared Storage ist in der Informatik ein gemeinsam genutzter Festspeicher zu verstehen, auf den von mehreren Rechnern über ein Netzwerk oder eine sonstige Verbindung gemeinsam und unter Umständen gleichzeitig (konkurrierend) zugegriffen werden kann. Der Festspeicher besteht typischerweise aus einem sogenannten Disk Array.
Um Shared Storage zu ermöglichen, kann nicht ohne weiteres eine lokale Festplatte eines Rechners eingesetzt werden. Verwendet werden stattdessen:
  • SCSI-Storage: Direkte Verbindung mit SCSI-Kabel bei Zugriff von bis zu zwei Rechnern
  • SAN (Storage Area Network): SAN-Verbindung von zwei oder mehr Rechnern
  • NAS (Network Attached Storage): Zugriff auf den Speicher via Netzwerkverbindung
  • iSCSI (Internet SCSI): eine Technologie, die SCSI in IP kapselt, also einen SAN-artigen Zugriff via IP-Netzwerk ermöglicht
Shell (verschiedene) Kommandointerpreter in Unix/Linux Betriebssystemen, in den verschiedenen Systemen gibt es meist eine Standardshell, hier eine Auswahl der behandelten Shells:
  • Bourne Shell - sh, die klassische Shell, siehe im Lehrheft 2
  • C-Shell - csh, klassische Standardshell in den Berkeley Systemen, siehe im Lehrheft 2
  • Korn-Shell - ksh, Standardshell in den AIX Systemen, siehe im Lehrheft 2.1
  • Bourne Again SHell - bash, die Standardshell in den Linuxsystemen (GNU), siehe im Linux Skript und unter Infos über die bash
Signal Signale sind kleine Nachrichten, die von der Hard- oder Software erzeugt werden, wenn während der Programmausführung besondere Ereignisse auftreten. Häufig führen diese 'abnormalen' Ereignisse zum Abbruch des Programmes. Die Signale werden deshalb auch als Interrupts bezeichnet.
( siehe Signalbehandlung )
Skin Ein Skin (engl. Haut, Verkleidung), auch Design oder Theme (engl. für Thema) genannt, ist ein Paket von Bildern und Einstellungen, die das Aussehen und Verhalten der grafischen Benutzeroberfläche (GUI) von Computerprogrammen festlegen.
( siehe etwa in Audio-Player )
SMB Server Message Block (kurz SMB) ist ein Kommunikationsprotokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste im Netzwerk. Es ist der Kern der Netzwerkdienste von Microsofts LAN-Manager, der Windows-Produktfamilie, sowie des LAN-Servers von IBM.
Insbesondere wird es von der frei verfügbaren Software Samba und Samba-TNG verwendet, um Windows-Systemen den Zugriff auf Ressourcen von UNIX-basierten Systemen zu ermöglichen und umgekehrt.
SMB ist kein Dateisystem im eigentlichen Sinn, kann jedoch – ähnlich wie NFS als eng verwandt betrachtet werden.
CIFS ist eine erweiterte Version von SMB aus dem Jahre 1996 und bietet neben der Datei- und Druckerfreigabe weitere Dienste wie zum Beispiel den Windows-RPC- und den NT-Domänendienst an.
( siehe Samba )
SMP Ein Symmetrisches Multiprozessorsystem ist eine Multiprozessor-Architektur, bei der die laufenden Prozesse auf alle verfügbaren Prozessoren verteilt werden können dagegen wird beim asymmetrischen Multiprocessing jeder CPU eine Aufgabe fest zugewiesen.
Symmetrisches Multiprocessing ist seit Ende der 80er Jahre die Standard-Architektur für Multiprozessor-Maschinen mit bis zu 16 CPUs, während asymmetrisches Multiprocessing praktisch nicht mehr zum Einsatz kommt.
( siehe Symmetrisches Multiprocessing (SMP) )
SMTP Simple Mail Transfer Protocol, ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computer-Netzwerken dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet, zum Abholen von Nachrichten kommen spezialisierte Protokolle, zum Beispiel das POP3-Protokoll oder das IMAP-Protokoll, zum Einsatz. SMTP Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 ("smtp") entgegen, neuere Server auch auf Port 587 ("submission").
( siehe SMTP )
Snapshot Das Begriff Snapshot (Schnappschuss) hat in der Informationstechnologie mehrere Bedeutungen. Zwei spielen auf dieser Website eine größere Rolle:
1. Bildschirmfoto (eig. Screenshot) - ein Snapshot von einem Terminalfenster (wird hier sehr häufig genutzt).
2. Bei Massenspeichern - hier ist ein Snapshot eine ältere Versionen eines aktuellen Datenbestandes. Die Speicherung erfolgt in heutigen SAN-Systemen auf Block-Ebene.
( siehe etwa in Zentrales Backup-System und Snapshots )
Sniffer
Ein Sniffer ist eine Software, die den Datenverkehr eines Netzwerks empfangen, aufzeichnen, darstellen und ggf. auswerten kann. Es handelt sich also um ein Werkzeug der LAN-Analyse.
( siehe in Spezielle Werkzeuge zur Überprüfung der IT Landschaft )
SNMP
Simple Network Management Protocol. Wurde von der IETF entwickelt, um Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwachen und steuern zu können.
( siehe SNMP )
Snort Snort ist eine Software zur Erkennung von Angriffen und Einbrüchen auf Computernetzwerke, ein sogenanntes Intrusion Detection System (IDS).
Snort "liest" direkt an der Netzwerkkarte den gesamten vorbeikommenden Netzwerkverkehr mit. Der Inhalt der Datenpakete wird mit charakteristischen Mustern von bekannten Angriffen verglichen - diese Muster werden allgemein Signaturen genannt, die bei Snort in "Rules" (Regeln) festgehalten werden.
( siehe Snort ein Beispiel für ein NIDS )
SOAP SOAP (ursprünglich für Simple Object Access Protocol) ist ein leichtgewichtiges Protokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf die Dienste anderer Standards, XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht (vgl. TCP/IP-Referenzmodell) zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP.
( siehe )
Socket Ein Socket ist eine bi-direktionale Software-Schnittstelle zur Interprozess- (IPC) oder Netzwerk-Kommunikation. Sockets sind die vollduplexfähige Alternative zu Pipes, FiFos oder Shared Memory.
Sockets bilden eine standardisierte Schnittstelle (API) zwischen der Netzwerk-Protokoll-Implementierung des Betriebssystems und der eigentlichen Applikationssoftware.
( siehe Sockets )
Software
-Uhr
Im Unterschied zur Hardware-Uhr kommt nur das Taktsignal über einen Unterbrechungsanforderung (Interrupt Request) von der Hardware, der Zähler wird vom Betriebssystem (also der Software) geführt.
Die meisten Betriebssysteme führen zusätzlich zur meist eingebauten Hardware-Uhr auch eine Software-Uhr (auch als Systemzeit bezeichnet), die beim Booten mit der Hardware-Uhr abgeglichen wird. Beim Herunterfahren wird häufig die Hardware-Uhr auf den Wert der Software-Uhr gesetzt.
( siehe in Zeit - Einführung )
Spam Als Spam werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurden oder werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Täter Spammer.
( siehe Spamschutz )
Spooling Beim Spooling (Simultaneous Peripheral Operation On Line) handelt es sich um eine wichtige Eigenschaft von Betriebssystemen (Tanenbaum), bei welchen ankommende Jobs eingelesen und auf der Festplatte zwischengespeichert werden. Sobald ein laufender Job beendet wird, kann das System mit wenig Zeitverlust einen neuen Job von der Platte laden.
Typisches Beispiel ist hier die Druckerwarteschlange, in der Druckaufträge gesammelt und nacheinander abgearbeitet werden. Auch Mailserver sammeln zu versendende Mails üblicherweise in einem Spool-Verzeichnis, von dem aus sie dann verschickt werden.
( siehe )
SQL Datenbanksprache für relationale Datenbanken. SQL wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Abkürzung für „Structured Query Language“ aufgefasst, obwohl es laut ANSI-Standard ein eigenständiger Name ist.
SQL hat eine relativ einfache Syntax, die an die englische Umgangssprache angelehnt ist, und stellt eine Reihe von Befehlen zur Definition von Datenstrukturen nach der relationalen Algebra, zur Manipulation von Datenbeständen (Anfügen, Bearbeiten und Löschen von Datensätzen) und zur Abfrage von Daten zur Verfügung. Durch seine Rolle als Quasi-Standard ist SQL von großer Bedeutung, da eine weitgehende Unabhängigkeit von der benutzten Software erzielt werden kann.
( siehe )
SquirrelMail SquirrelMail ist ein in PHP 4 geschriebenes Open-Source-Webmailfrontend. Es nutzt die in PHP integrierten IMAP- und SMTP-Funktionen zum Empfang und Versand von E-Mails über vorhandene SMTP- und IMAP-Server. Die Oberfläche lässt sich ohne JavaScript verwenden und ist HTML 4.0 konform.
SquirrelMail lässt sich durch eine Reihe von Plugins erweitern, zum Beispiel Spamfilter und Authentifizierung gegen LDAP-Server.
Im FB-Informatik ist dies der Standard-Webmailfrontend.
( siehe Das Webmailsystem des FB Informatik )
ssh Secure Shell, auch OpenSSH und in MS-Systemen PuTTY,
ist sowohl ein Programm als auch ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe man sich zum Beispiel über das Internet auf einem entfernten Computer einloggen und dort Programme ausführen kann. Die IANA hat dem Protokoll den TCP-Port 22 zugeordnet.
( siehe Secure Shell ).
SSI Server Side Includes sind in (meist HTML-) Dokumente eingebettete, einfach zu nutzende Scriptbefehle, die auf dem Webserver ausgeführt werden, bevor das Dokument an den Client ausgeliefert wird. Sie stellen eine einfacher zu verwendende Alternative zu Programmen/Scripten dar, die das ganze Dokument dynamisch generieren.
Ursprünglich wurden SSI als Apache-Modul mod_ssi eingeführt.
SSID Als Service Set Identifier (SSID) oder auch Network Name bezeichnet man die Kennung eines Funknetzwerkes, das auf IEEE 802.11 basiert.
Jedes Wireless LAN (WLAN)besitzt eine konfigurierbare, so genannte SSID oder ESSID (Extended Service Set IDentifier), um das Funknetz eindeutig identifizieren zu können. Sie stellt also den Namen des Netzes dar.
Die SSID-Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein. Sie wird in der Basisstation (englisch: Access Point) eines Wireless LAN konfiguriert und auf allen Clients, die darauf Zugriff haben sollen, eingestellt.
( siehe in WLAN - Umgang mit versteckten (hidden) SSID ).
ssl Secure Sockets Layer, auch openssl oder Transport Layer Security (TLS), ist ein Verschlüsselungsprotokoll für Datenübertragungen im Internet. TLS 1.0 und 1.1 sind die standardisierten Weiterentwicklungen von SSL 3.0.
Im OSI-Modell ist SSL oberhalb der Transportschicht (z.B. TCP) und unter Anwendungsprotokollen wie HTTP oder SMTP angesiedelt. SSL arbeitet transparent, so dass es leicht eingesetzt werden kann, um Protokollen ohne eigene Sicherheitsmechanismen abgesicherte Verbindungen zur Verfügung zu stellen.
( siehe openssl ).
SSO Eine Einmalanmeldung bzw. Single Sign-On bedeutet, dass ein Benutzer nach einer einmaligen Authentifizierung auf alle Rechner und Dienste, für die er berechtigt ist, zugreifen kann, ohne sich jedes Mal neu anmelden zu müssen.
( siehe Diplomarbeit in pdf ).
Stack Ein Stack ist ein Stapelspeicher oder Kellerspeicher. Ein Stapel kann eine beliebige Menge von gleich langen Informationsstrukturen (Objekte) aufnehmen und gibt diese in entgegengesetzter Reihenfolge zur Aufnahme wieder zurück.
Es wird nach dem LIFO-Prinzip gearbeitet. Diese Speicherform wird von den meisten Mikroprozessoren in der Hardware direkt unterstützt.
( siehe etwa in Überblick über die Prozessverwaltung ).
Subversion Subversion (SVN) ist eine Open-Source-Software zur Versionsverwaltung. Es wurde als moderne Ablösung für das mit vielen Schwächen behaftete, in Entwicklerkreisen trotzdem noch sehr verbreitete Programm CVS entwickelt. Deshalb ist es mit Bedacht in der Bedienung sehr ähnlich gehalten, zusätzlich zu vielen neuen Features werden fast alle Funktionen von CVS unterstützt.
( siehe Versionsverwaltung mit Subversion, Studentischer Vortrag, i01 ).
Superblock Der Superblock ist Teil des Dateisystems des Betriebssystems Unix.
( siehe etwa in Dateiverwaltung ).
Suse SUSE Linux (SL), jetzt openSUSE (ehemals SuSE Linux Professional), ist eine Linux-Distribution der Firma Novell, bzw. deren Tochterunternehmen Suse Linux GmbH.
Die erste Version der eigenständigen und von Slackware unabhängigen Linux-Distribution wurde im Mai 1996 unter dem Namen S.u.S.E. Linux mit der Versionsnummer 4.2 veröffentlicht.
( siehe SuSE-Linux an der HTW-Dresden ).
SVG Scalable Vector Graphics ist ein Standard zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken in der XML-Syntax. SVG wurde im September 2001 vom W3C als Empfehlung veröffentlicht und viele aktuelle Webbrowser können von Haus aus einen Großteil des Sprachumfangs darstellen, wie z. B. Mozilla Firefox oder Opera. Der verbreitete Internet Explorer benötigt zur Darstellung jedoch noch ein Plug-In, wie z. B. den SVG-Viewer von Adobe.
Eine SVG-Datei besitzt entweder die Dateiendung .svg oder, wenn sie mit gzip komprimiert ist, .svgz. Der MIME-Typ ist image/svg+xml.
( siehe SVG - Scalable Vector Graphics ).
Swapping Swapping beschreibt in der Informatik den Vorgang des Ein- und Auslagerns von Speichersegmenten in den/vom Arbeitsspeicher vom/in den Hintergrundspeicher wie beispielsweise eine Festplatte. Dieser Vorgang ist Teil der Segmentierung, einer speziellen Art der Speicherverwaltung in Betriebssystemen.
Beim Swapping sind die Daten eines Prozesses entweder vollständig ausgelagert oder vollständig im Hauptspeicher enthalten. Diese Eigenschaft unterscheidet das Swapping vom Paging, bei dem nur einzelne Speicherseiten aus- und eingelagert werden. Dies führt dazu, dass Programme, welche mehr Arbeitsspeicher benötigen als vorhanden ist, nicht ausgeführt werden können.
( siehe Swapping ).
Switch Ein Switch ist eine Netzwerk-Komponente zur Verbindung mehrerer Computer bzw. Netz-Segmente in einem lokalen Netz (LAN). Da Switches den Netzwerkverkehr analysieren und logische Entscheidungen treffen, werden sie auch als intelligente Hubs bezeichnet.
( siehe etwa in Aufbau eines kleinen LAN )
Synchronisation Synchronisation ist die Koordinierung des zeitlichen Ablaufs mehrerer nebenläufiger Prozesse bzw. Threads. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Threads in einem Programm, um Programme auf einem Computer oder um Prozesse in einem Verteilten System handelt, die über ein Netzwerk kommunizieren.
( siehe Prozesskommunikation und -synchronisation ).
Syntax Eine Syntax ist ein Regelwerk, mittels dessen korrekte sprachliche Ausdrücke konstruiert werden können, und mit dem festgestellt werden kann, ob ein sprachlicher Ausdruck korrekt ist oder nicht. Eine Syntax kann ihrerseits eine Sprache definieren, d.h. syntaktisches Regelwerk für eine Syntax sein. Eine solche Sprache, die eine Sprache definiert, wird als Metasprache bezeichnet. Zur Festlegung der Syntax einer Computersprache, z.B. einer Programmier- oder Markupsprache (Auszeichnungssprache), werden Produktionen verwendet, d.h. Regeln, nach denen die Bestandteile eines Strings (oder eines Wortes oder eines Satzes oder einer anderen Konstruktion) durch andere Strings (oder ...) ersetzt werden können. Die Menge aller syntaktischer Regeln beschreibt eine Sprache.
Eine einfache Syntax ist die nach Backus und Naur benannte EBNF, die Extended Backus-Naur Form, mittels derer die Syntax der Metasprache XML definiert ist.
( ein Beispiel in Syntax eines XML-Dokuments ).
sysfs sysfs dient zusammen mit proc zum Auslesen von Informationen und dem Setzen von Einstellungen im laufenden System.
sysfs ist eine Neuheit in Linux-2.6 und war vorher Teil von proc (zu finden in /proc/sys).
( siehe Einführung zum /proc-Filesystem).
syslog syslog ist ein De-facto-Standard zur Übermittlung von Log-Meldungen in einem IP-Rechnernetz. Der Begriff „syslog“ wird oft sowohl für das eigentliche syslog-Netzwerkprotokoll als auch für die Anwendung oder Bibliothek benutzt, die syslog-Meldungen sendet oder empfängt.
Das syslog-Protokoll ist sehr einfach aufgebaut - der syslog-Sender sendet eine kurze Textnachricht (weniger als 1024 Byte) an den syslog-Empfänger. Der Empfänger wird oft als "syslogd", "syslog daemon" oder "syslog server" bezeichnet. Syslog-Meldungen werden mittels UDP (Port 514) gesendet und enthalten die Nachricht im Klartext, also unverschlüsselt.
( siehe Systemüberwachung mit Protokoll-/Logdateien ).
Systemruf Bei einem Systemruf (system call) handelt es sich um einen Funktionsaufruf in einem Betriebssystem, der einen Sprung in einen privilegierteren Teil des Systems - in der Regel in den Kernel auslöst.
Heutige Systeme enthalten weit über 300 Systemrufe.
In Unixsystemen sind die wichtigsten, die Systemrufe zur Prozesssteuerung. Diese sind fork, exec, exit und wait.
Für den Wechsel vom "user mode" in den "kernel mode" werden Traps benutzt.
( siehe Systemrufe zur Prozesssteuerung, nach Bach und im Tanenbaum ).
t:
Tanenbaum Andrew Stuart "Andy" Tanenbaum (* 1944 in New York City) ist Professor für Informatik an der Freien Universität Amsterdam (Niederlande). Bekannt wurde er vor allem als Entwickler des UNIX-artigen Systems Minix und als Autor mehrerer Fachbücher zu diversen Themen der Informatik.
Er ist einer der bekannten Absolventen der University of California, Berkeley.
( siehe etwa Moderne Betriebssysteme )
tar tar ist der Name eines im Unix-Umfeld sehr geläufigen Archivierungsprogramms. Außerdem wird so auch das Dateiformat bezeichnet, das von diesem Programm verwendet wird. Der Name wurde aus tape archiver (Bandarchivierer) gebildet, da mit dem Programm ursprünglich Daten auf Bandlaufwerken gesichert wurden. Gleichzeitig ist tar auch das englische Wort für Teer (mit dem Programm werden Dateien unkomprimiert zu einer Datei zusammengeklebt).
Tar bietet die Möglichkeit, Dateien sequenziell in eine einzige Datei zu schreiben, bzw. Dateien aus selbiger wieder herzustellen. Die entstehende Datei trägt die Endung .tar (unkomprimiert) und wird auch als Tarball (dt. Teerklumpen oder Teerkugel) bezeichnet.
( siehe in Arbeiten mit Archiven )
TCG Die Trusted Computing Group ist eine internationale, industriegetriebene Standardisierungs- Organisation die einen offenen Standard für Trusted-Computing-Plattformen entwickelt. Sie hat im Jahre 2003 die Standardisierungsarbeit der ehemaligen TCPA adoptiert und setzt diese fort.
( siehe TCG-Spezifikation, Studentischer Vortrag)
TCP Transmission Control Protocol, ist Teil der Internetprotokollfamilie.
Alle Betriebssysteme moderner Computer beherrschen TCP und nutzen es für den Datenaustausch mit anderen Rechnern. Das Protokoll ist ein zuverlässiges, verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Computernetzwerken.
Die Sichheit der Verbindung wird insbesondere durch das Drei-Wege-Handshake Protokoll erreicht.
( siehe TCP )
termcap &
terminfo
termcap steht für Terminal Capabilities und ist eine Datei, in der die Fähigkeiten (Zeilen-, Spaltenanzahl, ...) zahlreicher Terminals hinterlegt sind.
terminfo leistet prinzipiell das gleiche wie termcap. Allerdings liegen in der terminfo-Datenbank die Terminal-Fähigkeitsbeschreibungen nicht in einer einzigen ASCII-Datei vor, sondern als separate Binär-Dateien alphabetisch geordnet in Unterverzeichnissen.
( siehe termcap & terminfo )
Terminal-
server
Ein Terminalserver ist ein Computer, der mehrere Terminals (PCs, Bildschirme bzw. Desktops oder Kommandozeilen) emuliert bzw. die Software, die besagte Emulation ermöglicht. Auf jedem emulierten Terminal können, wie auf einem normalen PC, mehrere verschiedene Programme laufen. Diese emulierten Terminals werden auf den Bildschirmen von meist entfernten (remote) PCs oder Thin Clients dargestellt.
( siehe Terminalserver )
Theora Theora ist ein von der Xiph.Org Foundation entwickelter freier Video-Codec, der zum Ogg-Containerformat gehört.
( siehe in Videoformate )
Thompson,
Ken
1969 implementierte Thompson an den Bell Labs die erste Version des Unix-Betriebssystems in Assemblersprache. Zusammen mit Dennis Ritchie erhielt er hierfür 1983 den Turing Award.
ür Unix schrieb er unter anderem die erste Shell (sh) und den Zeileneditor ed. Er entwickelte die Programmiersprache B, einen Vorgänger der Sprache C, letztere gehört noch heute zu den weltweit meistbenutzten Programmiersprachen. Später erfanden er und Rob Pike, ebenfalls an den Bell Labs, das Betriebssystem Plan 9.
Er ist einer der bekannten Absolventen der University of California, Berkeley.
( siehe etwa in Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
Thread Ausführung einer Anweisungsfolge oder Kontrollfluss/Faden, Ziel sind mehrere Threads nebenläufig in einem Adressraum. Teil eines Prozesses.
( siehe Threads )
Thunderbird Mozilla Thunderbird ist ein Open-Source-E-Mail-Programm und Newsreader der Mozilla Foundation.
( siehe Thunderbird )
TLB Translation Lookaside Buffer bezeichnet eine funktionale Einheit der Speicherverwaltung (MMU) eines Prozessors.
Wenn virtueller Speicher verwendet wird, müssen die virtuellen in physikalische Adressen umgerechnet werden.
Diese zeitintensive Rechenarbeit wird aus Performancegründen gepuffert - im TLB. Der TLB kann eine begrenzte Menge dieser Referenzen halten (üblicherweise im Bereich von 32 bis 64 Einträgen) und kann die Ausführung von Speicherzugriffen deutlich beschleunigen. Dies wird über assoziative Ordnungsregister realisiert, die parallele Zugriffe erlauben. Durch seinen Aufbau ist der TLB pro Eintrag sehr teuer.
( siehe in Adresskonversionsverfahren )
TLS Das Transport-Layer-Sicherungsprotokoll ist eine Weiterentwicklung von SSL duch eine Arbeitsgruppe der Internet Engineering Task Force (IETF). Man kann z.T. auch sagen, es ist der Nachfolger von SSL. So wurden etwa eine Reihe von Verschlüsselungsalgorithmen hinzugefügt. Es gibt aber auch einfache praktische Veränderungen, so wird bei POP und IMAP der "normale Port" und nicht ein alternativer genutzt.
( siehe in OpenSSL- Eine kurze Einführung )
Token Ein Token ist ein Bit-Muster. Er wird zwischen den in einem Netz angeschlossenen Geräten oder Prozessen in einem System weitergeleitet. Die Aufgabe des Token ist es, die angeschlossenen Geräte oder Prozesse über den aktuellen Zustand des Netzes bzw. des Systems zu informieren. Der Token wird dabei ständig innerhalb des Netzes bzw. des Systems von einem zum nächsten Gerät bzw. Prozess weitergeleitet. Nur das Gerät bzw. der Prozess, welches einen freien Token erhält, darf senden bzw. eine kritische Arbeit ausführen.
( siehe etwa in Token-Ring-Algorithmus )
Token Ring ist eine Vernetzungstechnologie für Computernetzwerke, festgelegt in der Spezifikation IEEE 802.5. Sie definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht, Paketformate und Protokolle für die Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC).
Top-Level
-Domain
Jeder Name einer Domain im Internet besteht aus einer Folge von durch Punkte getrennten Namen.
Die Bezeichnung Top-Level-Domain (übersetzt Bereich oberster Ebene; Abkürzung TLD) bezeichnet dabei den letzten Namen dieser Folge und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar.
( siehe in Interneteinführung )
Torvalds,
Linus
Linus Benedict Torvalds (28.12.1969 in Helsinki, Finnland) ist Initiator des freien Kernels Linux, dessen Entwicklung er bis heute koordiniert.
Am 25. August 1991 kündigte der Informatikstudent in der Newsgroup comp.os.minix sein Vorhaben an. Am 17. September 1991 stellte er dann Linux 0.01 auf einem öffentlichen FTP-Server zum Download zur Verfügung. Der Quelltext für das neue Unix-Betriebssystem umfasste 241 KByte und das Makefile war 96 Zeilen lang.
( siehe in Eine Sammlung zur Linux-Geschichte )
Transaktion Als Transaktion bezeichnet man in der Informatik eine feste Folge von Operationen, welche als eine logische Einheit betrachtet werden. Transaktionen werden von Transaktionssystemen verarbeitet; diese erzeugen dabei aus mehreren Transaktionen eine Historie.
( siehe Transaktionen in verteilten Dateisystemen )
Trap Führt eine Anwendung einen Systemruf aus, erzeugt sie einen Trap. Der Prozessor unterbricht die Anwendung und startet die Trap-Behandlungsroutine (trap handler) des Betriebssystems. Die CPU-Kontrolle wird vom Anwendungsprogramm ("user mode") an das Betriebssystem ("kernel mode") übergeben. Über einen Identifizierer (Index des Systemrufs) kann nun die angeforderte Funktion gestartet werden.
( siehe etwa im Tanenbaum )
Treiber Ein Treiber ist ein Computerprogramm oder -modul, welches die Interaktion mit angeschlossenen oder eingebauten Geräten (Hardware) steuert. Dazu nutzt es Schnittstellen zum Kommunikationsbus oder anderen Kommunikationssystemen, an denen das Gerät angeschlossen ist, um Steuersignale und/oder Daten zum Gerät zu senden bzw. von ihm zu empfangen. Auf der anderen Seite stellt es eine Schnittstelle für eine Nutzung dieser Funktionen durch das Betriebssystem oder andere Anwendungsprogramme bereit.
( siehe Index Gerätetreiber )
TSM Der Tivoli Storage Manager ist eine Software zur Datensicherung, die von IBM vertrieben wird.
TSM ist ein Teil der Produktfamilie Tivoli und funktioniert nach dem Client-Server-Prinzip: der TSM-Server verwaltet die gespeicherten Daten, Speichermedien, Backupdevices, die Clients sowie die User, stellt Sicherungsautomatismen zur Verfügung u.v.m. Der Client (Node) hingegen ist vor allem für die Datensicherung zuständig.
( siehe Zentrales Backup-System )
TSO TSO (Time-Sharing Option) ist ein interaktiver Befehlszeileninterpreter für IBM Großrechner-Betriebssysteme z.B. OS. Time Sharing erlaubt dass mehrere Benutzer gleichzeitig den Rechner nutzen. Sie bekommen für eine gewisse Zeit die CPU zugeteilt, während die anderen Nutzer mit ihren Transaktionen in Warteposition stehen.
( siehe in Grundlegende Schedulingverfahren )
Tunnel Tunnel bzw. Tunneling bezeichnet den Gebrauch eines Netzwerkprotokolls als Transportmittel für artfremde Daten, ohne dabei den Standard des Protokolls zu verletzen. Entweder werden in einem Tunnel die Daten eines Dienstes im Protokoll eines anderen Dienstes eingebettet (z. B. HTTP-Tunnel) oder zumindest das Protokoll eines Dienstes mit dienstfremden Daten versehen und somit funktionell erweitert (z. B. DNS-Tunnel).
Tunnel werden verwendet, um unsichere Netzwerkprotokolle mithilfe eines gesicherten und verschlüsselten Netzwerkprotokolls abhör- und manipulationssicher zu transportieren (z. B. SSH-Tunnel). Sie können auch dazu dienen, ganze Rechnernetze durch ein inkompatibles Netz hindurch miteinander zu verbinden (z. B. VPN-Tunnel) oder um das Regelwerk einer Firewall und andere Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.
( siehe etwa in Tunneln von X11 und anderen TCP Protokollen )
TUN/TAP TUN and TAP sind virtuelle Netzwerk-Kerneltreiber die Netzwerkgeräte über Software simulieren. Während sich normalerweise hinter Netzwerk-Devices (wie z.B. eth0) direkt eine entsprechende Hardware in Form einer Netzwerkkarte verbirgt, werden Pakete die an ein TUN/TAP-Device gesendet werden an ein Programm im Userspace weitergeleitet und anders herum. Damit ein Userspace-Programm auch auf TUN/TAP-Devices zugreifen kann, haben diese im Gegensatz zu realen Ethernet-Karten eine Device-Datei mit der Bezeichnung tunN bzw. tapN unterhalb von /dev. TUN simuliert ein Point-to-Point Netzwerk-Device während TAP ein Ethernet-Device simuliert.
( siehe VPN )
u:
udev udev ist ein Programm, mit welchem der Linux-Kernel Gerätedateien für die Datenein- und -ausgabe verwaltet.
udev ersetzt seit dem Kernel 2.6 das früher genutzte devfs-Dateisystem, dessen Aufgaben es damit übernimmt. Genauso wie devfs verwaltet udev das /dev-Verzeichnis, welches die speziellen Dateien enthält, um von Programmen aus auf die vom System zur Verfügung gestellten Geräte zuzugreifen.
Mit der Einführung von udev waren sowohl udev als auch devfs im Kernel enthalten. Seit Ende Juni 2006 ist nur noch udev enthalten, devfs wurde vollständig entfernt.
( siehe Gerätedateien im Linux )
UDP
User Datagram Protocol, ist ein minimales, verbindungsloses Netzprotokoll das zur Transportschicht der Internetprotokollfamilie gehört.
UFS Unix File System, ist ein Dateisystem, welches vom original-Dateisystem FS abstammt, das ursprünglich von AT&T für die ersten Versionen von UNIX (System V) entwickelt wurde.
( siehe Dateisysteme )
UID In Unix-Systemen wird der Benutzer durch einen user identifier (UID) repräsentiert. Die UID ist ein Integer meist zwischen 0 und 65.535. Das Betriebssystem arbeitet mit der UID und nicht mit dem Loginkennzeichen. Dateien (aber auch Prozesse und andere Ressourcen) werden mit der UID ihres Besitzers markiert.
( siehe etwa Tanenbaum Sicherheit in Unix )
UMA Uniform Memory Access steht allgemein für eine Speicherarchitektur in Multiprozessorsystemen. Dabei gibt es nur einen globalen Speicher, auf den von allen Prozessoren aus einheitlich zugegriffen werden kann. Im Idealfall jeweils mit derselben Bandbreite und Latenzzeit. Das Konzept steht im Gegensatz zu NUMA.
( siehe etwa UMA-Architektur, Projektarbeiten )
Unix Unix ist ein Mehrbenutzer-Betriebssystem. Es wurde Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts von Bell Laboratories zur Unterstützung der Software-Entwicklung entwickelt.
Unix bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch Betriebssysteme, die entweder ihren Ursprung im Unix-System von AT&T (ursprünglich Bell Laboratories) der 70er haben oder dessen Konzepte implementieren.
( siehe Informationen über verschiedene Betriebssysteme )
URI Uniform Resource Identifier ist ein Identifikator und besteht aus einer Zeichenfolge, die zur Identifizierung einer abstrakten oder physischen Ressource dient. URIs werden zur Bezeichnung von Ressourcen (wie Webseiten, sonstigen Dateien, Aufruf von Webservices, aber auch z. B. E-Mail-Empfängern) im Internet und dort vor allem im WWW eingesetzt.
Es werden folgende Unterarten von URIs unterschieden:
  • Uniform Resource Locators (URLs) identifizieren eine Ressource über ihren primären Zugriffsmechanismus, geben also den Ort (engl. location) der Ressource im Netz an. Beispiele hierfür sind http oder ftp. URLs waren ursprünglich die einzige Art von URIs, weshalb der Begriff URL oft gleichbedeutend mit URI verwendet wird.
  • Uniform Resource Names (URNs) mit dem URI-Schema urn identifizieren eine Ressource mittels eines vorhandenen oder frei zu vergebenden Namens, z.B. urn:isbn oder urn:sha1.
URL Uniform Resource Locator, eine eindeutige Adresse eines Objektes (Ressource) im Internet.
( siehe URL )
URN Uniform Resource Name ist ein Uniform Resource Identifier (URI) mit dem Schema urn, der als dauerhafter, ortsunabhängiger Bezeichner für eine Ressource dient. Die Deutsche Nationalbibliothek verwaltet den deutschen URN-Namespace.
USB Universal Serial Bus, ist ein Bussystem zur Verbindung eines Computers mit Zusatzgeräten. Ein USB-Anschluss belegt wenig Platz und kann einfache Geräte wie Mäuse, Telefone oder Tastaturen mit Strom versorgen. Mit USB ausgestattete Geräte können im laufenden Betrieb miteinander verbunden werden (Hot-Plugging), angeschlossene Geräte und deren Eigenschaften können automatisch erkannt werden.
( siehe USB )
UTC
Universal Coordinated Time, steht für Universal Time mit dem Zusatz C für coordonné.
Kompromiss zwischen englischer und französischer Sprache. Koordinierte Weltzeit.
( siehe UTC )
UTF-8 UCS Transformation Format, UCS - Universal Character Set, ist die verbreitetste Kodierung für Unicode. Damit werden die meisten Alphabete und Schriftzeichensysteme umfasst, die weltweit derzeit genutzt werden.
UTF-8 hat eine zentrale Bedeutung als globale Zeichenkodierung im Internet. Die Internet Engineering Task Force (IETF) verlangt von allen Internetkommunikationsprotokollen, dass die Zeichenkodierung deklariert wird und dass UTF-8 eine der unterstützten Kodierungen ist.
( siehe UTF-8 )
v:
Verklemmung Eine Verklemmung (deadlock) ist ein Zustand von Prozessen, bei dem Prozesse 'wechselseitig' auf exklusive BM warten und keiner mehr arbeiten kann.
( siehe Prozesskommunikation und -synchronisation )
Verzeichnis
 -dienst
In Netzen werden Verzeichnisse in der Regel dazu verwendet, Benutzerdaten zentral zu sammeln und Applikationen zur Verfügung zu stellen. Diesen Datensammlungen liegt meist eine Datenbank zugrunde, in der die Daten aufgenommen werden. Um mit diesem Dienst in Kontakt zu treten, werden sogenannte Netzwerkprotokolle verwendet, um Daten aus dem Verzeichnis abzufragen oder zu aktualisieren.
Ein Verzeichnisdienst ist somit eine im Netzwerk verteilte hierarchische Datenbank, die auf dem Client-Server Prinzip basiert. In dieser Datenbank können beliebige Informationen gespeichert werden.
Ein erstes Beispiel war NIS, gefolgt vom Directory Service im DCE und aktuell von LDAP.
( siehe LDAP )
VFS Virtual File System, ist eine Abstraktionsschicht oberhalb konkreter Dateisysteme.
Darstellung im Linux.
( siehe SUN/NFS )
vim Der vim (Vi IMproved) gehört zur Gruppe der vi ähnlichen Editoren. Es gab seit der Entwicklung des vi 1978 (Bestandteil von 2BSD) eine Vielzahl von analogen Editoren. Der vim hat sich aber, inbesondere im Linuxumfeld durchgesetzt und ist dort zu einem der Standardeditoren geworden. Konkret ist es ein Alias für den vi (oder besser umgekehrt).
( siehe Der Editor vim )
Virtualisierung Es gibt viele Konzepte und Technologien im Bereich der Hardware und Software die diesen Begriff verwenden. Ein sehr offener Definitionsversuch könnte wie folgt lauten: Virtualisierung bezeichnet Methoden die es erlauben, Ressourcen eines Computer aufzuteilen.
( siehe Was ist Virtualisierung? )
Projektseminar Virtualisierung auf wikibs.
( siehe auch Vorträge zu Xen, VMWare ESX, VMWare )
Virtueller
  Adressraum
Der Virtuelle Adressraum bezeichnet den Adressraum, der einem Prozess für Daten und das Programm vom Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird.
Nur die Betriebssysteme, die eine Virtuelle Speicherverwaltung verwenden, können einen Virtuellen Adressraum generieren und dadurch Speicherseiten, die physikalisch nicht zusammenhängend sind, für den Programmierer bzw. das Programm als logisch zusammenhängenden Speicherbereich abbilden. Die Virtuelle Speicherverwaltung ermöglicht weiterhin die Implementierung von Speicherschutzmechanismen.
( siehe Virtuelle Adressen )
Virtueller
  Speicher
Die Virtuelle Speicherverwaltung ist eine spezielle Implementierung einer Speicherverwaltung in einem Computer.
Sie findet heute in beinahe allen modernen Betriebssystemen Verwendung, da ihre Vorteile gerade den heutzutage zwingend notwendigen Eigenschaften bei der Verwaltung von Arbeitsspeicher entsprechen und es keine gravierenden Nachteile gibt.
Die Voraussetzung für die Nutzung der virtuelle Speichertechnik ist das Lokalitätsprinzip.
Für die zusätzliche Adressrechnung wird eine Hardwareunterstützung (MMU) genutzt.
( siehe Virtueller Speicher )
VLAN Virtual Local Area Network ist ein virtuelles lokales Netz innerhalb eines physischen Netzes.
VLC Der VLC media player ist ein portabler, freier Media Player sowohl für diverse Audio-, Videocodecs und Dateiformate als auch DVDs, Video-CDs und unterstützt unterschiedliche Streaming-Protokolle. Er kann auch als Server zum Streaming in Uni- oder Multicast in IPv4 und IPv6 verwendet werden.
( siehe in Video-Player )
VMS Virtual Memory System (VMS) ist ein Betriebssystem des Computerherstellers Digital Equipment Corporation (DEC) für seine Virtual Address eXtension (VAX)-Rechner. Es war zur Zeit der Veröffentlichung ein ausgesprochen fortschrittliches 32-Bit-Betriebssystem, das Multiuser- und Multitasking-fähig war.
( siehe etwa in Schedulingstrategien - VAX/VMS )
VMware VMware Inc. ist eine Softwarefirma, die sich auf Emulation und Virtualisierung spezialisiert hat und deren bekanntestes Produkt„VMware Workstation ist. Ende 2003 wurde VMware von der EMC Corporation übernommen.
Für den Betrieb von Servern gibt es die Produkte VMware Server, der kostenfrei verfügbar ist, und ESX-Server. VMware Server sind Hosted-Produkte, das heißt sie benötigen als Wirtsbetriebssystem entweder Windows oder Linux.
VMware ESX Server basiert auf einem VMware-eigenen Kernel und benötigt daher kein Wirtsbetriebssystem. Diese Version ist für den professionellen Einsatz gedacht, da hierbei insbesondere Kosteneinsparungen durch Konsolidierung von Hardware erreicht werden können.
( siehe in Virtualisierung )
VNC Virtual Network Computing ist eine von Olivetti & Oracle Research Laboratory (ab 1999 AT&T) entwickelte Software, die den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners (auf dem die VNC-Server Software läuft) auf einem lokalen Rechner (auf dem die VNC-Viewer Software läuft) anzeigt und im Gegenzug Tastatur- und Mausbewegungen des lokalen Rechners an den entfernten Rechner sendet. Damit kann man auf einem entfernten Rechner arbeiten, als säße man direkt davor.
TightVNC ist eine bekannte (und von Suse genutzte) Implementierung.
( siehe in Virtual_Network_Computing, studentischer Vortrag i00 und i04)
Von-Neumann
-Architektur
Die Von-Neumann-Architektur benannt nach John von Neumann ist ein Schaltungskonzept zur Realisierung universeller Rechner (Von-Neumann-Rechner, VNR), welches folgende Komponenten enthält: ALUs - Rechenwerk, Memory - Speicherwerk, Control Unit - Steuerwerk, I/O Unit - Eingabe-/Ausgabewerk und Bus - Verbindungssystem.
Grundlage dieses Prinzips ist die Äquivalenz von Steuerung und Information.
( siehe in Was ist ein Computer? )
Vorbis Vorbis (auch Ogg Vorbis genannt) ist ein freier Codec zur verlustbehafteten Audiokompression, welcher im Rahmen der Xiph.Org Foundation als patentfreie Alternative zum weit verbreiteten MP3-Format entwickelt wird. Es unterstützt bis zu 255 Kanäle mit variabler Bitrate und ist streamingfähig. Die zur Kodierung/Dekodierung benötigten Bibliotheken wurden unter einer BSD-artigen Lizenz veröffentlicht.
Vorbis-Daten sind normalerweise in Ogg-Containerdateien (.ogg) eingebettet, die ebenfalls von der Xiph.Org Foundation entwickelt werden. Vorbis-Daten können aber auch in Matroska- oder OGM-Containern enthalten sein.
( siehe in Audioformate )
VPN Ein Virtual Private Network ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Teilnehmer eines VPN können Daten wie in einem internen LAN austauschen.
Die einzelnen Teilnehmer selbst müssen hierzu nicht direkt verbunden sein. Die Verbindung über das öffentliche Netz wird üblicherweise verschlüsselt. Der Begriff „Private impliziert jedoch nicht, wie vielfach angenommen, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Eine Verbindung der Netze wird über einen Tunnel zwischen VPN-Client und VPN-Server (Concentrator) ermöglicht. Meist wird der Tunnel dabei gesichert, aber auch ein ungesicherter Klartexttunnel ist ein VPN.
OpenVPN ist ein Produkt unter GNU GPL.
( siehe VPN )
w:
WAFL Write Anywhere File Layout ist ein Dateisystem, das von NetApp für deren Massenspeichersysteme unter dem Einsatz des Betriebssystems Data Ontap entwickelt wurde.
WAFL is a file system that supports large, high-performance RAID arrays, quick restarts without lengthy consistency checks in the event of a crash or power failure, and growing the filesystem size quickly.
An important feature of WAFL is its support for both a Unix-style file and directory model for NFS clients and a Microsoft Windows-style file and directory model for CIFS clients. WAFL also supports both security models of both operating systems, and one mode for using both on the same file. Unix can use either access control lists (ACL) or a simple bitmask, whereas the more recent Windows model is based on access control lists. These two features make it possible to write a file to a CIFS type of networked filesystem and access it later via NFS from a Unix workstation.
WAN Ein Weitverkehrsnetz, ist ein Rechnernetz, das sich im Gegensatz zu einem LAN oder MAN über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt.
Die Anzahl der angeschlossenen Rechner ist auf keine bestimmte Anzahl begrenzt. WANs erstrecken sich über Länder oder sogar Kontinente. WANs werden benutzt, um verschiedene LANs, aber auch einzelne Rechner miteinander zu vernetzen. Einige WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von diesen genutzt. Andere WANs werden durch Internetdienstanbieter errichtet oder erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.
Warteschlange Eine Warteschlange (engl. Queue) ist eine häufig eingesetzte spezielle Datenstruktur.
Eine Warteschlange kann eine "beliebige" Menge von Objekten aufnehmen und gibt diese in der Reihenfolge ihres Einfügens wieder zurück (First In First Out - FIFO).
WAV Das WAV-Dateiformat ist ein Containerformat zur digitalen Speicherung von Audiodaten, das neben den meist enthaltenen unkomprimierten sog. PCM-Rohdaten (eigentlich nur Bytes, die den digitalen Wert des Audiosignals darstellen) auch komprimierte Audiodaten (z. B. ADPCM- oder auch MP3-komprimierte Signale) enthalten kann. Im Falle von PCM unterstützt es variable Quantisierungsbitraten, Abtastraten und Kanäle. Es stellt heute einen De-Facto-Standard für die Speicherung von digitalen Audiodaten auf MS Windows-basierten PC-Systemen dar.
(siehe in Audioformate)
WEP Wired Equivalent Privacy (WEP) ist der ehemalige Standard-Verschlüsselungsalgorithmus für WLAN. Er soll sowohl den Zugang zum Netz regeln, als auch die Vertraulichkeit und Integrität der Daten sicherstellen. Aufgrund verschiedener Schwachstellen wird das Verfahren als unsicher angesehen. Zum Entschlüsseln müssen ausreichende Datenmengen mitgeschnitten werden, was nur einige Minuten dauert. Anschließend können diese Daten in wenigen Sekunden analysiert und der Schlüssel berechnet werden. Daher sollten WLAN-Installationen die sicherere WPA-Verschlüsselung verwenden.
(siehe in WLAN im Home-Netz)
Wget Wget ist ein Kommandozeilen-Programm (noninteractiv) zum Herunterladen von Webstrukturen (Websites) oder anderer Dateien. Es ist auch eine gute Ablösung von FTP
(siehe Wget)
Windos NT Windows NT ist das erste vollwertige, mit präemptiven Multitasking, (Windos)Betriebssystem der Firma Microsoft.
Es wurde in den Versionen 3.1, 3.5, 3.51 und 4.0 vertrieben. Die Versionen 5.0, 5.1, 5.2, 6.0 wurden dann aus Marketinggründen als Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003 bzw. Windows Vista vertrieben.
NT sollte nach Microsoft für das Kürzel in New Technology stehen.
Die Entwicklung an Windows NT begann, als die Allianz zwischen IBM und Microsoft zur Produktion von OS/2 aufbrach.
Leiter des NT-Projekts wurde David N. Cutler. Zu der Zeit galt er als einer der renommiertesten Entwickler von Betriebssystemen überhaupt. Cutler, der maßgeblich an der Entwicklung von VMS (Virtual Memory System, ein Betriebssystem der Digital Equipment Corporation (DEC) beteiligt war.
(siehe Inside Windows NT letzter Änderungsstand 1998)
Wiki MediaWiki ist eine Wiki-Software (eine sogenannte Wiki-Engine), die ursprünglich für die freie Enzyklopädie Wikipedia entwickelt wurde. Mittlerweile wird sie auch für verschiedene andere Projekte der gemeinnützigen Wikimedia-Stiftung und, da sie für jeden frei verfügbar ist, auch für eine Vielzahl anderer Projekte im Internet oder in Intranets verwendet. Sie ist unter der GPL lizenziert und in der Programmiersprache PHP5 geschrieben. Zum Speichern der Inhalte nutzt MediaWiki die relationale Datenbank MySQL. Alternativ kann ab Version 1.5 auch PostgreSQL als Datenbank-Backend verwendet werden, jedoch ist die Unterstützung noch experimentell.
(siehe MediaWiki)
WLAN Wireless LAN (Wireless Local Area Network, WLAN, Kabelloses Lokales Netzwerk) bezeichnet ein „ drahtloses“ lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie gemeint ist.
(siehe WLAN)
WMA Windows Media Audio ist ein Audio-Codec von Microsoft und Teil der Windows Media-Plattform.
WPA Wi-Fi Protected Access (WPA) ist eine Verschlüsselungsmethode für ein Wireless LAN. Nachdem sich die Wired Equivalent Privacy (WEP) des IEEE-Standards 802.11 als unsicher erwiesen hatte und sich die Verabschiedung des neuen Sicherheitsstandards IEEE 802.11i verzögerte, wurde durch die Wi-Fi Alliance eine Teilmenge von IEEE 802.11i vorweggenommen und unter dem Begriff WPA als Pseudostandard etabliert. Die Zertifizierung nach diesem Standard begann im April 2003. Der Nachfolger ist WPA2. (siehe WLAN)
WPA
-Supplicant
Der WPA-Supplicant ( Bittsteller) ist eine Software für Linux, BSD und Windows welche die im WPA-Standard definierte Rolle des Supplicanten wahrnimmt.
Bei WPA werden die zur Verschlüsselung verwendeten Schlüssel regelmäßig automatisch ausgetauscht. WPA verwendet Schlüssel im alten WEP-Format, die durch das regelmäßige automatische Austauschen sicher gemacht werden. WEP-Schlüssel sind knackbar, sobald eine Mindestmenge darüber ausgetauschter Daten mitgehört wurde, der regelmäßige Schlüsseltausch sorgt dafür, dass die Schlüssel vor dem Erreichen dieser Datenmenge durch neue ersetzt werden.
(siehe Die Nutzung von HTWLAN)
W3C Das Word Wide Web Consortium, ist das Gremium zur Standardisierung das World Wide Web betreffender Techniken. Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners-Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist. Es wurde 1994 gegründet.
Beispiele für bisher vom W3C verabschiedete Standards sind HTML, XML, CSS, SVG, RSS und WAI. Das W3C und seine Mitglieder beschäftigen sich auch mit der Weiterentwicklung von Standards oder mit der Entwicklung neuer Standards.
( siehe in Einführung in HTML )
WWW Das Word Wide Web, ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System.
Hierzu benötigt man einen Webbrowser, um die Daten vom Webserver zu holen und z. B. auf dem Bildschirm anzuzeigen. Der Benutzer kann den Hyperlinks im Dokument folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf dem selben Webserver oder einem anderen gespeichert sind. Hierdurch ergibt sich ein weltweites Netz (oder Gewebe) aus Webseiten.
( siehe in Alles über WWW )
x:
X.25 X.25 ist eine von der ITU-T (Internationale Fernmeldeunion) standardisierte Protokollfamilie für großräumige Computernetze (WANs) über das Telefon-Netzwerk. Der Standard definiert die physikalische Schicht, Sicherungsschicht und Netzwerkschicht (Schicht 1 bis 3) des OSI-Modells. International wird X.25 als packet switching network (Paketvermitteltes Netzwerk) verkauft.
X.500 Der X.500-Standard beschreibt den Aufbau eines Verzeichnisdienstes. Auf diesen Verzeichnisdienst kann global zugegriffen werden. Es gibt keine vollständige Implementierung von X.500, da der Standard sehr umfangreich ist und auf einem ISO/OSI-Stack aufsetzt, was die Implementierung schwierig und rechenintensiv machte und damit einen Erfolg verhinderte. Es gibt nur wenige Beispiele im Hochschulwesen, etwa Personenverzeichnis der TU Chemnitz.
Nur der Standard X.509 für eine kryptographische Public Key Infrastruktur, der ursprünglich auf X.500 aufbauen sollte, erreichte eine weite Verbreitung.
Ein verbreitetes Protokoll, das auf X.500 basiert, aber nicht all dessen Anforderungen entspricht, ist LDAP.
(siehe LDAP)
X.509 Der X.509-Standard für eine Public- Key-Infrastruktur und derzeit der wichtigste Standard für digitale Zertifikate. Die aktuelle Version ist X.509v3.
(siehe Zertifikate)
Xdm Der X Display Manager ist ein Teil des X-Window-Systems für grafische Benutzeroberflächen unter Unix-Systemen. Der Xdm ist dafür verantwortlich, dem Benutzer einen grafischen Anmeldebildschirm zu zeigen, über den Benutzername und Passwort eingegeben werden können.
Außerdem können hier verschiedene Vorgaben für die zu startende Session eingestellt werden, zum Beispiel das zu verwendende Desktop Environment oder den Window Manager. Nach erfolgreicher Anmeldung wird dann automatisch eine X-Session gestartet.
Im Terminal-Betrieb dient der Xdm außerdem zur Auswahl der Workstation, auf dem die Session gestartet werden soll.
(siehe Arbeiten mit dem xdm)
XDR External Data Representation, ist ein abstrakter technischer Kommunikationsstandard, um den Datenaustausch zwischen Servern und Clients hardwareunabhängig zu standardisieren. XDR definiert eine Repräsentation für die gebräuchlichsten Datentypen wie z.B. Integer, Strings oder Arrays, ist jedoch selbst untypisiert. Die XDR-Byte-Reihenfolge wird in den aktuellen Standards auf Big Endian festgelegt, was der Network Byte Order von TCP/IP entspricht.
( siehe XDR )
Xen Die Software Xen ist ein auf dem Linux-Kernel basierender Virtuelle-Maschinen-Monitor (VMM) der an der Universität Cambridge entwickelt wird.
Xen läuft direkt auf der x86-Hardware. Diese wird für die darauf laufenden Systeme (Domains) paravirtualisiert. Dabei wird eine sehr hohe Performance erzielt, da die Hardware nicht emuliert wird, sondern diese den Gastsystemen mit einem sehr kleinen Overhead zur Verfügung gestellt wird.
( siehe in Virtualisierung )
xFS xFS ist ein verteiltes und dezentrales Netzwerk-Dateisystem der Berkeley-Universität von Kalifornien. Dieses Dateisystem befindet sich seit 1993 in der Entwicklung. Die Abkürzung steht für x File System. Da sich die Entwickler über keinen Namen für das Dateisystem einigen konnten, wurde der Buchstabe x als Variable hergenommen und kann somit von jedem individuell interpretiert werden.
( siehe in xFS: Serverloses Dateisystem, im Tanenbaum )
XFS XFS ist ein von der Firma Silicon Graphics (SGI) entwickeltes Journaling-Dateisystem für UNIX-basierte Betriebssysteme wie Linux. Das bis Ende 1994 ausschließlich für IRIX entwickelte 64-Bit-Dateisystem überzeugt vor allem durch seine robuste Struktur und hohe Geschwindigkeit. Viele Entwickler schätzen XFS leistungsfähiger als ReiserFS ein. Seit dem 1. Mai 2001 ist das Dateisystem auch offiziell für Linux ab Version 2.4 quelloffen erhältlich. Seit Kernel-Version 2.6 ist es offizieller Bestandteil des Kernels.
( siehe in Dateisysteme )
XHTML Der W3C-Standard Extensible HyperText Markup Language ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Darstellung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Es ist eine Neuformulierung von HTML 4 in XML 1.0: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger HTML, welcher mittels SGML definiert wurde, verwendet XHTML die strengere und einfacher zu parsende SGML-Teilmenge XML als Sprachgrundlage. XHTML-Dokumente entsprechen also den Syntaxregeln von XML.
( siehe in (X)HTML - (Extensible) Hypertext Markup Language )
xine xine ist ein unter GNU General Public License stehender Medienspieler für Linux (x86, Alpha, Sparc, etc.), FreeBSD, Solaris, IRIX und Mac OS X. An der Unterstützung für weitere Plattformen wie Windows, HP-UX, OpenBSD und OS/2 wird gearbeitet. Das Anwendungsprogramm steht unter GNU General Public License. Unterstützt werden alle gängigen Containerformate wie AVI, Ogg Media oder MKV, sowie viele verschiedene Video- und Audio-Codecs. Des Weiteren können Datenträger wie DVD oder CDs abgespielt werden. In der neuen xine-Version ist auch DVB-Unterstützung eingebaut.
( siehe in Video-Player )
xinetd Der Internet Service Daemon (inetd) dient zum Starten von Internetdiensten.
Der xinetd ist ein vollwertiger Ersatz für den inetd. Das »x« deutet hier nicht etwa ein X-Window-Programm an, sondern steht für »extended« (erweitert). Er implementiert dieselben internen Dienste wie der inetd. Des Weiteren ermöglicht der xinetd die Protokollierung aller Zugriffe.
( siehe Internet Service Daemon )
Xiph.Org Die Xiph.Org Foundation ist eine gemeinnützige Organisation für die Entwicklung von freien Multimedia-Formaten, -Protokollen und -Standards. Die Stiftung wurde von Chris Montgomery gegründet, der auch das Ogg-Containerformat entwickelt hat.
XML Die Extensible Markup Language, ist ein Standard zur Modellierung von halb-strukturierten Daten in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. XML definiert also Regeln für den Aufbau von Dokumenten, die Daten enthalten, die zum Teil einer fest vorgegebenen Struktur entsprechen, teilweise aber auch Elemente beinhalten, die nicht diesem statischen Schema entsprechen. XML als Rahmenkonzept lässt somit offen, ob und wie ein konkretes XML-Dokument automatisiert verarbeitet werden kann.
( siehe in XML - Extensible Markup Language )
xmlns Da XML jedermann erlaubt, seine eigenen Variablennamen für die Tags zu definieren und weil man in einem XML Dokument verschiedene DTDs gleichzeitig verwenden kann, braucht man ein Verfahren, wie bei gleichen Namen verfahren werden soll.
Mit xmlns kann man explizit einen Namensraum angeben. Namensräume werden durch URIs dargestellt, meistens also durch normale Webadressen. Dabei ist zu beachten, dass die entsprechende Adresse nicht existieren muss. Sie kann beliebig definiert werden.
( siehe in XML - Extensible Markup Language )
xmms X MultiMedia System ist ein grafischer, freier Audio-Player für unixartige Betriebssysteme.
Abhängig von den installierten Plugins spielt er MP3, Ogg Vorbis, MOD, WAV, Midi und zahlreiche andere Audioformate wie z. B. FLAC ab, ähnlich wie Winamp für Windows. Man kann mit XMMS auch Skins von Winamp 2 verwenden. Es ist auch möglich mittels MPlayer-Plugin Videos zu schauen (ähnlich Winamp 3).
(siehe Audio-Player)
xpm X PixMap (.xpm) ist ein ASCII-Format für die Darstellung von Bitmap-Grafiken, hauptsächlich Icons.
Die Struktur des Datenformats ist einfach und an das ältere XBM-Format angelehnt. Die Grafiken können mit einem einfachen Texteditor bearbeitet werden und werden oft auch in C-Quellcode direkt eingebunden.
(siehe )
XSD XML-Schema beschreibt in einer komplexen Schemasprache Datentypen, einzelne XML-Schema-Instanzen (Dokumente) und Gruppen solcher Instanzen. Ein konkretes XML-Schema wird auch als eine XSD (XML-Schema-Definition) bezeichnet und hat als Datei üblicherweise die Endung ".xsd". Im Gegensatz zu DTDs kann bei Verwendung von XML-Schemas zwischen dem Namen des XML-Typs und dem in der Instanz verwendeten Namen des XML-Tags unterschieden werden.
(siehe unter XML - Extensible Markup Language)
XSL Extensible Stylesheet Language ist eine Familie von Sprachen zur Erzeugung von Layouts für XML-Dokumente. Der XSL-Dialekt XSLT kann auch zur Übersetzung/Transformation eines XML-Dialektes in ein anderes Format dienen (meistens in andere XML-Dialekte). Diese Layouts (auch Stylesheets genannt) können in die zu formatierenden XML-Dokumente eingebunden werden, wobei sich die Layouts speziellen Medien zuordnen lassen. So ist es möglich, ein Layout zum Drucken und ein Layout für die Darstellung am Computer zu verwenden.
(siehe unter XML - Extensible Markup Language)
XSLT XSL-Transformations ist Teil der XSL.
XSLT ist eine Programmiersprache zur Transformation von XML-Dokumenten. Es baut auf der logischen Baumstruktur eines XML-Dokumentes auf und erlaubt die Definition von Umwandlungsregeln. XSLT-Programme, sogenannte XSLT-Stylesheets, sind dabei ebenfalls nach den Regeln des XML-Standards aufgebaut (Namespace für XSLT).
Häufig wird CSS als Alternative zu XSLT genannt. CSS ist jedoch nur scheinbar eine Alternative zu XSLT, da es sich bei CSS lediglich um eine Formatierungssprache handelt.
(siehe unter XML - Extensible Markup Language)
X Windows Das X Window System ist eine Sammlung von Protokollen, Computerprogrammen und Standards zur Ansteuerung grafischer Bildschirme im allgemeinen und zur Anzeige einer grafischen Benutzungsoberfläche, vor allem unter Unix-Systemen, dort auch X11.
Freie Server, insbesodere für Linux sind, XFree86 und X.Org-Server.
(siehe Nutzung des X Windowsystems)
y:
YaST Yet Another Setup Tool ist ein Installations- und Konfigurationswerkzeug, ib der Suse LINUX-Distribution zum Einsatz kommt.
YaST besitzt verschiedene Benutzerschnittstellen, so dass es sowohl mit einer Qt-basierten grafischen Oberfläche als auch über die Kommandozeile mit einer textbasierten Oberfläche benutzt werden kann.
Seit der Übernahme von Novell wird intensiv an der Entwicklung von YaST gearbeitet.
( siehe erste Hinweise YaST )
YOU Das Yast-Online-Update, hat sich ab der Version 10.1 wesentlich verändert
( siehe erste Hinweise Yast Online Update (YOU) in Suse 10.0 und Suse 10.1 )
YUM YUM (Yellowdog Updater, Modified) ist ein Paketmanagement-System, das für die Linux-Distribution Yellow Dog Linux entwickelt wurde. Mit dem Kommandozeilenprogramm lassen sich RPM-Pakete suchen, installieren und aktualisieren.
( siehe in Softwareinstallation )
z:
Zeilenvorschub Unter Zeilenvorschub (englisch line feed) versteht man im ursprünglichen Sinne das Drehen der Walze bei einer Schreibmaschine. Mit Aufkommen der elektronischen Datenverarbeitung und damit der dazugehörigen Drucker und Bildschirme benötigte man ein Steuerzeichen, das sinngemäß genau das Gleiche hervorruft, nämlich das Bewegen in die nächste Zeile.
Unter Unix bzw. Linux wird nur das Zeichen LF (Hexadezimal 0A, Dezimal 10) benutzt.
Unter Windows wird als Zeilenvorschub die Zeichenkette CR LF (Hexadezimal: 0D 0A) benutzt.
( siehe im Linux-Skript )
Zeroconf Zero Configuration Networking, auch Automatic Private IP Addressing, kurz APIPA, oder Auto-IP, ist eine Technik zur konfigurationsfreien Vernetzung von Geräten in lokalen Rechnernetzen (LAN).
Zeroconf ermöglicht ein einfaches Einrichten und den konfigurationslosen Betrieb von Netzen auf Basis des Internet Protocol (IP). Das einfachste Einsatzszenario ist es, zwei Computer mit einem Crossover-Kabel zu verbinden. Beide Geräte konfigurieren dann automatisch ihre Netzwerk-Schnittstellen, finden sich gegenseitig in diesem gerade etablierten Netzwerk und kommunizieren über IP. Dies geschieht ohne ein manuelles Eingreifen eines der Benutzer oder durch das Verwenden von externer Netzwerkkonfiguration wie DHCP.
Die erste Implementierung von Zeroconf wurde von Apple durchgeführt und hörte auf den Namen Rendezvous (inzwischen Bonjour).
Mit Avahi existiert auch eine freie, portable (LGPL) Implementation von mDNS/DNS-SD, die heutzutage in allen Linux-Distributionen Standard ist.
( siehe in )
Zertifikat Zertifikate bestätigen die Zugehörigkeit eines kryptografischen Schlüssels
zu einer Person/Firma/Institution (z. B. bei der PGP-Verschlüsselung von Dateien oder E-Mails),
zu einer Maschine (z. B. bei der SSL-Verschlüsselung von Website-Traffic).
Dadurch können Authentizität, Vertraulichkeit und Integrität von Daten gegenüber Dritten garantiert werden.
( siehe Zertifikate )
ZFS ZFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Meta-Dateisystem mit integriertem Volume-Management. Der Name ZFS stand ursprünglich für Zettabyte File System, ist aber inzwischen ein Pseudo-Akronym, und daher ist die lange Form nicht mehr gebräuchlich.
Herkömmliche Dateisysteme verwalten jeweils nur eine Partition und werden ggf. durch einen Logical Volume Manager unterstützt, der physikalische Partitionen zu logischen zusammenfassen kann und dabei Funktionalität zur Ausfallsicherung (siehe RAID) bereitstellen kann. ZFS fasst diese Funktionen zusammen und bildet zunächst aus den physischen Datenträgern eine logische Einheit, den sogenannten Pool.
( siehe Sun ZFS, Vortrag i02)
zip Das ZIP-Dateiformat ist ein offenes Format zur komprimierten Archivierung von Dateien. Die Archivdateien tragen üblicherweise die Endung .zip. Der MIME-Typ ist application/zip.
( siehe Komprimieren von Daten )
Zombie ein mit exit() beendeter, sprich gestorbener Prozess (a defunct process), der noch einen Eintrag in der Prozesstabelle besitzt,
( siehe Zombieprozesse )
Zugangs-
berechtigung
und -kontrolle
siehe Authentifizierung
Zugriffs-
berechtigung
und -kontrolle
siehe Autorisierung

L. Koch; 05.07.2009
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